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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26842
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe am 20.06.2013 eine außerordendliche Kündigung erhalten, und

Kundenfrage

Ich habe am 20.06.2013 eine außerordendliche Kündigung erhalten,
und habe dann am 26.06.213 eine Kündigung Ihres Arbeitsverhältnisses
in dem steht an der Kündigung vom 20.06.2013 halten wir nach wie vor
fest,sprechen Ihnen jedoch auch hilfsweise und vorsorglich die ordentliche Kündigung
zum 30.09.2013 aus.
Wie muss ich so etwas verstehen ?

Ich hatte mit solchen Sachen noch nie etwas zutun.

Mit freundlichen Grüssen

Thomas Glaser
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Darf ich Sie fragen:

Gibt es einen Grund für die fristlose Kündigung?

Haben Sie gegen die Kündigung schon etwas unternommen?

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessel,


 


der angegeben Grund ist Arbeitszeitvergehen dafür gab es auch eine


Abmahnung wurde hier von einem Arbeitkollegen verpfiffen hierfür gibt


es keinen sonstigen Zeugen.


 


Bisher habe ich gegen die Kündigung noch nichts unternommen.


 


Mit freundlichen Grüssen


 


Thomas Glaser

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre freundliche Ergänzung

Zunächst zu Ihrer Frage:

Der Arbeitgeber hat eine ordentliche Kündigung "nachgeschoben" weil er sich nicht sicher war, ob ein wichtiger Grund für eine fristlose Kündigung vorlag, also ob die erste Kündigung halten wird.

Der Arbeitgeber will was die Beendigung des Arbeitsvertrags anbelangt einfach auf Nummer Sicher gehen.

Gegen die Kündigungen sollten Sie mit einer Kündigungsschutzklage unbedingt vorgehen.

Unternehmen Sie nichts, so unterstellt Ihnen das Arbeitsamt automatisch, dass Sie den Arbeitsplatz mutwillig verloren haben und sperrt Ihnen das Arbeitslosengeld.

Die Kündigungsschutzklage können Sie selbst beim Arbeitsgericht erheben. Der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle wird Ihnen bei der Formulierung der Klage behilflich sein. Bringen Sie dort Arbeitsvertrag und beide Kündigungen mit. Das Gericht wird dann einen Gütetermin vereinbaren und versuchen eine gütliche Aufhebung des Arbeitsverhältnisses zu erreichen.

Im Regelfall kommt eine solche gütliche Regelung zustande, die einmal auch die Regelung des Arbeitszeugnisses, den offenen Resturlaub, den offenen Lohn und auch eine Abfindung regelt. Der Vorteil einer solchen Vereinbarung ist dann auch, dass Sie beim Arbeitsamt keine Sperrfrist erhalten.




Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

muss ich da persönlich aufs Arbeitsgericht oder geht das auch schriftlich


 


Mit freundlichen Grüssen


 


Thomas Glaser

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage:

Sie können persönlich zum Arbeitsgericht gehen können die Klage auch schriftlich verfassen.

Wenn Sie persönlich dort hingehen, dann übernimmt der Urkundsbeamte dies alles für Sie und Sie müssen die Klage nur mündlich erklären. Sie würden sich also hier Arbeit sparen.




Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt