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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 23096
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Abend, ich bitte um Hilfe in einem Kündigungsfall: Unser

Beantwortete Frage:

Guten Abend, ich bitte um Hilfe in einem Kündigungsfall: Unser Sohn hat fristgerecht zum 15.09.2013 gekündigt. Heute rief sein Chef an, dass er seine Papiere im Büro abholen soll. Nach Rücksprache mit dem Büro, teilte ihm die Sekretärin mit, dass sie ihm die Papiere zuschicken wird. Wie soll er sich jetzt verhalten? Ist er jetzt freigestellt bis zum 15.09.2013? Ist er trotzdem weiter versichert und bekommt bis zum 15.09.2013 sein Gehalt? Und er hat noch einen Schlüssel, den er abgeben muss.

Würde mich über eine baldige Antwort freuen!

Mit frdl. Gruß
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zunächst zu dem Lohnfortzahlungsanspruch Ihes Sohnes:

Ihr Sohn hat Anspruch auf Zahlung der arbeitsvertraglich vereinbarten Vergütung bis zum letzten Tag der Kündigungsfrist, hier also bis zum 15.09. Er ist auch weiterhin über sein Arbeitsverhältnis sozialversichert.

Zur Freistellung:

Soweit der Arbeitgeber Ihres Sohnes diesen freistellen sollte, erfolgt dies unter Fortzahlung der Bezüge Ihres Sohnes. Ihr Sohn müsste dann also nicht arbeiten, behält aber seinen Lohnanspruch auch während des Freistellungszeitraums.

Nur wenn die Freistellung auf Wunsch des Arbeitnehmers erfolgt - was ja hier nicht der Fall ist - verliert der Arbeitnehmer im Regelfall während der Freisstellung seinen Lohnanspruch.

Ich rate an, dass Ihr Sohn mit dem Arbeitgeber (oder mit dem Personalbüro) Rücksprache hält, um zu erfragen, ob der Arbeitgeber Ihren Sohn tatsächlich freistellen will. Hierbei sollte Ihr Sohn zugleich erfragen, ob es sich um eine widerrufliche oder unwiderrufliche Freistellung handelt: Bei der widerruflichen Freistellung kann der Arbeitgeber jederzeit vom Arbeitnehmer die Wiederaufnahme der Arbeit verlangen. Bei der unwiderruflichen Freistellung wird der Arbeitnehmer dagegen nicht mehr während der Freistellungsphase zur Arbeit zurückgerufen.

Da Ihrem Sohn hier aber die Arbeitspapiere zugeschickt werden sollen, gehe ich von einer unwiderruflichen Freistellung aus. Dennoch sollte Ihr Sohn in diesem Punkte nachhaken, um sich abschließende Klarheit zu verschaffen.

Hierbei sollte er zugleich um Auskunft darum ersuchen, wie mit dem Schlüssel zu verfahren ist, der ja wieder in den Besitz des Arbeitgebers gelangen muss.


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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Sehr geehrter Herr Hüttemann,


 


vielen Dank XXXXX XXXXXür die Informationen. Ich habe aber trotzdem noch eine Frage speziell zur Schlüsselabgabe. Unser Sohn muss morgen früh um 6 Uhr die Schlüssel an seinen Kollegen übergeben, da es sich um einen Wagenschlüssel handelt. Ansonsten können die Kollegen nicht auf die Baustelle fahren. Soll er ein Schreiben anfertigen, indem sein Kollege die Übergabe der Schlüssel bestätigt? Leider ist das Büro erst ab 7 oder 8 Uhr besetzt.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Ja, das sollte Ihr Sohn zu Beweiszwecken unbedingt machen - er soll sich den Empfang des Schlüssels von dem Kollegen ausdrücklich mit Datum und Uhrzeit der Übergabe des Schlüssels quittieren lassen.


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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt