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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16446
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Guten Abend, folgende Situation : In meinem Betrieb sind

Kundenfrage

Guten Abend,

folgende Situation :
In meinem Betrieb sind 9 Vollzeitmitarbeiter sowie 2 Aushilfen beschäftigt.

Eine Mitarbeiterin (seit 3 Jahren beschäftigt) meldet sich krank,
Diagnose Erschöpfung und depressiv.

Kann ich im Rahmen der gesetzlichen Fristen kündigen?
Wäre eine krankheitsbedingte Kündigung ratsam?

Grüße
CD
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.



Zunächt einmal sollten Sie wissen, dass Sie Kündigung zunächst überhaupt nicht begründen müssen. Dies sollten Sie auch regelmäßig nicht tun.

Im Rahmen der gesetzlichen Fristen können Sie also ohne Weiteres schriftlich und nachweisbar kündigen.


Geht die Mitarbeiterin nicht innerhalb von 3 Wochen gegen die Kündigung vor, wäre diese wirksam.

 

 

Durch die Angabe eines Grundes sollten Sie sich bis zur Güteverhandlung also nicht binden.

 

 

 

Geht die arbeitnehmerin allerdings gegen die Kündigung vor, müssten Sie gute Gründe für diese Kündigung sammeln. Allein die Krankmeldung reicht dann sicher nicht.




Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.

Wenn ich Ihnen weiterhelfen konnte und Sie keine Nachfrage mehr haben, möchte ich höflich um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten.

Erst durch die positive Bewertung meiner Antwort durch Sie wird mein Anteil an Ihrer Auszahlung an mich ausbezahlt. Sie haben dadurch keine Mehrkosten.

Sie bewerten meine Antwort positiv, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.

Haben Sie noch Nachfragen ?

 

 

Da eine Zahlung an mich nicht erfolgte, die Beratung zudem nicht abgeschlossen war, noch unklar ist, ob angesichts der Aushilfen das KSchG überhaupt anwendbar ist, werde ich die Frage freigeben und von Anfang an als gegenstandslos betrachten.


Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


ZU wieviel Prozent arbeiten denn die Aushilfen ?

Sind diese regelmäßig im Betrieb ?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


ist das nämlich nicht der Fall, dh arbeiten diese weniger als 30 Stunden und 20 Stunden wöchentlich bei Ihnen ist das Kündigungsschtzgesetz schon nicht anwendbar.


Sie können dann ohne Grund kündigen.

Wenn Sie Form der Kündigung und die Frist einhalten, ist die Kündigung nicht arbeitsgerichtlich überprüfbar.

Die Angestellte kann dann nur klagen, wenn Sie Form und Frist nicht eingehalten hätten aber NICHT weil ein Kündigungsgrund nicht bestünde.



Auch einem krankgeschriebenen Mitarbeiter kann man kündigen, das ist kein Problem




Ich hoffe , ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie gerne nach


wenn ich helfen konnte bitte ich MEINE Antwort positiv zu bewerten

vielen Dank



Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Nachtrag


eine krankheitsbedingte Kündigung bringt Ihnen nichts, da der Kündigungsgrund ohnehin nicht vor dem Arbeitsgericht nachweisbar ist.


Generell ist davon abzuraten, krankheitsbedingt zu kündigen, da dieser Kündigungsgrund zu einem der kompliziertesten gehört

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