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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15713
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,ich fahre nebenberuflich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich fahre nebenberuflich für ein Mietwagenunternehmen auf 400-Euro-Basis. Im Oktober oder November, genau kann ich das im Augenblick nicht mehr sagen, habe ich bei Rückwärtsfahren eine Garage gestriffen. Ich hatte mich leider mehr auf die parkenden Autos auf der Beifahrer-Seite konzentriert und nicht auf die Garagen geachtet. Denn es war sehr wenig Platz und die beiden Behinderten, die ich zu fahren hatte, sollten noch bequem einsteigen können. Dadurch sind auf der hinteren Stoßstange ein paar Kratzer entstanden. Dies habe ich meinem Arbeitgeber, nach der Rückkehr, sofort mitgeteilt. Der Schaden wurde mit der Bemerkung abgetan: Da werde ich mal versuchen ob ich die Kratzer mit Politur weg bekomme. Im Dezember kam es dann zu Streitigkeiten mit dem Chef, aufgrund dessen ich ihm mitgeteilt habe das ich aufhören werde, sobald er Ersatz für mich gefunden hat. Heute habe ich dann per Einschreiben einen Kostenvoranschlag für die Reperatur des Fahrzeuges in Höhe von über 900,- Euro erhalten. Gekoppelt war dies mit der Aufforderung den Betrag bis zum 15.02.2014 zu bezahlen. Meine Fragen sind jetzt: 1. Muss ich den Schaden nach so langer Zeit wirklich bezahlen? Denn mit diesem Auto sind auch noch andere Fahrer unterwegs. 2. Die Berechnung erfolgte mit der Begründung das er mir grobe Fahrlässigkeit vorgewirft. Ist das wirklich grobe Fahrlässigkeit? 3. Ich verdiene dort monatlich zwischen 150-250 Euro. Kann er das Gehalt aufgrund seiner "Rechnung" einbehalten? 4. Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich? Denn ich bin ehrlich gesagt nicht bereit den Betrag auszugleichen. Mal ganz davon abgesehen das ich soviel Geld leider nicht habe. Mit freundlichen Grüßen XXX XXX

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Zum einen ist der Chef verpflichtet, eine Vollkaskoversicherung abzuschließen , um den Schaden zu mindern.

Zum anderen ist hier keine grobe Fahrlässigkeit gegeben.

Grobe Fahrlässigkeit ist Zb betrunken Auto fahren, während des Fahrens telefonieren, während des Fahrens heruntergefallene Gegenstände aufheben etc.


Für grobe Fahrlässigkeit haftet der Arbeitnehmer ganz.


In Ihrem Fall ist eine leichte bis mittlere Fahrlässigkeit gegeben.


Im Falle einer leichten Fahrlässigkeit haften Sie gar nicht, bei einer mittleren Fahrlässigkeit hälftig.

Wegen der beiden Fahrgäste , die Sie hatten und die offensichtlich Ihre ganze Aufmerksamkeit erforderten nehme ich eine leichte Fahrlässigkeit an, so dass Sie gar nicht haften.




Ob man das noch von Ihnen verlangen kann, kommt darauf an, ob in Ihrem Arbeitsvertrag sich eine sog Verfallklausel befindet.


Das ist meist am Ende vom Vertrag.


Nach Ablauf derer können Ansprüche von beiden Parteien nicht mehr geltend gemacht werden.


Fehlt so eine Klausel unterliegt der Anspruch einer Verjährung von 3 Jahren.




Selbst wenn man bei Ihnen von einer mittleren Fahrlässigkeit ausgeht ist es so, dass auch nach Billigkeit zu entscheiden ist.


Dabei ist Ihr niedriges Gehalt in Erwägung zu ziehen.



ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie gerne nach



wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

danke







Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


kann ich Ihnen noch weiterhelfen ?

Gerne



wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Schiessl,

 

vielen Dank XXXXX XXXXX für die beruhigenden Auskünfte.

 

Ich bin leider bei diesem Thema noch sehr unsicher. Daher stellen sich nun folgende Fragen:

 

1. Wer entscheidet letztendlich darüber ob es sich um eine leichte oder mittlere Fahrlässigkeit handelt?

 

2. Es wurde bei Vertragsbeginn kein Arbeitsvertrag abgeschlossen. Das einzige Dokument, dass ich besitze, ist die Anmeldung bei der Mini-Job-Zentrale. Kann ich also davon ausgehen das die gesetzliche Verjährungsfrist zum tragen kommt?

 

3. Welche Schritte muss ich jetzt einleiten? Muss ich zum Beispiel der Berechnung meines "Arbeitsgebers" widersprechen? Muss ich mit rechtliche Hilfe besorgen? Kann er mein Gehalt aufgrund der "Rechnung" einbehalten? Darauf sind Sie leider garnicht eingegangen.

 

Mit freundlichen Grüßen

XXX

 

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender.


ja ,es gilt die gesetzliche Verjährungsfrist von 3 Jahren.

Welche Art Fahrlässigkeit vorliegt ist immer eine Prüfung der Umstände des Einzelfalls.

Bei einem bloßen Kratzer durch Anfahren gehe ich von einer leichten Fahrlässigkeit aus, grob ist das auf gar keinen Fall.

Er muss Ihnen das Gehalt auszahlen, soweit es unter der Pfändungsfreigrenze liegt.


Einfach einbehalten können die Arbeitgeber immer, die Frage ist, ob das rechtmäßig ist.

Das ist nicht der Fall, weil Sie ja nicht für den gesamten Schaden verantwortlich gemacht werden können.




Schreiben Sie Ihren Arbeitgeber an, widersprechen Sie und teilen Sie ihm mit, dass Sie sich bei einer Fachanwältin für Arbeitsrecht ( ich ) erkundigt haben.


Wenn er es Ihnen nicht auszahlt müssen Sie klagen





Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.Sehr gerne können Sie nachfragen.



wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

danke

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