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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 19801
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, Seit > 20 Jahren arbeite ich im Aussendienst einer Vertriebsfirma und bin nun 61 Jahre alt. Zum Ende 2014 möchte ich gerne aus dem Arbeitsleben ausscheiden und bin sehr sicher, dass es meiner Firma nicht unrecht wäre, da die Einsparung meiner Planstelle sicher dem allgemeinen Sparzwang entgegen käme. Gerne würde ich auch meinem Chef einen Vorschlag machen, wie wir uns für beide Seiten verträglich einigen könnten, da ich gar nicht auf eine Abfindung spekuliere. Falls eine solche Einigung zustande käme und ich evtl sogar selbst kündigen würde, mit welchen negativen Konsequenzen hätte ich - besonders das Arbeitslosengeld I angehend - zu rechnen? MfG ###

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sofern Sie eine Eigenkündigung aussprechen, müssen Sie mit der Verhängung einer Sperrzeit bei dem Bezug von ALG I rechnen, denn die Eigenkündigung stellt ein versicherungswidriges Verhalten dar. Abweichendes gilt nur dann, wenn Ihnen ein wichtiger Grund zur Seite steht: Eine Sperrzeit darf und wird nicht angeordnet werden, sofern dem Arbeitnehmer ein wichtiger Grund für die von ihm ausgesprochene Eigenkündigung zur Seite steht.

Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn dem Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen ein weiterer Verbleib an dem Arbeitsplatz nicht zumutbar ist. Dann kann eine Eigenkündigung erfolgen, ohne dass eine Sperrzeit verhängt wird. Kann der Arbeitnehmer dies durch entsprechende Befunde und medizinische Unterlagen nachweisen, ist er zu einer Eigenkündigung oder zum Abschluss eines Aufhebungsvertrages berechtigt, ohne dass eine Sperrezit verhängt werden dürfte.

Grundsätzlich berechtigen in diesem Zusammenhang auch psychische Erkrankungen zur Annahme eines wichtigen Grundes, wenn diese Krankeitswert haben und dies durch entsprechende ärztliche Atteste unter Beweis gestellt werden kann.

In Ihrem rate ich vor diesem Hintergrund zu folgendem Vorgehen: Sofern Ihnen kein wichtiger Grund in dem vorstehend erläuterten Sinne zur Seite steht, sollten Sie sich
von Ihrem Arbeitgeber ordentlich kündigen lassen. Eine Sperrzeit wird sodann nicht angeordnet werden.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

















Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Ist das nicht der Fall, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten. Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt






Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie eine Nachfrage, die ich möglicherweise nicht erhalten habe (es gibt derzeit technische Probleme auf der Seite)?

Nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten" für etwaige Nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt



Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Seien Sie bitte so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung. Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Auf die Sach- und Rechtslage habe ich keinen Einfluss - ich kann Ihnen diese nur wahrheitsgemäß darlegen und erläutern.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt





Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Es tut mir sehr Leid, aber ich habe Ihre Nachfrage nicht erhalten - es gibt derzeit technische Probleme auf der Seite, für die ich um Ihre Nachsicht bitte.

Seien Sie bitte so freundlich, und senden Sie mir Ihre Nachfrage noch einmal. Ich werde Ihnen umgehend antworten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt





Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Herr Hüttemann,

eine Sperrzeit bei Eigenkündigung ist natürlich mehr als wahrscheinlich. Spannend wäre, wie Diese ausfallen könnte. Im Internet liest man Angaben von bis zu 12 Monaten. Bisher gehe ich davon aus, dass drei Monate die zu erwartende Größe wäre.

Für Ihre Hilfe jetzt schon meinen Dank.

MfG

###

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, das ist in der Tat korrekt: Das Gesetz geht bei einer Eigenkündigung von einer Sperrzeit von drei Monaten aus.

Rechtsgrundlage hierfür ist § 159 Absatz 3 SGB III:

http://dejure.org/gesetze/SGB_III/159.html

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt













Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie denn noch eine Nachfrage?

Ist das nicht der Fall, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten. Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
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Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Seien Sie so freundlich, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung. Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

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Kristian Hüttemann
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