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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22081
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

1. frage kann man bei einer letzen lohnabrechnung nach kündigung

Kundenfrage

1. frage kann man bei einer letzen lohnabrechnung nach kündigung im minus sein??
2.frage mein chef behälte einen halben monat lohn ein obwohl es meine urlaubstage und überstunden waren und behauptet ich hätte unentschuldigt gefehlt

Was kann ich tun ??
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Eine Lohnabrechnung im Minus ist grundsätzlich nicht möglich, denn der AG ist nicht berechtigt, den Lohn oder Teile des Lohnes einzubehalten. Das ist vor allem in Ihrem Fall nicht zulässig, wenn Sie zu vergütende Überstunden geleistet haben, und wenn Sie Urlaub genommen haben. Wenn Sie Urlaub genommen haben, kann Ihr AG insbesondere nicht mit dem Argument die Hälfte des Lohnes einbehalten, Sie hätten unentschuldigt gefehlt.

Der AG ist vielmehr verpflichtet, den arbeitsvertraglich geschuldeten Lohn so rechtzeitig zur Anweisung zu bringen, dass Sie über diesen zu dem vereinbarten Termin verfügen können.

Gehen Sie daher wie folgt vor: Weisen Sie den AG schriftlich darauf hin, dass er Ihnen den vollen Lohn auszuzahlen hat. Setzen Sie Ihrem AG in dem Schreiben eine letzte Frist von maximal fünf Bankarbeitstagen zur Auszahlung Ihres Lohnes auf das Ihrem AG bekannte Konto.

Kündigen Sie in dem Schreiben schließlich an, dass Sie nach Fristablauf ohne weitere Ankündigung Lohnzahlungsklage zum Arbeitsgericht führen werden.

Sollte der Lohn nicht fristgerecht auf Ihr Konto eingehen, begeben Sie sich zum Arbeitsgericht, und geben dort bei der Rechtsantragsstelle eine Lohnzahlungsklage zu Protokoll. Die dort beschäftigten Rechtspfleger werden Ihnen bei der Abfassung der Klage behilflich sein.

Ihr AG wird dann zur Auszahlung des Lohnes an Sie verurteilt werden.

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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Habe ich anspruch auf eine apfindung da er mich im krankenstand gekündigt hat ???


Ich würde gern zu dem gericht gehen was würde mich das kosten wissen sie das

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Eine Abfindung können Sie nur beanspruchen, wenn diese arbeits-/tarifvertraglich vereinbart worden ist. Ist das nicht der Fall, werden Sie leider keine Abfindung fordern können.

Leider ist eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses auch während einer Krankschreibung rechtlich zulässig und möglich, ohne dass Sie deshalb eine Abfindung bekommen würden.

Wenn Sie eine Kündigungsschutzklage erheben würden, so gilt für die Kosten der Gegenstandswert von drei Monatsgehältern. Ist Ihr Monatsgehalt zum Beispiel 3.000 Euro, läge der Gegenstandswert bei 9.000 Euro (drei Monatsgehälter). Sie hätten dann mit Gerichtskosten von 444 Euro zu rechnen, die Sie aber zurückbekommen würden, wenn Sie den Prozess gewinnen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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