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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17023
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Hallo, Ich arbeite im häuslichen Pflegedienst als Krankenschwester,

Kundenfrage

Hallo,
Ich arbeite im häuslichen Pflegedienst als Krankenschwester, habe einen Arbeitsvertrag in dem die Arbeitszeit 38,5 Stunden als 5 Tage Woche deklariert ist.
Des enthält dieser die Verpflichtung an Son & Feiertagen zu arbeiten, ohne weiter Ausführungen.
Seit dem ich dort beschäftigt bin (6Jahre) wurden gesetzl. Feiertage die auf einen Werktag fallen mit einem Ausgleichsfrei ausgeglichen, die Tatsächlich geleisteten Stunden an diesem Feiertag dem Zeitkonto gutgeschrieben und mit einer Zulage von 35% Netto vom Stundenlohn honoriert.
Jetzt hatte der Arbeitgeber ff. Regelung Einseitig eingeführt:
1. Ein Feiertag der auf einen Werktag fällt ist ein normaler Arbeitstag und wir als solcher auch dem SOLL Zeitkonto mit der regelmäßigen Arbeitszeit zugeordnet.
d. h. wenn z.Bsp. Montag ein gesetzl. Feiertag wäre und man diesen nicht arbeitet, sondern lediglich die restlichen 4 Tage der 5 Tage Woche käme man einen Arbeitstag ins Minus. Die Begründung (lediglich mündlich) des Arbeitgebers dazu ist das dieses für Pflegeberufe und Polizei nunmal laut Gesetz so wären, also im Endeffekt diese Berufe alle Feiertage die auf einen Werktag fallen zusätzlich gegen über allen anderen Berufen in Deutschland im Jahr mehr zu arbeiten hätten. (Aus der Verpflichtung der Bereitschaft Feiertags zu arbeiten heraus).
2. Der Ersatzruhetag für den Feiertag hat er ebenfalls gestrichen.
Der Arbeitgeber vergütet die Feiertage und Ausgleichs Frei Tage rückwirkend mit
einer Netto Ausgleichszahlung, obwohl ich die Zahlung gar nicht wollte, sondern Frei.
Begründung von Ihr (mündl.) Bei der Caritas wäre das auch so..
Der Zwang finanzielle Ausgleich für den geleisteten Feirtag und Ausgleich Frei Tag
(15,4 Sunden) ergibt laut Ihr ca 4 Eur die Stunde???
3. Wenn in der Urlaubsplanung ein Feiertag in diese Woche fällt benötige man für diesen Tag auch einen Urlaubstag. Dieses hat der Arbeitgeber Rückwirken bis April 2014 angewandt.
4. Da Zuschläge für Feiertage weder gesetzl noch im Arbeitsvertag angegeben sind hat der Arbeitgeber diese einfach mit der mündl. Begründung, die waren Freiwillig, gestrichen. Bei Einstellung hatte der Arbeitgeber damit geworben das er Zuschläge bezahlt die Andere Betriebe nicht bezahlen.
Mündliche sowie Schriftliche Widersprüche meinerseits werden vom Arbeitgeber einfach ignoriert. Einen Betriebsrat gibt es nicht und die Führungskräfte, stellv Leitungen haben in der Mitarbeiter den Arbeitgeber auch nur Unterstützt, sowie darauf hingewiesen wär diese neuen Regelung nicht akzeptiere würde Unruhe ins Team bringen. (Klar da von 35 Mitarbeitern lediglich 3-4 gegen dieses Protestieren)
Was tun?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Das Vorgehen Ihres Arbeitgebers verstösst gegen das Arbeitszeitgesetz, wonach ein Ausgleichstag zu erfolgen hat, wenn an einem Sonn oder Feiertag gearbeitet wird.


Die Entgeltfortzahlung für an einem entfallene Feiertag ist gleichfalls gesetzlich vorgeschrieben.

Wenn Sie an dem Tag gearbeitet hätten und nicht arbeiten, weil es ein Feiertag ist bekommen Sie den Lohn ausbezahlt

Es kommt dabei auf Ihren Dienstplan an



Minusstunden sind hier unzulässig

Eine Sonderregelung gibt es nicht, das ist das Entgeltfortzahlungsgesetz



Für die Zuschläge kommt es auf den Arbeitsvertrag an.


Wenn diese vereinbart waren, oder auch nur immer bezahlt wurden, dann darf der Arbeitgeber dies nicht plötzlich einseitig stoppen



Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.Sehr gerne können Sie nachfragen.



wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke




Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Das Vorgehen Ihres Arbeitgebers verstösst gegen das Arbeitszeitgesetz, wonach ein Ausgleichstag zu erfolgen hat, wenn an einem Sonn oder Feiertag gearbeitet wird.


 


Der Arbeitgeber entgegnet dem: durch Vergütung, gegen meinen Willen, sei dies Erledigt! Darf er das ohne betriebliche Gründe anzuführen?


 


--


Wenn Sie an dem Tag gearbeitet hätten und nicht arbeiten, weil es ein Feiertag ist bekommen Sie den Lohn ausbezahlt
Es kommt dabei auf Ihren Dienstplan an


 


Dienstplan 5 Tage Woche: z.Bsp. :


Mo Die Mi (DO = Feiertag) Freitag Arbeitgeber SOLL 38,5 h


 


Wenn ich nun Mo Die Mi Frei arbeite, den Feiertag laut Dienstplan frei habe, berechnet der Arbeitgeber lediglich 4 Tage IST


Somit käme ich einen Tag ins Minus


 


 

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


nein,das darf der Arbeitgeber nicht.

Die blosse Entgegennahme der Vergütung ist keine Zustimmung.


Wenn Sie den Feiertag nach Dienstplan ohnehin frei gehabt hätten ist die Berechnung in Ordnung, denn es besteht das Entgeltausfallprinzip.



Lihnfortzahlug nur dann, wenn AUFGRUND des Feiertags die Arbeit entfällt.

Das sind dann in der Tat nur 4 Tage ist, das ist richtig





wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

danke
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geeehrter Ratsuchender, leider haben Sie mich bis jetzt noch nicht positiv bewertet.Ich würde sehr gerne die Beratung abschliessen und dafür vergütet werden.Dafür brauche ich ihre Rückmeldung, was denn an meiner Antwort noch fehlt. Es kann auch sein, dass ich Ihre Nachfragen nicht bekommen habe. Ich würde dann bitten, Ihre Fragen hier noch einmal zu stellen, damit ich sie beantworten kann.Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ää
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geeehrter Ratsuchender, leider haben Sie mich bis jetzt noch nicht positiv bewertet.Ich würde sehr gerne die Beratung abschliessen und dafür vergütet werden.Dafür brauche ich ihre Rückmeldung, was denn an meiner Antwort noch fehlt. Es kann auch sein, dass ich Ihre Nachfragen nicht bekommen habe. Ich würde dann bitten, Ihre Fragen hier noch einmal zu stellen, damit ich sie beantworten kann.Vielen Dank für Ihr Verständnis.