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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16436
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Mein Mann wurde wegen eines Unfalls mit dem LKW, mit Alkoholeinfluss

Kundenfrage

Mein Mann wurde wegen eines Unfalls mit dem LKW, mit Alkoholeinfluss (1 Promill) fristlos gekündigt (Unbefristeter Arbeitsvertrag) und ein Strafverfahren eingeleitet. Zum Glück blieb es nur bei Sachschäden. Der ehemalige Chef hat nun 500 € Lohn einbehalten wegen Eigenbeiteiligung am Schaden. Wie hoch der ist, ist aber noch gar nicht geklärt und da es KEINEN schriftlichen Arbeitsvertrag gibt (handhabt die Firma so) ist es auch nicht geklärt das Geld in so einem Fall einbehalten werden darf. Ist dies rechtens?

Zudem hat er Ihn überall schon einen Tag vor dem Unfall abgemeldet, Krankenkasse ... dies macht auch Schwierigkeiten, wird der tag des Unfalls nicht mehr als Arbeitstag gerechnet??

Über Ihre Hilfe würde eine verzweifelte Ehefrau sich freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Die Kündigung wird erst dann wirksam, wenn sie Ihrem Mann zugeht, dh wenn dieser sie bekommt und Kenntnis davon nehmen kann


Das ist keinesfalls der Tag vor dem Unfall, sondern der Tag an dem Ihr Mann die Kündigung erhalten hat,


Begeben Sie sich zur Rechtsantragsstelle des Arbeitsgerichts

Es eilt

Sie haben 3 Wochen ab ZUgang der Kündigung Zeit

Erheben Sie eine Kündigungsschutzklage Hilfsweise einen Antrag auf Feststellung dass das Arbeitsbvrhältnis zwischen den Parteien erst am Tag des Zugangs der Kündigung am.... beendet ist


Wenn die drei Wochen um sind, stellen Sie nur den zweiten Teil des Antrags


Die bei der Rechtsantragsstelle des Arbeitsgerichts helfen Ihnen dabei


Einbehalten darf der Arbeitgeber nur das was über dem Pfändungsfreibetrag ist.


Haftbar ist Ihr Mann für den Schaden, auch ohne Regelung im Arbeitsvertrag, so dass er die 500 Euro einbehalten durfte wenn Ihrem Mann noch der Pfändungsfreibetrag verbleibt


Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen

Bitte fragen Sie sehr gerne nach




Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

dadurch bezahlen Sie mich und sorgen dafür, dass der Service, den wir Ihnen bieten, noch lange aufrechterhalten bleibt




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