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RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,mein Mann, geb. 03.53, hatte

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Mann, geb. 03.53, hatte am 19.10.2012 einen schweren Arbeitsunfall. Am 17.04.2014 läuft die Zahlung des Verletztengeldes durch die BG aus. Lt. Unterlagen der BG "ist mit Eintritt der Arbeitsfähigkeit vorerst nicht zu rechnen". Am 17.04.2014 ist die nächste OP, der noch weitere folgen werden, da "der Hybridfixateur mindestens bis dahin und länger zur Stabilisierung des rechten Unterschenkels notwendig ist". Es ist noch mit mindestens 1 Jahr Krankheitsdauer zu rechnen, in dieser Zeit folgen noch mehrere stationäre Aufenthalte mit Operationen. Zur Zeit hat er eine Schwerbehinderung von 40% und eine Gleichstellung. §46 (3) Verletztengeld endet.... ..... 3. mit Ablauf der 78. Woche, gerechnet ....... , jedoch nicht vor Ende der stationären Behandlung. Da das Ende der stationären Behandlung noch nicht absehbar ist, müsste m.E. doch das Verletztengeld weiterhin gezahlt werden. Mein Mann musste schon vorsorglich Rente beantragen und sich im AA anmelden, obwohl er noch gar nicht gekündigt wurde. Was müssen wir sonst noch beachten? Mit freundlichen Grüßen H. xxx

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 3 Jahren.

RA_UJSCHWERIN :

Werte Fragestellerin, vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

RA_UJSCHWERIN :

Die Kommentierung von § 46 Abs. 3 SGB VII sieht vor, dass Verletzengeld über den Höchstzeitraum von 78 Wochen dann in Anspruch genommen werden kann, wenn durch eine Begutachtung einer BG-Unfallklinik bestätigt wird, dass zu einem konkreten Zeitpunkt nach Abschluss der Heilbehandlung eine Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt wird.

RA_UJSCHWERIN :

Dann wird auch über den Höchstzeitraum von 78 Wochen hinaus Verletzengeld bezahlt.

RA_UJSCHWERIN :

Ansonsten endet leider der Anspruch nach 78 Wochen. Ihr Ehemann müsste daher noch vor der Operation am 17.04. beim Arbeitsamt melden, um weiterhin Krankenversicherungsschutz zu haben und hierneben einen Erwerbsminderungsrente beantragen.

RA_UJSCHWERIN :

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie noch Fragen haben, bin ich gerne für Sie da

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