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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Hallo. Ich hätte eine frage. Ich arbeite als produktionshelfer

Kundenfrage

Hallo. Ich hätte eine frage.
Ich arbeite als produktionshelfer in einem schichtbetrieb. Wir müssen in der Gruppe arbeiten und am Tag unsere Stückzahl auf 100% schaffen. Wenn wir diese 100% nicht bekommen, wird uns die Differenz vom Grundgehalt gekürzt. Desweiteren haben wir eine Arbeitszeit von 8,5 Stunden und bekommen hierfür eine halbe Stunde Mittag und 4 mal 7 Minuten Pause. Es gibt keine schichtzulage oder sonst irgendwelche Zahlungen extra. Für Arbeitsleistung und sicherheitsausrüstung ist der AN selbst zuständig.
Ist dies denn alles rechtens?
Ich hoffe sie können mir weiter helfen.
MfG H. Gloger
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die noch weitere Angaben erforderlich macht.

Wissen Sie, ob ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung besteht?

Für ergänzende Informationen wäre ich dankbar, um besser auf Ihr Anliegen eingehen zu können.

Viele Dank!

JACUSTOMER-aa31p78o- :

Nein, es ist keine Tarifbindung vorhanden. Der Verrag besteht aus einem rundlohn von 1000€ zzgl. einer Leistungsprämie

RASchroeter :

Vielen Dank für die Rückmeldung.

Eine Zulage gibt es, wenn Sie Nachts oder am Wochenende arbeiten. Der Arbeitgeber muss dann gemäß § 6 Absatz 5 Arbeitszeitgesetz die Nachtarbeit ausgleichen, indem er dem Mitarbeiter bezahlte Freizeit gewährt oder ihm besondere Zuschläge bezahlt. Was der Arbeitgeber gewährt liegt in seinem Ermessen. Ermuss aber die die wünsche des Arbeitnehmers berücksichtigen oder sich an die Regelung im Arbeitsvertrag galten. BAG Urteil v. 15.07.2009, Az: 5 AZR 867/08 und 5 AZR 993/08)

RASchroeter :

Ein Abzug ist nur im Rahmen der gezahlten Leistungsprämie möglich, wobei der Arbeitgeber einen entsprechend geltenden Mindestlohn nicht unterschreiten darf. Eine Kürzung des Grundgehaltes sehe ich nicht als zulässig an.

RASchroeter :

Hinsichtlich der Sicherheitsausrüstung ergibt sich die Verpflichtung aus dem Arbeitsschutzgesetz. Danach hat der Arbeitgeber für entsprechende Sicherheitsausrüstung Sorge zu tragen und diese auch zu zahlen.

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Unser Chat ist beendet, Sie können jedoch weiterhin nachfragen, bis Sie mit meiner Antwort zufrieden sind. Kommen Sie einfach zurück auf diese Seite, um die Konversation und neue Informationen hierzu anzusehen.

Was passiert nun?

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Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Eine Abwälzung der Kosten für die Sicherheitsausrüstung auf Sie als Arbeitnehmer, verstößt dabei gegen das Arbeitsschutzgesetz.
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Der Chat wurde versehntlich beendet. Wir können aber das Gespräch gerne fortführen.
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße