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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15732
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich wurde für eine auf zeitlich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wurde für eine auf zeitlich befristete leitende Tätigkeit engagiert.
Bereits im Vorstellungsgespräch wurde deutlich, dass einige, die sich offensichtlich selbst auf die Position bewarben, jedoch nicht befördert wurden, mit der Neubesetzung große Schwierigkeiten haben.
Seit ich die Stelle antrat, verging kein Tag, an dem nicht gemobbt wurde.
Das geschieht in Form von vorsätzlicher Nichtdefinition meiner Arbeitsaufgabe, Nichtweitergabe von Informationen, Verleumdung, Schikane, ja sogar der Zerstörung von Arbeitsmaterial und Produkten.
Die Kollegin, die durch diese niederen Machenschaften ihre Alleinherrschaft sichern will, ist nun zur Personalabteilung gelaufen und hat weitere nicht zutreffende Gerüchte über mich in Umlauf gebracht. Leider stand die Meinung der Personalabteilung und somit meine Kündigung bereits fest, ich kam nur noch pro forma zu Wort.

Trotz ich die unmittelbar Vorgesetzte, die nach eigenen Äußerungen unbedingt mit mir zusammenarbeiten wollte – was die andere Kollegin eben nicht erträgt und jede erfolgreich gelöste Aufgabe meinerseits sofort durch Verleumdung negiert – über die unhaltbaren Zustände / das Mobbing informierte und ebenso den nächst höheren Vorgesetzten um eine klare Formulierung meiner Arbeitsaufgaben bat, wurde das Mobbing durch den AG nicht abgestellt, obwohl die Absicht einer einzelnen Person keinem von beiden verborgen geblieben sein dürfte.
Der Fall, das Arbeitsmaterial / Produkte mutwillig zerstört wurden, und mir diese Zerstörung unterstellt wurde, wurde auch nach schriftlicher Zeugenaussage einer weiteren Person, dass ich zum Tatzeitpunkt gar nicht in der Fa. war, nicht aufgeklärt, obwohl die Fa. für den Schaden haften muss. Es wurde sogar einhellig signalisiert, dass man den eigentlichen Täter/in kennt, jedoch dennoch nicht an einer Aufklärung interessiert sei.

Ich finde diese Firmenpolitik mehr als fragwürdig.
Aber offensichtlich kann jede/r ins Chefbüro rennen und sich beschweren.
Die Richtigkeit der Behauptungen wird nie geprüft und ohne die Gegenseite anzuhören übernommen und dann ein entsprechendes Fehlurteil gefällt.
Nach meinen Informationen hat der Ag das Mobbing abzustellen und hierfür auch den Mobber zu entlassen, wenn anders keine Ruhe einkehrt.

Hier hat man es offensichtlich gern bequem und geht den Weg des geringsten Widerstandes und kündigt nicht den Mobber, der zudem noch fachlich unterlegen ist, sondern die wesentlich höher qualifizierte und erfahrenere Führungskraft mit Stil.
Für mich kann es jedoch nicht angehen, dass ich aufgrund solcher Niederträchtigkeiten meinen Job verliere.

Meine Frage: was kann ich tun?

Die Kündigung erfolgt nun in der Probezeit, jedoch ausschließlich aufgrund der Verleumdungen, die über mich in Umlauf und an die Leitung herangetragen wurden.

Wie ich gelesen habe, kann ich den Mobber anzeigen und den AG verklagen, die Lohnfortzahlung bis zum Ende des Vertrages fortzuführen, da die Kündigung aufgrund des Mobbings erfolgte und der AG das nicht abstellte.

Hierzu folgende Frage: ab wann gilt eine Kündigung als zugestellt? Muss diese auf dem Postweg zugestellt werden, oder genügt die Ablage auf meinem Schreibtisch, oder im Fach?

Wie ist meine Informationspflicht das Mobbing betreffend? – Bislang teilte ich das Ganze mehrfach mündlich an 2 Vorgesetzte mit.

Da mir bereits mündlich gekündigt wurde und ich keine Gelegenheit zur Richtigstellung erhielt, möchte ich das nun bei der obersten Direktion tun.

Hierzu meine Frage: was gehört / darf in diese Mitteilung?

Ich wurde wöchentlich mehrfach zu Gesprächen gebeten, in denen ich persönlich angegriffen und beleidigt wurde – diese Gespräche fanden jedoch unter 4 Augen statt.
Dennoch bin ich der Meinung, dass das in das Schreiben gehört.

Weiterhin: die gesamte Fa. wird tgl. durchgehechelt und es gibt eigentlich keine/n, der davon nicht betroffen ist. – Darf ich diese Äußerungen auch schriftlich wiedergeben?

Darf ich auch formulieren, dass die Situatin aufgrund meiner Abwehr des durch die Gegenseite permanent gewünschten Körperkontaktes entstand? Körperkontakt meint Umarmungen und Berührungen.

Darf ich auch anführen, was mir andere Kollegen und Geschäftspartner zum Thema mitteilten und wenn ja, sind diese namentlich anzuführen?

Ich möchte wissen, ob ich trotz Kündigung in der Probezeit durch den AG, jedoch aufgrund von Verleumdung und Mobbing die Einhaltung des Arbeitsvertrages verlangen kann und wie der dazugehörige Weg ist – muss ich der Kündigung widersprechen, gilt sie auch als zugestellt, wenn sie auf dem Schreibtisch oder im Fach liegt? Ist eine Anzeige des Mobbers Erfolg versprechend und was ist in dieser zu formulieren?

Vielen Dank XXXXX XXXXX und mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.

Schiessl Claudia :

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Schiessl Claudia :

Darf ich fragen

Schiessl Claudia :

Sind Sie durch diese Handlungen in irgendeiner Weise diskriminiert ?

JACUSTOMER-lcjrw1np- :

Was verstehen Sie genau unter Diskriminierung?

JACUSTOMER-lcjrw1np- :

Die Liste, die erklärt, ab wann ein Mobbing vorliegt, hat ein solches ganz klar ergeben.

Schiessl Claudia :

wegen Alters, Geschlecht, Religionszugehörigkeit, Staatsangehörigkeit

JACUSTOMER-lcjrw1np- :

Zudem teile ich ja ausführlich mit, dass Verleumdungen und üble Nachrdede über mich im Umlauf sind und ich permanent die Schuld für Dinge zugewiesen bekomme, mit denen ich nicht im entferntesten zu tun habe.

JACUSTOMER-lcjrw1np- :

Man könnte noch hinzufügen, dass man mit einem Dienstwagen auf Fahrt geschickt wird, obwohl allgemein bekannt ist, dass dieser nicht verkehrstüchtig ist usw. usw.

JACUSTOMER-lcjrw1np- :

In meinem Vertrag steht eine Chefposition, ich verrichte Praktikantenarbeit und wrude auch als solcher eingeführt und offensichtlich haben alle ein Mitsprachrecht, was meine Position betrifft, andersherum jedoch nicht - das ist n.m.E. diskriminierend.

Schiessl Claudia :

Sehr geehrter Ratsuchender, Mobbing ist mit höchster Vorsicht zu genießen. Es hört sich auf allen Listen immer ganz wundervoll an. Begibt man sich aber mit so einem Fall an das Arbeitsgericht erkennt man dass es leider leider seht schwer ist,hier etwas durchzusetzen und dass die meisten Arbeitsgerichte solche Fälle abbügeln. Dieses Mobbing ist meist als etwas anderes zu klassifizieren, so zb wenn man Sie mit einem Auto durch die Gegend schickt das fahruntüchtig ist, so kann das versuchte Körperverletzung sein.

Schiessl Claudia :

Auch Verleumdungen und übel Nachrede sind für sich genommen strafbar , ohne dass man einen Mobbingtatbestand bemühen muss.

Schiessl Claudia :

Sie können das was vorgefallen ist also gesondert strafrechtlich verfolgen und auch die Urheber der Gerüchte darauf in Anspruch nehmen, dass diese künftig nicht mehr verbreitet werden

Schiessl Claudia :

Eine mündliche Kündigung ist unwirksam

Schiessl Claudia :

Hier müssen Sie auf die schriftliche Kündigung warten.

Schiessl Claudia :

Eine Probezeitkündigung ist jederzeit möglich, die braucht der Arbeitgeber nicht zu begründen und dagegegn kann der Arbeitnehmer auch nichts unternehmen, auch wenn diese aufgrund von Verleumdungen etc erfolgt sein sollte.

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Unser Chat ist beendet, Sie können jedoch weiterhin nachfragen, bis Sie mit meiner Antwort zufrieden sind. Kommen Sie einfach zurück auf diese Seite, um die Konversation und neue Informationen hierzu anzusehen.

Was passiert nun?

Wenn Sie meine Antwort noch nicht bewertet haben, können Sie dies nun oben durchführen. Oder Sie können mir unten antworten, wenn Sie noch nicht zufrieden sind.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich sehe hier keine Chance auf Vorgehen gegen die Kündigung und sehe auch keinen Diskriminerungstatbestand.


Die Kündigung ist zugegangen, wenn Sie schriftlich vorhanden ist und zwar so, dass Sie davon Kenntnis nehmen können.

Die Einhaltung des Arbeitsvertrags können Sie nicht verlangen, aber gegen die Verleumder Strafanzeige machen.




Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie gerne nach


wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung


vielen Dank



Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ich hätte gern eine professionelle Antwort, offensichtlich ist das nicht ihr Fachgebiet und ich bitte um Weiterleitung an einen hierfür kompetenten Kollegen.


 


Sie beantworten noch nicht mal die Frage, ab wann die Kündigung als zugestellt gilt? Auf dem Postweg, im Fach, auf dem Schreibtisch???


 


 

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender

Ich bin seit dem Jahr 2007 Fachanwältin für Arbeitsrecht mit einer Erfahrung von Hunderten von Fällen zu denen auch Mobbing gehört

Ich bin die einzige Fachanwältin für Arbeitsrecht hier

Die Kündigung gilt als zugestellt wenn sie so in Ihren Machtbereich gelangt , dass Sie davon unter gewöhnlichen Umständen Kenntnis nehmen können.

Das ist dann wenn die Kündigung auf Ihrem Schreibtisch liegt oder aber wenn sie in Ihrem Postkasten liegt
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Nachtrag


Wären Sie im Anwendungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes, dh länger als 6 Monate beschäftigt könnten Sie gegen eine Kündigung Kündigungsschutzklage erheben.

Bei einer sog Druckkündigung, die der Arbeitgeber auf Bestreben von Teilen seiner Belegschaft ausspricht müsste sich der Arbeitgeber aufgrund seiner Fürsorgepflicht schützend vor den Arbeitnehmer stellen und diese Druckkündigung hätte strenge Voraussetzungen.

Bei einer Probezeitkündigung ist die Kündigung jedoch nur auf Form und Frist überprüfbar , nicht jedoch darauf, ob ein Kündigungsgrund vorhanden ist .


Es bleibt daher bei meiner obigen Antwort.


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe , auch wenn es nicht in Ihrem Sinn sein mag, bitte ich um positive Bewertung

Vielen Dank


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Claudia Schiessl

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