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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

hallo ich wurde gestern fristlos gekündigt,nach 2 jahren im

Kundenfrage

hallo ich wurde gestern fristlos gekündigt,nach 2 jahren im Aussendienst.Die Begründung des Geschäftsführers war .eine Aussagen eines Passanten der meinem Geschäftsführer mündlich als auch schriftlich bescheinigte das ihm Prügel angedroht haben soll...Da der Passant auch noch ein Richter gewesen sein soll..sagte mein GEschäftsführer,er glaube einem Richter mehr wie mir
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.

RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Wenn die Kündigung unberechtigt ist, sollten Sie umgehend Klage vor dem Arbeitgericht gegen die Kündigung einlegen. Die Kündigung muss als unwirksam festgestellt werden, damit das Arbeitsverhältnis weiter besteht und Sie weiterhin einen Vergütungsanspruch haben.

Der Arbeitgeber muss hier das vermeintliche Schriftstück vor Gericht vorlegen, bei dem Ihnen vorgeworfen wird, Sie hätten einen Passanten bedroht. Mir erscheint dies als fingiert, um einen Grund für eine fristlose Kündigung zu haben.

Kann der Arbeitgeber die angebliche Aussage des Passanten nicht belegen, ist die Kündigung unwirksam und der Arbeitgeber muss Ihnen sowohl das Gehalt weiterzahlen als Sie auch weiterbeschäftigen. Alternativ besteht natürlich auch die Möglichkeit sich im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens über eine Abfindung zu einigen.

Erforderlich ist aber, dass Sie gegen die Kündigung vor Gericht vorgehen, damit diese als unwirksam festgestellt wird.

Alternativ können Sie gegen Richter Strafanzeige erstatten, wenn dieser eine falsche Aussage gemacht hat aufgrund der Ihnen gekündigt wurd.e Jedenfalls handelt es sich hier um eine Verleumdung. Gehen Sie daher gegen die Kündigung gerichtlich vor und fordern Sie von dem Arbeitgeber eine Kopie des Schreiben des Passanten damit Sie hier eine Strafanzeige gegen diesen wegen Verleumdung erstatten können.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

JACUSTOMER-lg0g4sd2- :

nke ich bin noch nicht ganz zufrieden,denn mir stellt sich auch noch die Frage ob der ganze sachverhalt,eine fristlose Kündigung hervorufen kann?. Der tatvorwurf ,das ich jemanden Prügel angedroht habe., und meine <firma mir dadurch vorwirft ich hätte das Image der <firma beschädigt

RASchroeter :

Selbst wenn dieser Vorwurf zutreffen sollte, rechtfertigt dies keine fristlose Kündigung, wenn die betroffene Person keinen Bezug zur Firma hat. Und wenn hier keine Strafanzeige erstattet wurde, wird die Kündigung an sich nicht wirksam sein, da es sich nicht um eine Handlung betrifft, die in Ausübung des Arbeitsverhältnisses erfolgt ist.

RASchroeter :

Viele Grüé

RASchroeter :

Viele Grüße