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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16757
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Hallo, Angefangen hat alles das ein Mitarbeiter mit einem

Kundenfrage

Hallo,
Angefangen hat alles das ein Mitarbeiter mit einem Zeitvertrag nicht verlängert wurde und er das Unternehmen verlassen hat (Drei Wochen vor Ablauf hat er erfahren das er nicht mehr übernommen wird) Ein paar Tage später wird ein weiterer Mitarbeiter aus unserer Abteilung gekündigt (Begründung: Wirtschaftlich geht es der Firma nicht gut). Nach dem Sozialplan hatte ich wohl mehr Punkte, wir sind gleich alt, er ist etwas länger in der Firma dafür bin ich Unterhaltspflichtig (1Kind). Die genauen Gründe bzw. wie schlecht es der Firma wirklich geht haben wir bis heute nie erfahren. Jetzt habe ich einen Firmenwagen wohnte aber sehr Ländlich. Da ich nicht wusste wer als nächstes, ob als nächstes noch jemand gekündigt wird bin ich mit meiner Freundin ca. 135km in die nähe Ihrer Eltern gezogen. Ca. 2 Monate vor dem Umzug habe ich die Pläne der Personalabteilung in einem Gespräch übermittelt und den Firmenwagen angesprochen. Es gibt eine Niederlassung in der nähe des neuen Wohnortes und ob ich nicht dorthin versetzt werden könnte mit gelegentlichen Fahrten in die Hauptniederlassung oder den Firmenwagen abzugeben. Alles wollte geprüft werden. Jetzt stellt sich heraus das mein Anliegen nicht weiter getragen wurde und ich mit erheblichen Nachzahlungen an die Firma rechnen muss.
Grund für den Umzug: Durch die Schwiegereltern wären meine beiden Kinder (ein eigenes) versorgt und meine Freundin könnte auch arbeiten falls ich meine Stelle verliere. Im alten Wohnort gibt es keine Öffentlichen Verbindungen bzw nur alle zwei bis drei Stunden und Taxi kostet 20€ bis zur nächsten Station so das keiner von uns beiden Arbeit finden würde. Zusätzlich strebe ich eine Privatinsolvenz an, Lohn wird schon gepfändet.

Der Arbeitgeber stellt sich jetzt quer, ich hätte Tatsachen geschaffen, es wäre meine Schuld, ich würde mir ja jetzt eh einen anderen Job suchen (Dabei habe ich vor kurzen erst Jobangebote abgelehnt). Ich bin jetzt irgendwie Ratlos und weiß nicht was ich machen soll. Wenn mir jetzt die 135km mit 1% und 0,03% abgezogen werden habe ich nichts mehr übrig um Miete, Strom, Nahrung zu kaufen.

Ich hoffe sie können mir irgendwie weiterhelfen.
Danke
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Sie sind mit dem Dienstwagen dann nach dem Umzug die längere Strecke gefahren und das will der Arbeitgeber jetzt bezahlt haben?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ja ich bin ganz normal zur Hauptniederlassung gefahren, da durch Urlaub und den Kündigungen eh Personalmangel da ist. Ob das Geld Rückwirkend oder erst ab diesen Monat abgerechnet wird weiß ich nicht da das Gespräch mitten drin beendet wurde (nicht von meiner Seite aus). Da die Lohnstreifen auch nicht immer Pünktlich ausgeteilt werden und das Gehalt immer um ein paar Euro schwankt habe ich dem weiter keine Beachtung gegeben. (Wegstrecke zur Niederlassung ist ca. 5km länger als der alte Weg) Ich habe mit der Personalabteilung telefoniert dort wurde mir gesagt das es vergessen wurde jedoch habe ich keine negative Antwort auf meine Fragen bzw. Bitten bekommen.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hat der Arbeitgeber denn schon ganz konkret und vor allem schriftlich die Zahlung der Fahrtkosten gefordert?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Schriftlich nicht, es wurde nur gesagt ich habe die Tatsachen geschaffen und es würde die Regelung normal angewendet, also Wohnort bis zur Hauptstelle (135km).

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Wie war das denn mit dem Dienstwagen vorher?

Wurden die Fahrtkosten abgezogen oder wie wurde dies beim Lohn berücksichtigt?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Die Fahrtkosten wurden als Geldwerter-vorteil versteuert d.h. mit dem Gehalt verrechnet. Da sich die Wegstrecke ja massiv geändert hat von 35km auf 135km wird das natürlich sehr viel mehr was abgezogen wird. Spritt kommt da auch noch drauf, wobei ich den schon anteilig selber aus anstand zahle.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ok, danke.

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber Recht. Sie haben diese Tatsachen geschaffen und müssen die Kosten entsprechend tragen.

Allerdings hatten Sie dem Arbeitgeber dies entsprechend mitgeteilt und man hat Sie nicht erhört und das Begehren nicht bearbeitet.

Den Arbeitgeber trifft auch eine Mitschuld.

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