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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26391
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe ein Gespräch mit

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein Gespräch mit meinen Chef geführt und ihn mitgeteilt das, ich ein gutes Angebot habe un dmit dem Gedanken spiele den Betrieb zu wechseln.Auch sagte ich das vier wochen kündigungszeit habe und eine Möglicher Wechsel ab 1.09.14 möglich wäre.Er war sehr agresiv im Tonfall.Am Nachmittag sagte er er bräuchte eine Kündigung am nächsten Tag.Dies machte ich nicht, da ich nach 9 Jahren Betriebsangehörigkeit dachte ich kann mit Ihm offen ohne Ärger reden, da ich ja nur mit dem Gedanken eines wechsel spielte,Heute Kam wieder zu mir und agte er habe noch keiNE kÜNDIGUNG von mir,er will diese bis morgen.Ich habe ja schliesßlich mündlich gekünigt.Ich versuchte mit im im ruhigen Ton zu reden,dies war leider nicht möglich,Auch sagte ich das nicht mündlich gekünigt habe.Sein Verhalten war sehr agressiv im Ton und sagte immer ich wolle ihm wwas unterstellen.Was soll ich tun?Was kann mir passieren wenn ich keine Kündigung ihm abgebe?Wäre eien angebliche mündliche Kündigung überhaupt rechtskräftig.Das Gespräch aht unter vier Augen statt gefunden?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache gilt folgendes:

Zunächst zur mündlichen Kündigung.

Eine mündlich ausgesprochene Kündigung ist unwirksam.

Dies ergibt sich klar aus § 623 BGB.

§ 623 BGB fordert unmißverständlich die Schriftform für die Kündigung also geschrieben und unterschrieben.

Alles was Sie im Gespräch mit Ihrem Chef also geäußert haben ist rechtlich ohne Belang.

Wenn Sie keine Kündigung abgeben, so wie der Chef das will, dann kann Ihnen rechtlich gar nichts passieren.

Der Gesetzgeber hat die Kündigungsfrist nach § 622 BGB bewusst mit dem Gedanken geschaffen, dass der Arbeitnehmer wenn er kündigt nur die im Gesetz genannten Fristen einzuhalten hat.

Wenn Sie sich also an die Vorgaben des § 622 BGB halten (4 Wochen zum 15. des Monats oder zum Monatsende, dann kann Ihnen nichts passieren.

Überprüfen Sie aber bitte zur Sicherheit ob Ihr Arbeits- oder Tarifvertrag nicht eine andere (längere) Kündigungsfrist vorsieht.


Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Also kann er mich auch nicht zwingen eine Kündigung abzugeben?


Eine ander Saceh wäre wenn ich wechsel zum neuen Arbeitgeber, mss ich diesen über mögliche Lhonpfändungen informieren?


 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, er kann Sie nicht zwingen eine Kündigung abzugeben.

Es liegt einzig und allein bei Ihnen ob und wann Sie kündigen.

Eine Lohnpfändung müssen Sie grundsätzlich nicht mitteilen.

Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn die Pfändung zu einer Gefährdung des Arbeitgebers führen würde (Beispiel Sie arbeiten als Kassier in einer Bank).

Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Wenn mein jetziger Arbeitgeber nun nach der Kündigung verlangt, wie soll ich am besten Antworten das er vom mir noch keine bekommt?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

sagen Sie einfach.

Die Kündigung ist eine Willenserklärung des Arbeitnehmers auf dessen Abgabe der Arbeitgeber keinen Anspruch hat.


Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

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