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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16667
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Hallo, bezüglich meiner beruflichen Situation haben sich noch

Kundenfrage

Hallo,
bezüglich meiner beruflichen Situation haben sich noch weitere Nachfragen für mich ergeben:
1. Falls ich eine Änderungskündigung erhalte, sollte ich diese unter Vorbehalt annehmen oder kann ich den neuen Posten gleich ausschlagen. Dieses im Hinblick auf eine Abfindung UND eine eventuell daraus resultierende Arbeitslosigkeit. (Obwohl ich ja 6 Monate Zeit habe zur Suche nach einer neuen Beschäftigung). Könnte für mich daraus eine Sperre beim Arbeitsamt resultieren. Wird die Abfindung irgendwie auf ein eventuelles Arbeitslosengeld angerechnet?
2. Ergibt sich für meinen Arbeitgeber von vornherein eine Pflicht zur Änderungskündigung da er ja sein Unternehmen aufgibt und mit einem Partner eine neue Firma gründet und mir dort ein Anstellungsverhältnis anbietet. Unser Unternehmen ist eigentlich als Unternehmensgruppe zu verstehen. Ein Geschäftsführer meines Arbeitgebers ist bei einem in unserem Büro angesiedelten zweiten Unternehmen Geschäftsführer. Hier wird auf manchmal Personal von einer Firma in die andere "geschoben". Ein zweiter Geschäftsführer meines Arbeitgebers ist auch Geschäftsführer bei einer dritten Firma die bereits in Hamburg angesiedelt ist. Hier wurde bereits mehrfach Personal hin und her beschäftigt. Das Personal konnte trotzdem weiter hier vor Ort tätig sein. Eine dritte Firma hat den dritten Geschäftsführer als Geschäftsführer. Hier wurde mit Beginn des Jahres auch das Gehalt dieses Geschäftsführers abgerechnet und gezahlt.
mfg Bohnhoff
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gestatten Sie mir folgende Frage:




Was genau ist denn Ihr vorrangiges Ziel ?

Wollen Sie dort weiterarbeiten, aber nicht zu den geänderten Bedingungen ?

Aktuell haben Sie noch keine Kündigung erhalten ?


Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Herr Fork,


 


ich war davon ausgegangen dass Sie Zugriff auf die zwei bereits von mir gestellten Fragen mit der ausführlichen Beschreibung der derzeitigen Situation haben. Deshalb hier noch einmal die Ausführung:


Guten Tag,
meine Firma plant eine Sitzverlegung in das 170 km entfernte Hamburg im nächsten
Frühsommer (2. Quartal). Wir wurden dazu aufgefordert uns Gedanken zu machen ob wir mitkommen werden oder nicht. Evtl. werden die Gehälter nach oben angepasst - wie viel wird noch bekannt gegeben. Die Firma XY wird nicht weiter unser Arbeitgeber sein sondern
es wird eine neue Firma eröffnet in der man mit zwei weiteren Unternehmen zusammen gehen wird um "positive Kräfte" zu bündeln. Ich bin seit Dez. 1999 in dem Unternehmen beschäftigt. Der Vertrag enthält keine Klauseln zu dem Arbeitsort oder zu einer Sitzverlegung. Hier habe ich mich bereits bei Ihnen informiert dass ich der Sitzverlegung folgen muss. Jedoch habe ich ein Addendum zu meinem Arbeitsvertrag in dem festgehalten ist das ich ab dem 01.11.2011 Abteilungsleiter der Buchhaltung bin mir die Prokura für das Unternehmen erteilt wird. Mir wurde in einem persönlichen Gespräch bereits mitgeteilt dass man mir in dem neuen Unternehmen nicht mehr die Leitung übertagen wird da dort bereits ein sehr fähiger Mitarbeiter ist und auch noch ein weiterer sehr guter Mitarbeiter aus dem geldgebenden Haus zur Diskussion steht. Ferner wird gerade evaluiert wie hoch unsere Gehälter eigentlich sein dürfen. Ich verdiene derzeit 5.890,00 € brutto zuzüglich eines Firmenwagens den fast ausschließlich für private Fahrten nutze und für den mir sämtliche Kosten (Tanken, waschen...) ersetzt werden. Dieser Firmenwagen ist kein Bestandteil meines Vertrages jedoch vor 12 Jahren erhielt ich meinen ersten Firmenwagen, einen Atos, dann nach 3 Jahren einen Mazda 5, nach weiteren 3 Jahren einen Ford Mondeo in gehobener Ausstattung und im Anschluss einen Volvo XC 60 in sehr guter Austattung (Listenpreis 53.900 €). Nun wurde auch bereits erwähnt dass Angestellte in meiner zukünftigen Position wohl keinen Firmenwagen hätten und ich mich darauf einstellen muss das ich voraussichtlich keinen mehr bekommen würde oder nur einen ganz kleinen, evtl. mit Selbstbeteiligung...
Ich benötige nun eine verbindliche Information falls mein Arbeitgeber mir in der neuen Firma nicht die Leitung der Buchhaltung überträgt und mir evtl. keinen oder keinen angemessenen Firmenwagen (oder kann er auf einen Kleinwagen zurückgehen?) ohne Selbstbeteiligung/Beschränkung der Nutzung/Kosten zur Verfügung stellt eine Änderungskündigung zu Erfolgen hat und mir daraus resultierend eine Abfindung zusteht.
Berechnet sich die Abfindung auf das Gehalt plus dem geldwerten Vorteil in Höhe von €668,36 = 6.558,36 € wie auf meiner Abrechnung berechnet und wie viele Monate bei der Änderungskündigung muss mein Arbeitgeber einhalten wenn diese nach meinem Einstellungsdatum 07.12. erfolgt. (Bin dann 15 Jahre beschäftigt)
Außerdem ist von Interesse wie es sich mit der im Addendum festgeschriebenen Prokura verhält die mir auf keinen Fall in dem neuen Unternehmen erteilt werden wird.
MfG Petra Bohnhoff


 


Mein Ziel ist es wenn ich mit einer Abfindung (1/2 Gehalt pro Jahr ist doch minimum?) gehen kann und diese beim Arbeitsamt nicht angerechnet wird hier vor Ort eine neue Beschäftigung zu suchen. Diese wird wahrscheinlich schlechter bezahlt werden. Schriftlich hat noch kein Mitarbeiter etwas erhalten. Alles wurde bis jetzt nur mündlich besprochen.


MfG P. Bohnhoff


 

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich gebe Ihre Anfrage für den Kollegen (RA Schiessl) frei, der sich bereits ausgiebig mit Ihrem Anliegen befasst hat.

Dieser hilft Ihnen dann gerne weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Guten Tag,


haben Sie ein feedback von RA Schiessl erhalten? Meine Anfrage habe ich ja bereits vor 2 Tagen gestellt und laut Just Answer war Herr Schiessl am Donnerstag online??


MfG


Petra Bohnhoff

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,




vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Ich bin Fachanwältin für Arbeitsrecht und helfe. Ihnen sehr gerne.



Zunächst einmal ist es so, dass niemandem eine Abfindung zusteht.


Die handelt man aus und zwar am besten indem man gegen die Änderungskündigung binnen 3 Wochen Klage vor dem Arbeitsgericht erhebt und die Abfindung dann aushandelt.



Sie können das Angebot unter Vorbehalt annehmen und dann gegen die Änderung klagen .


Dabei muss Ihnen dann aber bewusst sein, dass Sie erst einmal in Hamburg arbeiten müssen und so ein Prozess vor dem Arbeitsgericht kann dauern .


Das halbe Bruttomonatsgehalt ist nicht das Minimum, sondern die Regelabfindung.


Ein Arbeitsgericht kann darunter bleiben und oft schlagen die Richter geringere Abfindungen vor .


Bei einer Klage gegen die Kündigung und Vergleich vor dem Arbeitsgericht bekommen Sie , wenn die Kündigungsfrist eingehalten wird keine Sperrfrist.



Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, haben Sie noch Fragen? Kann ich Ihnen in irgendeiner Weise noch behilflich sein? Sehr gerne! Wenn ich helfen konnte , bitte ich höflich um positive Bewertung. Vielen Dank

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