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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15718
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, innerhalb einer

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,

innerhalb einer geringfügigen Beschäftigung werden in unseren Unternehmen (Krankenhaus) aktuell Dienste über einen Dienstplan vorgeplant und veröffentlicht. Diese Dienste sind für den Mitarbeiter verbindlich. Die Vergütung innerhalb der GfB erfolgt, je nach geleisteten Arbeitsstunden. Arbeitet der Arbeitnehmer nicht, erhält er somit auch keine Vergütung. Problematik: Die Dienste fallen je nach Auslastung der Abteilung des öfteren kurzfristig aus und werden von Seiten des Arbeitgebers nicht vergütet. Die Information über den Ausfall der Dienste bekommt der Arbeitnehmer meist sehr kurzfristig (<24 Stunden vor Dienstbeginn).

Muss der Arbeitgeber die geplanten Dienste trotz des Dienstausfalles dem Arbeitnehmer bezahlen? Gibt es zeitliche Regelungen, bis wann der Arbeitgeber den Dienst absagen kann?

Über ein Feedback und eine Information über Ihre Sichtweise würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen,
N.Kern - Bad Nauheim
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Was steht denn im Arbeitsvertrag in Bezug auf die Vergütung ?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Es handelt sich um einen zweiseitigen Arbeitsvertrag.


 


Es ist bezüglich der Vergütung lediglich vermerkt, dass diese gemäß Entgeldgruppe 3A TvÖD-K stattfindet.

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Wenn nichts weiter vereinbart ist und wenn Sie je nach Arbeitsanfall arbeiten liegt Arbeit auf Abruf vor .

Die ist in Paragraf 12 des Teilzeit und Befristungsgesetzes geregelt .

Dieses fordert, dass man den Arbeitseinsatz 4 Tage im Voraus bekannt gibt.

Der Arbeitgeber muss also den Dienstplan 4 Tage im Voraus bekannt geben .

Das Teilzeit und Begristungsgesetz regelt weiterhin , dass wenn nichts weiter vereinbart ist 10 Stunden wöchentlich als vereinbart gelten .

Die muss er Ihnen zahlen egal ob Sie arbeiten oder nicht.


Sagt er nicht rechtzeitig ab muss er ebenso zahlen
Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen

Bitte fragen Sie gerne nach


Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

Danke
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Innerhalb des Vertrages habe ich noch folgendes gefunden...

 

"... als nicht vollbeschäftigter Aushilfsangestellter im Rahmen eines Minijobs gem. §8 SGB IV, Einsatz nach Bedarf"

 

"... es handelt sich um ein Arbeitsverhältnis nach §30 Abs. 1 TVöD-K"

 

Wie kann ich eine Rechtzeitige Absage verstehen? lt. Ihrer Aussage mindestens 4 Tage vorher?

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


Nach dem Gesetz 4 Tage vorher.

Von diesem Gesetz kann durch Tarifvertrag abgewichen werden

Ich habe die Zeit genutzt und mir Ihren Tarifvertrag durchgesehen

Aus diesem ergibt sich keine Abweichung.

Also bleibt es bei dem Gesetz 4 Tage vorher





Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung


Danke
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


Bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht


Kann ich Ihnen noch weiterhelfen


Gerne
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ich verstehe Ihre Nachricht so, dass der AG bis 4 Tage vor Dienstantritt den Dienst absagen kann und ihm dadurch keine Kosten entstehen. Sagt der AG kurzfristiger ab, so muss er den Dienst bezahlen auch wenn dieser nicht geleistet wird.


 


Ich habe mir den entsprechenden § nun auch einmal angesehen.


 


"Der Arbeitnehmer ist nur zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn der Arbeitgeber ihm die Lage seiner Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im Voraus mitteilt"


 


Ich lese das so, dass ich einen vom AG mit < 4 Tage Ankündigung Dienst nicht leisten muss. Meine Frage ging aber dahin, dass der AG monatlich im Voraus per Dienstplan die Dienste bereits verbindlich zuteilt/vergibt und diese kurzfristig dann absagt mit der Begründung es sei keine Arbeit da. Ich plane als AN somit mit dem Dienst und halte mir den Tag frei und stehe am Ende ohne Arbeit und ohne Vergütung dar.


 


 

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


auch darauf bezieht sich meine Antwort.

Wenn der Arbeitgeber nicht rechtzeitig absagt muss er die Dienste bezahlen.

Es ist sein Problem, wenn er nicht genügend Arbeit für Sie hat.


10 Stunden pro Woche muss er Ihnen ohnehin zwingend vergüten.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


Ich bitte höflich um Mitteilung was einer positiven Bewertung entgegensteht

Vielen Dank
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn keine Fragen mehr bestehen bitte ich höflich darum,mich für meine Tätigkeit für Sie an einem Sonntag positiv zu bewerten und damit zu bezahlen


vielen Dank
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ich bitte höflich um Mitteilung warum Sie für meine Tätigkeit nicht gerne bezahlen möchten

kann ich Ihnen noch etwas beantworten?

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