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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3086
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator
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Ich möchte mein Arbeitsverhältnis zum 30.04.2014 kündigen,

Kundenfrage

Ich möchte mein Arbeitsverhältnis zum 30.04.2014 kündigen, da ich zum 01.05.14 einen neuen Job antreten werden. Da ich noch in der Probezeit bin, habe ich nur 14 Tage Kündigungsfrist. Wenn ich jetzt bereits am 01.04.14 zum 30.4. kündige, kann der Arbeitgeber dann ebenfalls eine Kündigung aussprechen, die schon zum 15.4. greift, um einer weiteren Lohnzahlung zu entgehen?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ja, das ist denkbar, da Ihre Kündigung zwar das Arbeitsverhältnis zum 30.04.2014 auflöst, es aber bis dahin noch wirksam ist. Innerhalb dieser Zeit kann der Arbeitgeber ebenfalls kündigen und da die Kündigungsfrist hier kürzer ist als bis zum 30.04.2014, ist, wenn die Kündigung fristgemäß zugeht, auch eine Kündigung vor dem 30.04.2014 möglich.

Sie sollten daher etwas später im März kündigen, so dass die 14 Tage aber noch eingehalten werden.

Konnte ich Ihnen zunächst hilfreich antworten? Gerne können Sie sich weiter an mich wenden. Über Ihre positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Wie wäre denn die Sachlage, wenn ich im Vorwege krank werden würde und dann die Kündigung am 12.04. einreichen würde, kann dann dennoch eine Kündigung von Seiten des AG erfolgen, obwohl ich krank bin? Ich frage daher, da das Arbeitsverhältnis unerträglich ist und ich unbedingt dort weg möchte.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ja, auch wenn Sie krank sind, kann gekündigt werden, allerdings meist nicht wegen der Krankheit, die Kündigung muss Ihnen dann nur zugehen. Allerdings wird es natürlich dann knapp mit einer eheren Kündigung.

Achten Sie bei einer Eigenkündigung auch auf eine mögliche Sperrzeit bzgl. Arbeitslosengeld.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Was beudeutet knapp, kann die Kündigung dann nicht sofort erfolgen, oder geht es dann einfach nur um die Begründung des AG? Er muss in der Probezeit ja keinen Grund angeben, kann also dennoch sofort kündigen, oder?


Es scheint also keine andere Möglichkeit zu geben, als bis zum 12. zu warten, bevor ich kündige und bis dahin durchzubeißen?


 


Was die Sperre betrifft, ich habe bereits einen neuen Arbeitsvertrag.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.
Nein, es geht einfach darum, da Sie ja vermuten, dass der AG eher kündigt, dass Sie ihm nicht so viel Zeit lassen, eine ehere Kündigung auszusprechen. Wenn ihm daher die Kündigung knapp vor Beginn der 14-Tagesfrist zustellen, dann hat er diese Möglichkeit nicht mehr. Dies meinten Sie wohl auch mit:

"Es scheint also keine andere Möglichkeit zu geben, als bis zum 12. zu warten, bevor ich kündige und bis dahin durchzubeißen?"


Genau, oder sich eben kündigen lassen, was Sie ja erwearten, dann haben Sie aber zumindest ein paar Tage eine Lücke bis zum neuen Arbeitsverhältnis.

In der Probezeit braucht es keinen Kündigungsgrund, das ist richtig.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Muss ich die Kündigung denn per Einschreiben zustellen, oder muss ich sie persönlich abgeben und mir den Empfang bstätigen lassen? Zumal ich ja auch direkt in der Kündigung um ein Arbeitszeugnis bitten möchte.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besser ist es, wenn Sie sich den Eingang der Kündigung bestätigen lassen oder zB. durch einen Boten überbringen. Beim Einschreiben könnte der Arbeitgeber bestreiten, dass das Kündigungsschreiben auch im Brief war.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ist ein Einschreiben nicht Bestätigung genug? Wie kann ein Bote dies sicherstellen, wenn er ja das Schreiben auch im Umschlag überbringt?

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.
Der Bote hat vorher gesehen, dass das Schreiben in den Umschlag gesteckt worden ist. Der Postbote oder die Post bei einem Einschreiben nicht.

Die meisten Gerichte gehen davon aus, dass ein Einschreiben genügt aber es können eben die o.g. Beweisprobleme auftreten.
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

bitte bewerten Sie meine Antwort positiv (Frage beantwortet – informativ und hilfreich – toller Service) damit die von Ihnen ausgelobte Vergütung gem. den Nutzungsbedingungen freigegeben wird. Da Sie keine weiteren Nachfragen gestellt haben, gehe ich davon aus, dass ich Ihre Frage hilfreich beantwortet habe.

Sollten Sie noch Nachfragen haben oder weitere Informationen benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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