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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Ich wurde von meinem Zeitarbeitsunternehmen am 1. 5. 2013 gekündigt,

Kundenfrage

Ich wurde von meinem Zeitarbeitsunternehmen am 1. 5. 2013 gekündigt, weil mich der
Entleiher abbestellt hat.
Zuerst wurde bei dem Zeitarbeitsunternehmen gar kein Grund angegeben, nach ca.
3 Wochen und nach Zeugnissübergabe wurde mir mitgeteilt, daß der Kündigungsgrund
Auftragsmangel war.
Ich habe keine Kündigungsschutzklage eingereicht, weil ich den damaligen Kündigungsgrund akzeptiert habe.
Nach 6 Monaten arbeitslosigkeit habe ich von dem selben Zeitarbeitsunternehmen einen
Anruf erhalten, ich könne wieder bei dem selben Entleiher das Arbeiten anfangen, dies
sogar unter verbesserten Arbeitsbedingungen.
Kurz vor Arbeitsantritt erhielt ich von dem Zeitarbeitsunternehmen einen Anruf,
ich könne doch nicht bei diesem Entleiher das Arbeiten anfangen, weil sich der Meister,
mit dem ich mich damals sehr gut verstand, gegen meine Neuanstellung verwehrt hat.
Der Kündigungsgrund war also kein Auftragsmangel, sondern ich muß dem Meister
etwas böses angetan haben, was ich definitiv nicht habe.
Also ist doch hier nichteinmal der Kündigungsgrund klar.
Kann ich hier Schadensersatzansprüche stellen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.

Schiessl Claudia : Sehr geehrter Ratsuchender , vielen Dank für Ihre Anfrage. Das ist schwierig , da inzwischen einige Zeit vergangen ist.Massgebloch dafür , ob ein Kündigungsgrund gegeben ist ist der Zeitpunkt , in der die Kündigung zugeht.
Schiessl Claudia : Alles was danach eintritt ist unwichtig .Es kann daher durchaus sein, dass zum Zeitpunkt der Kündigung ein Grund gegeben war, der dann weggefallen ist .
Schiessl Claudia : Sie müssten also erst einmal nachweisen, dass kein Grund bestand.
Schiessl Claudia : Das ist schwierig bis unmöglich.
Schiessl Claudia : Schadensersatz für ungerechtfertigte Kündigungen ist zudem nur ausdrücklich im Berufsbildungsgesetz vorgesehen.
Schiessl Claudia : Im normalen Arbeitsverhältnis muss eine Kündigungsschutzklage erfolgen
Schiessl Claudia : Ich würde daher einen Anspruch auf Schadensersatz verneinen , schon wegen mangelnder Beweisbarkeit
Schiessl Claudia : Ich bedauere sehr , Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu nönnen
Schiessl Claudia : können
Schiessl Claudia : Biite fragen Sie gerne nach
Schiessl Claudia : Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung
Schiessl Claudia : Danke
Schiessl Claudia : Sie können keine Schadensersatzsnsprüche geltend machen, daSie es leider versäumt haben , gegen die Kündigung zu klagen
Schiessl Claudia : Die Kündigung ist rechtswirksam , nicht mehr überprüfbar und nicht angreifbar
Schiessl Claudia : Zudem ist es leider so , dass Sie nichts nachweisen können sondern nur vermuten
Schiessl Claudia : Hätte man Sie übrigens gekündigt weil Sie dem Meister etwas angetan haben so hätte das zu einer Sperrfrist von 12 Wochen geführt während der Sie kein Geld bekommen hätten
Schiessl Claudia : Es kann also durchaus zu Ihrem besten gewesen sein, dass man nicht den wahren Grund genannt hat