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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26196
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Frage zum Vertragsrecht: Sehr geehrte Damen und Herren, ich

Kundenfrage

Frage zum Vertragsrecht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe in Deutschland 9 Jahre lang für einen DAx30-Konzern in verschiedenen Positionen gearbeitet. Im Sommer 2012 habe ich gekündigt, um meinem Mann nach Singapur zu folgen, der beruflich dorthin versetzt wurde. Nun wurde mir von meinem ehemaligen deutschen Arbeitgeber eine Anstellung bei der lokalen Gesellschaft in Singapur angeboten (mit lokalem Arbeitsvertrag). Frage: Kann ich "einfordern", dass meine 9 Jahre bei der Holding in Deutschland als Betriebszugehörigkeit angerechnet werden, liegt dies im Entscheidungsspielraum des Unternehmens oder habe ich gar keinen Anspruch auf Anrechnung, da ich 2012 von mir aus gekündigt hatte?

Besten Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen XXXXX XXXXX
Christine Ronge
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn Sie den Vertrag selbst 2012 gekündigt haben, dann wird eine frühere Betriebszugehörigkeit leider nicht angerechnet.

Sie können eine derartige Anrechnung bei einer Eigenkündigung auch nicht einfordern

ABER:

Sie können natürlich die Anrechnung der früheren Betriebszugehörigkeit mit dem Arbeitgeber frei vereinbaren.

Eine solche Vereinbarung ist uneingeschränkt zulässig (ErfK/Ascheid, § 1 KSchG Rn 73; HWK/Quecke, § 1 KSchG Rn 18).

Eine solche Vereinbarung kann zum Beispiel lauten:

"Die Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers bei der XY AG wird angerechnet, soweit es bei der Anwendung des Kündigungsschutzgesetzes und der Bemessung der Kündigungsfristen auf die Dauer der Betriebszugehörigkeit ankommt."




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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