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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 24874
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine Frage zum Arbeitsrecht, bzw. welche

Kundenfrage

Guten Tag,
ich habe eine Frage zum Arbeitsrecht, bzw. welche Rechte habe ich in dem folgenden Fall?
Mein Arbeitgeber hat zwei Standorte und wurde von einer Konkurrenzfirma nach und nach aufgekauft. Die Firma in der ich jetzt angestellt bin bleibt als eigenständiger Name bestehen. Nun wird zu Mitte nächsten Jahres unser Standort geschlossen (der zweite bleibt bestehen). Ein genauer Termin könne noch nicht genannt werden.
Dabei ist auch zu erwähnen, dass unsere jetzigen Standorte über 300km entfernt liegen und der Standort der Konkurrenzfirma, wohin wir uns bewerben könnten, über 100km entfernt liegt.
Es ist noch keine Kündigung oder ähnliches erfolgt. Derzeit bewerben sich die meisten da definitiv Schluss sein wird und einige sind auch bereits gegangen. Uns als Arbeitnehmer wird nämlich nur die Möglichkeit angeboten, sich auf ein paar Stellen in der Zentrale (über 100km entfernt) zu bewerben. Derjenige der dann besser auf den Job passt bekommt ihn…

1) Wie ist denn der tatsächliche rechtliche Ablauf?/ Müssen wir gekündigt werden oder läuft der Vertrag einfach dadurch aus, dass der Standort geschlossen wird?
2) Welche Fristen hat der Arbeitgeber hier einzuhalten?
(Momentan brauchen wir uns ja noch nicht mal beim Arbeitsamt zu melden da wir nichts in der Hand haben.)
3) Besteht ein Anrecht auf eine Stelle?/ Besteht aufgrund der Entfernung der Zentrale ein Anrecht auf ein Homeoffice?/ Müssen wir uns erst bewerben oder muss nicht der Arbeitgeber jedem eine Stelle oder Abfindung anbieten?
4) (Wann) Besteht ein Anspruch auf Abfindung?
5) Wenn ich für eine neue Arbeitsstelle (andere Firma) umziehe da ich beruflich in der Gegend keine Zukunft sehe… Muss der Arbeitgeber sich zumindest an den Umzugskosten beteiligen?
6) Sollte ich eine einmalige Zahlung (welche ich recht wenig finde) zur Verlängerung der Kündigungsfrist annehmen oder „verbaue“ ich mir damit irgendwelche Rechte die evtl. bestehen (Abfindung o.ä.)?
Vielen Dank!
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


darf ich nachfragen was es mit der einmaligen Zahlung (Frage 6) denn auf sich hat?

Was hat Ihnen denn der Arbeitgeber hier geboten?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Guten Tag Herr Schiessl,


mein Arbeitgeber würde mich gerne möglichst bis zum Ende (bis zur Standortschließung in ca. 6 Monaten) behalten da ich für einen Bereich zuständig bin in dem sonst keiner mehr in dem Detail Bescheid weiß. 3 Kollegen hatten bereits gekündigt. D.h. er hofft, dass ich nun nicht so schnell kündige...

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

Zu Ihren einzelnen Fragen:

1)

Der Vertrag würde nicht alleine dadurch auslaufen, dass der Standort geschlossen wird. Erforderlich ist immer eine Betriebsbedingte Kündigung.

2)

Die Kündigungsfrist richtet sich nach § 622 BGB und ist abhängig von der Beschäftigungsdauer. Nach 20 Jahren beispielsweise würde die Kündigungsfrist 7 Monate betragen.

3)

Sofern in einer anderen Niederlassung des Arbeitgebers noch eine andere Stelle frei ist besteht ein Anspruch auf diese Stelle.

Die Umsetzung eines Arbeitnehmers geht stets der Kündigung vor. Erst wenn die Umsetzung ausscheidet oder der Arbeitnehmer ablehnt kann gekündigt werden. Ein Anspruch auf ein Home-Office besteht allerdings nicht

4)

Ein Anspruch auf Abfindung besteht nach der derzeitigen Gesetzeslage nicht. In der Praxis wird bei einer betriebsbedingten Kündigung aber immer eine Abfindung geleistet.

Die Höhe der Abfindung lässt sich aus § 1a Abs. 2 KSchG ableiten und beträgt pro Beschäftigungsjahr ein halbes Bruttomonatsgehalt.

Dabei handelt es sich nur um eine Faustformel, die Sie vertraglich selbstverständlich nach oben abändern können. Als Obergrenze können Sie § 1= KSchG heranziehen.

Dieser sieht altersunabhängig eine Obergrenze von 12 Monatsgehältern, ab dem 50. Lebensjahr 15 Monatsgehälter und ab dem 55. Lebensjahr 18 Monatsgehälter als Abfindung vor.

5)

Ein Anspruch auf Umzugskosten besteht leider nicht.

6)

Die einmalige Zahlung können Sie annahmen, soweit Sie keine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber schließen, dass diese Zahlung auf die Abfindung angerechnet werden muss.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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