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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

meine Tochter soll einen Arbeitsvertrag unterschreiben

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Tochter soll einen Arbeitsvertrag unterschreiben, insbes. in Bezug auf die Arbeitszeit kommt mir jedoch der Vertrag stark arbeitgeberlastig vor. Hier der Inhalt des § 2 Arbeitszeit: 2.1. Die regelmäßige Arbeitszeit richtet sich nach den Anforderungen der Position und den Erfordernissen des Aufgabenbereichs. Sie beträgt mindestens 40 Stunden wöchentlich. 2.2. Der Angestellte ist verpflichtet, erforderlichenfalls über die Arbeitszeit nach Ziffer 1 hinaus nach pflichtgemäßem Ermessen tätig zu werden. Bei entsprechender betrieblicher Notwendigkeit ist der Angestellte verpflichtet, auf Anforderung der Firma Mehrarbeit bzw. Überstunden zu leisten. 2.3. Die Arbeitszeit verteilt sich grundsätzlich auf die Wochentage Montag bis Freitag. Die Firma behält sich vor, die Zeit der Arbeitsleistung nach billigem Ermessen näher zu bestimmen und auch nachträglich zu ändern. 2.4. Der Angestellte verpflichtet sich, bei entsprechendem betrieblichem Bedarf die Arbeitszeit auch in Nacht-, Samstags-, Sonn- und Feiertagsarbeit in gesetzlich zulässigem Umfang zu erbringen. 2.5. Mit der Zahlung des nachfolgend vereinbarten Grundgehaltes gelten die geleisteten Mehr- und Überstunden sowie Tätigkeiten nach 1.2. als abgegolten, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Ein Anspruch auf Entschädigung oder Zuschläge besteht nicht. Über eine baldige Stellungnahme wäre ich Ihnen dankbar. MfG ### (Persönliche Daten von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 2 Jahren.
RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Ihre Vermutung ist zutreffend. So behält sich der Arbeitgeber vor die Arbeitszeit nach eigenem Ermessen nicht nur auszuweiten, sondern diese auch zu verlegen, hier auf das Wochenende. Danach kann die Arbeitszeit jederzeit geändert und verlegt werden, was eine Planbarkeit bei Ihrer Tochter erschwert.

2. Weiterhin wird Ihre Tochter verpflichtet, Überstunden zu leiten, die nicht gezahlt werden oder in Freizeit ausgeglichen werden. Auch ich diese Regelung für unwirksam erachte, wäre mehr Klarheit in diesem Vertrag sicherlich hilfreich.

3. Die einseitige Regelung der Arbeitszeit wird, wenn der Arbeitgeber hier von seinen Rechten Gebrauch macht sicherlich zu eine Unzufriedenheitr führen.

4. Gerne kann ich Ihnen alternative Formulierungsvorschläge übermitteln.

RASchroeter :

Dies setzt allerdings voraus, dass der Arbeitgeber hier verhandlungsbereit ist.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

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