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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3205
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator
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Sehr geehrte Damen und HErren, folgender Sachverhalt. Meine

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und HErren,

folgender Sachverhalt. Meine Mutter wurde in Ihrem Betrieb des gemeinsamen Diebstahls beschuldigt. Aufgrund von einer Aussage eines Kollgene. Heute morgen wurde Sie in der Arbeit wie ein Schwerverbrecher abgeführ. Es liegen weder Beweise noch irgendwelche Indizien vor lediglich eine eMail eines Kollgen.

mit der polizei zusammen sowie mit den CHefs wurde Sie aufgefordert Ihren Spinnt zu öffen, daraus ging ganz genau her das die chefs schon vorher wussten was genau drinne sei. Meine Mutter wurde nach ganz bestimmten Dingen gefragt, wie zum beisspiel wo denn ihre ganze arbeitskleidung sei, wo denn diverse kabel seien. d.h. jemand hat den spinnt schon vorher ohne zustimmung meiner mutter geöffnet.
danach wurde sie zur polizeistation mitgenommen wo Sie erkennungsdienstliche (inkl. DNA) registriert wurde.

VOm Arbeitgeber wurde Sie vorrübergehend freigestellt und auch des Platzes mit einem Hausverbot verwiesen.

Es gibt weder beweise das Sie irgendwas gestohlen hat noch gibt es beweise das Sie unschuldig ist, wie ist denn hier die Sach lage,

Desweiteren muss Sie denn bei feststellung ihrer Unschuld wieder arbeiten. Ihr ist das sehr sehr unangenehm und Sie ist phsychisch von der Sache sehr sehr angeschlagen. und wie sollte Sie jetzt vorgehen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

sofern Ihre Mutter unschuldig ist, sollten Sie durchaus offensiv gegen den Arbeitgeber vorgehen.

Insbesondere sollten Sie ihn auffordern, die Arbeit weiter aufnehmen zu können und selbstverständlich auch auf den entsprechenden Lohnansprüchen beharren.

Letztlich muss nicht ihre Mutter die Unschuld feststellen oder beweisen, sondern der Arbeitgeber bzw. die Polizei müsste eine entsprechende Schuld und einen entsprechenden Sachverhalt nachweisen, aus dem hervorgeht, dass ihre Mutter tatsächlich einen Diebstahl begangen hat.

Hier sollte gegebenenfalls durch einen Rechtsanwalt Akteneinsicht in die Ermittlungsakte genommen werden, sofern ein entsprechende Ermittlungsverfahren geführt wird.

Sollte der Arbeitgeber der Aufforderung nicht nachkommen, die Mutter wieder arbeiten zu lassen, könnte man dies gegebenenfalls gerichtlich durchsetzen. Sollte eine Kündigung aufgrund der Vorwürfe erfolgen, sollte man sich auf jeden Fall im Rahmen einer entsprechenden arbeitsgerichtlichen Kündigungsschutzklage dagegen wehren.

Bewahrheitet sich der Vorwurf nicht, wäre zu prüfen, ob Schadensersatzansprüche, insbesondere Schmerzensgeld, vom Arbeitgeber gefordert werden könnten. Hier ist allerdings auch zu beachten, in welchem Umfang hier eine psychische Beeinträchtigung oder Erkrankung eingetreten ist und wie anfällig gegebenenfalls ihre Mutter hierfür ist.

Konnte ich Ihnen zunächst hilfreich Antworten? Gerne können Sie sich weiter an mich wenden. Über ihre positive Bewertung freue ich mich.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ja aber ist es denn möglich das meine Mutter die Arbeit an sich garnicht mehr angehen will nachdem Sie sich so bloßstellen musste vor versammlter Arbeit


 


Und hat Sie in soeinem Fall das Recht auf einem Apfindung. Sie ist ueber 23 JAhre in der Arbeit tätig. teilweise als führungsperson.


 


mit was muss sie jetzt rechnene hausdurchsuchung::

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja, das ist möglich, aber natürlich sehr schwierig durchzusetzen. Es muss schon treuwidrig vom Arbeitgeber sein und völlig aus der Luft gegriffen, dass ein Diebstahl durch Ihre Mutter begangen worden sein soll.

Wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, könnte das Vorgehen des Arbeitgebers, jedenfalls im Hinblick auf eine Freistellung oder auf die Verweigerung von Schadenersatz gerechtfertigt sein, da er ja auch grds. ein Recht hat zu hinterfragen wo und was geschehen ist.

Einen Anspruch auf Abfindung hat Ihre Mutter nur dann, wenn er im Arbeitsvertrag vereinbart ist oder im Tarfivertrag geregelt ist.

Sie sollte in keinem Fall selbst kündigen, evtl. kann sie dann als dritte Variante eine Abfindung aushandeln.

Ob es eine Durchsuchung gibt, obliegt der Staatsanwaltschaft.Dies kann ich hier schlecht einschätzen. Hier sollte, wie geschrieben Akteneinsicht genommen werden.

Gerne können Sie weiter fragen, sofern noch weiterer Bedarf besteht.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Spich selbst wenn SIe zu unrecht beschuldigt wurde und aus Phsychischen Gruenden die Arbeit nicht mehr angehen kann hat Si ekein Recht auf eine Apfindung?


 


Das mit der Akteneinsicht ist natürlich klar. nur kommt in 99% der fälle eine durchsuchung bevor der anwalt überhaupt ne briefmarke aufn briefgeklebt hat.


 


was empfehlen sie soll sich mit den anbderen kollegen zusammenschließen welche auch beschuldigt worden sind oder soll Sie alleine gegen die sache vorgehen


 


mfg

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja,aber ggf. auf Schadenersatz, s.o.

Wenn noch andere Kollegen beschuldigt wurden, sollte Sie sich durchaus mit diesen in Verbindung setzen, da die diese vielleicht neue Erkenntnisse haben oder andere, die bei Gesprächen hilfreich sein können, auch in psychischer Hinsicht.

Konnte ich Ihnen soweit weiter helfen?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

OK


 


wie ist denn die genau Reihnfolge


 


1. Anwalt aufsuchen


2. Schriftstuecke zur Vernehmung abwarten


3. Kollegen kontaktieren


 


usw....


 

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ihre Mutter sollte sich ggf. erst mit Kollegen absprechen, ggf. reicht auch ein RA für eine erste Akteneinsicht. Dann sollte Sie oder ein Kollege einen RA aufsuchen. Dieser oder Ihre Mutter selbst sollte den Arbeitgeber nach o.g. Muster anschreiben.

Die Anhörung und Post von der Polizei kommt dann irgendwann alleine.
rebuero24 und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.