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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1729
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
63622881
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ra-fork ist jetzt online.

Was kann ich arbeitsrechtlich unternehmen (welche Möglichkeiten

Kundenfrage

Was kann ich arbeitsrechtlich unternehmen (welche Möglichkeiten stehen mir zur Verfügung) und wie verhalte ich mich arbeitsrechtlich "sauber", wenn:
- mein Chef mir seit ca. 1 Jahr unterbreitet, dass seine Frau die Idee hat, dass ich ein Verhältnis mit ihm hätte
- er seit dem mir mehr und mehr berufliche Maßnahmen auferlegt, z.B. keine Dienstreisen mehr möglich, keine dienstlichen Anrufe auf sein Mobilphone etc....
- er nun eine Umstrukturierung im HR Bereich vornimmt, damit ich nicht mehr in seiner direct reporting line auftauche
- er dennoch bezüglich meines Aufgabenbereiches (mein neuer Vorgesetzer hat nicht das Know-How über mein Tätigkeitsfeld = Personalentwicklung für die Region Europa) direkt auf mich "zugreifen" möchte
Das Unternehmen hat keinen Betriebsrat. Der direkte Vorgesetzte meines Chefs (=Head of HR Europe) ist der CFO des Unternehmens.
Bislang habe ich mich an die Maßnahmen gehalten (obwohl ich im europäischen Kontext arbeite und Dienstreisen eigentlich notwendig wären). Da alle Maßnahmen die Situation (logischerweise) nicht geklärt haben, befürchte ich nun, dass nach dieser weiteren Maßnahme und aufgrund der bisherigen Zeitspanne keine Besserung meiner Situation eintreten wird. Was kann ich tun?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Bitte schildern Sie mir doch einmal, welche Nachteile Ihnen oder der Firma durch die "neue Situation" entstehen ?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Mir: Ich erhalte einen neuen Vorgesetzen, der kein Knowhow über meinen Tätigkeitsbereich besitzt. Gerade in der Personalentwicklung ist es wichtig, sich an Unternehmenszielen auszurichten. Diese erhalte ich heute vom Head of HR. In Zukunft über einen dritten, der noch nicht mal lange im Unternehmen ist (2Monate) und der zumindest noch nicht aligned ist mit meinem heutigen Chef. So werde ich maximal gefilterte Informationen erhalten. Mein Wirken wird nicht mehr zielgenau sein können und mir wird ein erheblicher Mehraufwand entstehen.


Zudem hat mein heutiger Chef (Head of HR) mit mir selbst über eine Funktion gesprochen, die da hieße Teamleader Personalentwicklung, da der Bereich anwachsen muss (mehr Headcount). Unter seiner Führung werde ich diese Position aufgrund der nun an mich gerichteten Situation (aufgrund den Ideen und Behauptungen seiner Frau) nicht mehr erreichbar sein. Das bedeutet, das eine weitere Karriere für mich versperrt bleibt aufgrund der privaten Situation meines Chefs!? Auf den bisherigen Dienstreisen konnte ich einen face - to - face Kontakt mit meinen internen Kunden herstellen. Das ist wichtig für das Zusammenarbeiten in einem globalen Umfeld, was ansonsten rein virtuell geschieht. Auch das ist mir nicht mehr möglich.


Company: Sie erhält weniger zielgerichtete Personalentwicklungskonzepte was z.B. Talent Management, Experten Career etc. angeht und wird somit mehr Geld investieren als notwendig.

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre ausführliche Schilderung.

Wenn ich Sie richtig verstehe handelt es sich nnicht um eine Versetzung im Sinne des Arbeitsrechts, sondern eine innerbetriebliche Umorganisation, die weder Ihnen noch der Firma Vorteile bietet ?

Versetzung i.S. des Arbeitsrechts ist nach § 95 III BetrVG die Zuweisung eines anderen Arbeitsbereichs, die voraussichtlich die Dauer von einem Monat überschreitet, oder die mit einer erheblichen Änderung der Umstände verbunden ist, unter denen die Arbeit zu leisten ist.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ja. Es handelt sich um eine Umorganisation auf Basis der Behauptungen der Frau meines Chefs.


Diesbezüglich meine Frage, wie ich mich rechtlich richtig verhalten und was ich als erste Schritte tun kann, wenn ich dieser Umorganisation nicht zustimme (auf Basis des Privatlebens meines Chefs).

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Dagegen können sie arbeitsrechtlich in der Tat recht wenig tun, da es sich um eine Maßnahme des Direktions- und Weisungsrechts gem. 106 GewO handelt. dieser Paragraf lautet:

"Der Arbeitgeber kann Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung nach billigem Ermessen näher bestimmen, soweit diese Arbeitsbedingungen nicht durch den Arbeitsvertrag, Bestimmungen einer Betriebsvereinbarung, eines anwendbaren Tarifvertrages oder gesetzliche Vorschriften festgelegt sind. Dies gilt auch hinsichtlich der Ordnung und des Verhaltens der Arbeitnehmer im Betrieb. Bei der Ausübung des Ermessens hat der Arbeitgeber auch auf Behinderungen des Arbeitnehmers Rücksicht zu nehmen."



Sie könnten ihm lediglich vertraulich schreiben, dass Sie diese Maßnahme weder für sich, noch für die Firma noch aus dem dafür verantwortlichen Hintergrund für sinnvoll erachten, Ihre bedenken detailliert aufführen und um Revision der Entscheidung bitten.







Wenn ich Ihnen weiterhelfen konnte möchte ich höflich um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten.

Erst durch die positive Bewertung meiner Antwort durch Sie wird mein Anteil an Ihrer Auszahlung an mich ausbezahlt. Sie haben dadurch keine Mehrkosten.

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Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen ? Gerne helfe ich Ihnen dann weiter. Leider kann ich aber keine Nachfrage und auch keine Bewertung von Ihnen sehen.

Bitte beachten Sie noch Folgendes:

Manchmal berichten Kunden, dass es zu technischen Problemen kommt und die eingestellten Texte den antwortenden Experten erst gar nicht erreichen.
 
Sie sollten sich daher immer zur Sicherheit Ihre Eingaben vor Absendung kopieren , sodass Sie diese ohne Probleme im Falle eines Fehlers per "copy and paste" hier erneut einfügen können und nicht alles neu schreiben müssen.
 
 
Haben Sie also noch Nachfragen ?


Wenn nicht, möchte ich gerne wissen, was Sie an der Bewertung meiner Antwort hindert ?
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Haben Sie also noch Nachfragen ?


Wenn nicht, möchte ich gerne wissen, was Sie an der Bewertung meiner Antwort hindert ?
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Da Sie die Beratung abgebrochen haben und noch weitere Details für Sie notwendig sind, die Beratung zudem nicht abgeschlossen war, werde ich die Frage freigeben und von Anfang an als gegenstandslos betrachten.

Sie müssten sich daher zur Vermeidung weiterer Nachteile an einen Anwalt vor Ort wenden.




Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

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