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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16680
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Hallo, wir Arbeiten hier im öffentlichen Dienst nach TVÖD Lohngruppe

Kundenfrage

Hallo, wir Arbeiten hier im öffentlichen Dienst nach TVÖD Lohngruppe 8/Stufe 4.
Unsere Tätigkeit findet im Schichtbetrieb statt.Der Schichtplan hat eine Laufzeit von 17 Wochen. In der Schicht arbeiten wir Früh/Spät/Nacht an 7 Tagen. Jeden Monat kommen wir auf über 160 Std. also in meinem Fall 165 Std. Eine Arbeitszeit hat bei uns 8:15. Die normale Arbeitszeit wäre 7:75 (Dezimal) . Somit Arbeiten wir jeden Tag mehr als eigentlich vorgesehen. Für die Feiertage gibt es den entsprechenden Stundenzuschlag sowie Zulagen. Jedoch müssen wir trotz erreichen der vollen Arbeitszeit so genannte Zusatz und Bringschichten leisten. Nun die Frage... der Arbeitgeber geht hin und nutzt die Gesetzeslage aus , wobei wir uns nicht sicher sind ob dieses richtig ist. Er kürzt unseren Arbeitstag.Denn er rechnet dann wiederum die Arbeitstage und berücksichtigt nicht die Mehrarbeit die wir leisten.Ebenso sind wir der Meinung , da wir keine Mittagspause haben und 15 Minutern zwecks Übergabe an die kommende Schicht mehr leisten , dass dieses doch eigentlich Mehrarbeit sein müsste. Der Wechsel der Schichten ist im Schnitt im 3 Tage Rhythmus. Ansonsten gibt es keine Besonderheiten.Jedoch ist die Frage: Leisten wir Überstunden? Sind wir Verpflichtet Zusatz und Bringschichten zu leisten? Ist es rechtens, dass uns Urlaub abgezogen wird , da dort plötzlich in Tagen gerechnet wird ? Frei haben wir höchstens 2-3 Tage in den Schichten aber auch nicht immer.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Mehrarbeit ist die Überschreitung der tarifvertraglich festgelegten Arbeitszeit oder der Arbeitszeit nach dem Arbeitszeitgesetz.

Überstunden liegen dann vor, wenn die im Arbeitsvertrag vereinbarte Stundenzahl überschritten wird .

Die gesetzliche Arbeitszeit beträgt 8 Stunden pro Werktag.

Wenn die tarifliche Arbeitszeit diese 7,75 Stunden beträgt , dann leisten Sie in der Tat Mehrarbeit.

Stehen die 7,75 Stunden im Arbeitsvertrag dann leisten Sie Überstunden.




Zusatzschichten müssen Sie leisten wenn es arbeitsvertraglich , tarifvertraglich oder durch eine Dienstvereinbarung festgelegt ist , ansonsten nicht .


Urlaub darf Ihnen nicht abgezogen werden, der ist vertraglich vereinbart und der Arbeitgeber hat diesen Vertrag einzuhalten.


Wie er die Arbeitszeit organisiert ist seine Verantwortung.




Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen



Bitte fragen Sie gerne nach



Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung


Vielen Dank
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

gerne



wenn ich Ihnen geholfen habe bitte ich um positive Bewertung


danke
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Der Ag zieht aber Urlaub ab, weil er sagt, im Rahmen der gesammt Arbeitstage kommen wir nur auf eine 4 Tage Woche d.h. Stunden arbeiten wir mehr Tage jedoch weniger so rechnet er.

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


Sie müssen den Urlaub bekommen, der im Arbeitsvertrag steht

Allerdings stellt das Bundesurlaubsgesetz auf Tage ab, nicht auf Stunden, das stimmt schon.


Jemand der an 4 Tagen pro Woche halbtags arbeitet bekommt ebenso viel Urlaub wie der der 8 Stunden arbeitet, das will der Gesetzgeber so,

es ist ja auch so, dass bei 8 Stunden der Arbeitgeber mehr Urlaubsentgelt zahlen muss , als bei 4 Stunden






wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um positive Bewertung


danke


Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht


Leider kann ich für die Rechtslage nichts und Sie bewerten auch meinem Service für Sie und nicht die Rechtslage


vielen Dank

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