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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16674
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Hallo, guten Tag ist bei Ihren Anwälten ein Arbeitsrechtler

Kundenfrage

Hallo, guten Tag
ist bei Ihren Anwälten ein Arbeitsrechtler dabei?

Ich bin einem großen (2800 MA) Unternehmen als Abteilungsleiterin AT beschäftigt. Das Unternehmen ist seit einiger Zeit auf dem Sparkurs und dies macht sich insbesondere an der Personalpolitik bemerkbar. In meinem Bereich gibt es 3 Stellen die seit monaten unbesetzt sind. Es gibt keinen transparenten Prozess und keine erkennbaren Regeln mehr, ab wann eine Stelle extern ausgeschrieben werden kann oder auch nicht. Der interne StellenMarkt hat bisher keinen Erfolg gebracht.
Parallel dazu habe ich vor etwa 2 Wochen bei meinem Vorgesetzten vorgesprochen und darum gebeten, mir temporär einen Tag Homeoffice pro Woche zu ermöglichen oder alternativ die Arbeitszeit um einen Tag zu verkürzen. Ich hatte darum gebeten, da ich meine Familie/85 jährige Mutter mehr unterstützen möchte, die 100 km entfernt lebt.
Wir einigten uns auf Verkürzung der Arbeitszeit, das erschien meinem Vorgesetzten den Kollegen gegenüber gerechter, außerdem wollte er klare Regelungen gegenüber der Personalabteilung. Ich willigte ein und informierte die Personalabteilung, wohl wissend, dass sich das deutlich auf mein Gehalt auswirken wird. Diese Regelung ist noch nicht umgesetzt.

Nun kommt die abstruse Verknüpfung der beiden Sachverhalte.

Nachdem gestern noch von der Personalabteilung signalisiert wurde, dass die externe Stellenausschreibung nun endlich möglich sei, wurde heute gesagt, dass die externe Ausschreibungen ja wohl doch nicht so zwingend sein, weil ich ja meine Arbeitszeit verkürzen wolle. Somit sei die externe Ausschreibung wieder fraglich. Die Entscheidung dazu sei vom BR gekommen.

Aufgrund einer Vielzahl von anderen Vorfälle in diesem Unternehmen und schlimmen Entwicklungen, sehe ich nach nun 17 Jahren dort für mich keien Zukunft mehr. Ich bin weiblich und 50 Jahre alt. Ich sehe nur 2 Wege. Entweder Kündigung (Kündigungsfirst 6 Monate zum Quartalsende, also jetzt Ende März) wohl wissend dass eine Neuanstellung nicht einfach wird - oder den anwaltlichen / gerichtlichen ? Weg. zur Erreichung Aufhebungsvertrag, Freistellung , Abfindung. Wie sind dafür meine Chancen. Vorab Danke XXXXX XXXXX Antwort. MS
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte. Ich bin Fachanwältin für Arbeitsrecht. Ich bin immer für die Aushandlung von Aufhebungsverträgen. Darf ich fragen Wie lange sind Sie denn in dem Unternehmen ? Haben Sie einen Grad der Behinderung ? Haben Sie Unterhaltsberechtigte ?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Guten Tag Frau Schiessl.


 


ich bin dort seit 17 Jahren beschäftigt. Habe keinen Grad der Behinderung und auch keine Unterhalsberechtigte.


 


Wie wäre denn eine Aufhebungsvertrag begründbar unter den genannten Umständen?

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ich mache das immer sehr direkt


Ich rufe beim Arbeitgeber an, dann weise ich darauf hin, dass mit Mandant XY doch die und die Schwierigkeiten bestehen,das wird dann meist freudig bejaht.

Dann frage ich, ob die Firmen denn den Mandanten gerne los hätten.

Damit habe ich meistens Erfolg und ich handele dann einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung heraus.


Es muss irgendetwas geben, warum der Arbeitgeber den Mandanten gerne loshätte und das schwierig ist.


Bei Ihnen ist es so, dass Sie aufgrund Ihrer langen Betriebszugehörigkeit natürlich die entsprechende soziale Schutzwürdigkeit haben und auch entsprechend die Firma kosten.


man wird sich schon überlegt haben, ob man nicht jemand billiger einstellen kann, der Ihre Arbeit macht.


Da hake ich dann ein.


Der Mandant muss dann aber entweder neue Arbeit schon haben oder aber er muss ein ärztliches Attest haben, wonach man ihm anrät , diese Arbeit aufzugeben , sonst bekommt er eine Sperrfrist.





ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie gerne nach


wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht


haben Sie noch Fragen ?


gerne
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


Ich würde Ihnen nicht empfehlen selbst zu kündigen , sondern ich würde angesichts der langen Zeit , die Sie in dem Betrieb verbracht haben wirklich versuchen , etwas auszuhandeln


In so einem Aufhebungsvertrag kann man sich dann auch auf den Wortlaut des Arbeitszeugnisses einigen

Sie brauchen nur einen Fachanwalt für Arbeitsrecht mit etwas Verhandlungsgeschick

Das ist meine Einschätzung und so würde ich vorgehen , wenn Sie meine Mandantin wären


Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung


Danke
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender

Ich bitte höflich um Mitteilung was einer positiven Bewertung und somit Bezahlung entgegen steht


Vielen Dank

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