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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Ich bin 63 und 50% behindert dh ich könnte in Rente gehen.

Kundenfrage

Ich bin 63 und 50% behindert dh ich könnte in Rente gehen. Mein Rentenbescheid gibt als Renteneintrittsjahr Oktober 2016 ein. Sollte ich ab 1.Januar 2014 die Firma freiwillig ,verlassen zahlt sie eine Abfindung von 80.000 Euro. Kann die Abfindung dann als Arbeitsentgeld bis 2016 gelten?
Vielen Dank
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Ich muss zunächst nachfragen:
Können Sie näher definieren, worauf Ihre Frage konkret abzielt ?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Troesmeier,

Ich kann zwar jetzt die Rente mit 63 beziehen, darf aber nicht mehr als 400 Euro hinzuverdienen bis ich 65 (+3 Monate) erreicht habe. Angeblich kann meine Abfindung über diese 2 Jahre als "Arbeitsentgeld" betrachtet werden, so dass mein Anspruch auf Rente erst mit 65 möglich ist.dh meine Abfindung wird als monatliche Vorauszahlung bis 65 gesehen. Nach §34 SGB 6 soll eine Abfindung nicht als Arbeitsentgeld gesehen werden. Das SGB 4 sieht es angeblich anders . Leider fand ich keine entsprechenden Paragraphen.

Mfg ***

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Klarstellung.
Maßgebend für die rechtliche Einordnung der Abfindungszahlung ist, als was diese gezahlt wird.
Danach ist zu unterscheiden zwischen:
Abfindungen wegen Wegfall künftiger Verdienstmöglichkeiten,
Abfindungen zur Abgeltung vertraglicher Ansprüche,
Abfindung für vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses,
Abfindung nach Umwandlung einer Kündigung,
Abfindungen bei Fortbestehen des Arbeitsverhältnisses.
Echte Abfindungen, also Abfindungen als Entschädigungen für den Verlust des Arbeitsplatzes, sind sozialversicherungsfrei, weil es sich dabei nicht um Arbeitsentgelt im Sinne des § 14 Sozialgesetzbuch (SGB) IV handelt.
Nur die sogenannte echte Abfindung wird nicht als Einkommen angerechnet.