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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Grüß Gott, ich habe eine Frage: ich habe am 17.12.13 mit meinem

Kundenfrage

Grüß Gott, ich habe eine Frage: ich habe am 17.12.13 mit meinem Arbeitgeber eine
Aufhebungsvereinbarung geschlossen - ich war seit dem 1.Feb. 1968 bei der gleichen
Firma angestellt.
1. Zur Vermeidung einer betriebsbedingten Kündigung zum 30.6.14 besteht Einigkeit darüber,
das Arbeitsverhältnis einvernehmlich, jedoch auf Veranlassung des Arbeitgebers, unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist zum 30.06.14 beendet wird.
2. Der Arbeitnehmer wird ab 1.1.14 unter Fortzahlung seines Gehalts von der Arbeitsleistung
freigestellt.
3. Der Arbeitnehmer erhält für den Verlust des Arbeitsplatzes in Anlehnung an §§9,10 KSchG eine Abfindung in Höhe von 7.500,00 EUR. Die Abfindung wird mit Wirksamwerden dieser Vereinbarung fällig und vererbbar. Die Abfindungszahlung ist mit dem letzten Monatsgehalt zu Zahlung fällig
Meine Frage: kann ich jetzt noch nachträglich eine höhere Abfindung anfordern, da in der Zeit der Vereinbarung wenig Zeit war zu überlegen, da meine Frau in dieser Zeit an Brustkrebs erkrankt war und ich andere Sorgen hatte.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Auf Ihr Anliegen gehe ich unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung wie folgt ein:

Eine Aufhebungsvereinbarung ist im rechtlichen Sinne ein Vertrag.

Verträge sind grundsätzlich für beide Seiten bindend. Eine Abänderung der vertraglichen Regelungen sind nur im Einvernehmen, also mit beiderseitigem Einverständnis möglich.

Eine Kündigung ist nicht möglich.

Bliebe nur noch eine Anfechtung wegen Irrtum oder wegen arglistiger Täuschung. Hier dürften die Voraussetzungen nicht gegeben sein.

Dass Sie seinerzeit bei Vertragsschluss andere Sorgen hatten, ist menschlich vollkommen verständlich, führt aber leider nicht dazu, dass der Vertrag anfechtbar wäre.

Sie können dementsprechend nur versuchen, mit dem Arbeitgeber in Verhandlungen einzutreten. Anderweitige rechtliche Möglichkeiten den Arbeitgeber zu zwingen, gibt es leider nicht.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Nachricht geben zu können.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie Nachfragen oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Gern helfe ich weiter.

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie dann keine Nachfragen mehr haben, würde ich mich über eine abschließende positive Bewertung freuen.

Vielen Dank für Ihre Wertschätzung und alles Gute.

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