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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22343
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Abend! Meine Frage ist.Kann man während einer Krankschreibung

Kundenfrage

Guten Abend! Meine Frage ist.Kann man während einer Krankschreibung ohne weitere Konsequenzen eine frist gerechte Kündigung beim Arbeitgeber einreichen? Dazu ist zu sagen, dass der Arbeitgeber den Lohn für Oktober 2013 noch nicht bezahlt hat.Er hat auch keinen wichtigen Grund angeführt warum dies so ist.Des weiteren wurde eine Abmahnung zu gestellt in der behauptet wird,dass angeblich keine aktuelle Krankschreibung durch einen Arzt vorliegen würde und somit angeblich bei vollem Bewusstsein gegen den Arbeitsvertrag verstoßen wurde.Außerdem wurden gesetzliche Urlaubstage aus den Lohnscheinen gestrichen die bis zum heutigen Tag nicht in Anspruch genommen wurden und es wurde seit August 2013 keine Lohnnachberrechnung durchgeführt, da ein der Kinderfreibetrag geändert hat,weil ein weiteres Kind dazu gekommen ist. Wie sollen wir uns jetzt verhalten? Außerdem steht auch noch eine Zahlung für einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld für den Monat Oktober 2013 aus. Dazu ist zu sagen, es haben beide den selben Arbeitgeber! Danke XXXXX XXXXX Grüßen XXX

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Auch während einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit ist eine ordetnliche Kündigung rechtlich möglich und zulässig. Sofern Sie daher während der Krankschreibung die Kündigung aussprechen sollten, haben Sie keine nachteiligen Konsequenzen zu befürchten.

Sofern Sie darüber hinaus noch immer nicht das Oktober-Gehalt erhalten haben, können Sie eine entsprechende Lohnzahlungsklage zum Arbeitsgericht führen. Der Arbeitgeber wird sodann zur Lohnzahlung zuzüglich Verzugszinsen an Sie verurteilt werden. Fordern Sie Ihren Arbeitgeber daher letztmalig zur Lohnzahlung auf, und setzen Sie ihm hierzu eine kurze Frist von maximal drei Bankarbeitstagen. Kündigen Sie ihm zugleich an, dass Sie bei ausbleibender fristgerechter Zahlung umgehend Zahlungsklage zum Arbeitsgericht erheben werden.

In gleicher Weise sollten Sie hinsichtlich des ausstehenden Zuschusses zu dem Mutterschaftsgeld verfahren.

Zudem fordern Sie Ihren Arbeitgeber zu ordnungsgemäßer Lohnnachberrechnung für die Lohnzeiträume seit August auf. Kündigen Sie dem Arbeitgeber auch insoweit an, dass Sie andernfalls einen entsprechenden Rechtsschutzantrag zum Arbeitsgericht auf ordnungsgemäße Lohnabrechnung stellen werden.


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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt



Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Es wurde bereits am 06.12.2013 eine 2.und letzte Mahnung an den Arbeitgeber verschickt,mit einer letzten und kurzen Frist.


Wir haben den Arbeitgeber auch bereits mehrmals darauf aufmerksam gemacht das der Lohn ab August nachberechnet werden muss und das doch bitte die Urlaubstage nachkorrigiert werden sollen.


Doch leider wurde alles ignoriert.


Mittlerweile wissen wir nicht mehr weiter.


Gibt es eine Möglichkeit auf ein Eilverfahren,denn durch die Nichtzahlung können wir keine Rechnungen begleichen und es steht die Kündigung der Wohnung durch den Vermieter an.


Wie sollen wir uns auf die Abmahnung durch den Arbeitgeber verhalten? Denn er unterstellt Dinge die nicht der Wahrheit entsprechen.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Eine einstweilige Verfügung - Eilverfahren - werden Sie wegen der ausstehenden Lohnzahlung nicht erwirken können. Sofern Sie aber den Arbeitgeber auf Lohnzahlung verklagen, wird das Gericht in Anbetracht der ganz klaren Rechtslage den Arbeitgeber innerhalb ganz kurzer Zeit entscheiden und diesen zur Lohnzahlung verurteilen.

Die Abmahnung sollten Sie unverzüglich zurückweisen, denn diese ist ganz ersichtlich nicht rechtmäßig, da ihr Unterstellungen zugrunde liegen. Sie sollten daher den Arbeitgeber zur Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte auffordern und ankündigen, dass Sie ansonsten auch hiergegen rechtlich vorgehen werden. Sofern der Arbeitgeber dem nicht freiwillig nachkommt, können Sie zum Arbeitsgericht die Entfernungsklage erheben. Das Gericht wird den Arbeitgeber dann verurteilen, die offensichtlich rechtswidrige Abamhnung aus der Personalakte wieder zu entfernen.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt