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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16953
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Hallo, Arbeite im öffentlichen Dienst in leitender Position

Kundenfrage

Hallo,

Arbeite im öffentlichen Dienst in leitender Position und bin derzeit nicht sicher, dass ich meine Probezeit überstehe. Sie endet am 30.6.2013.
Mir wurde gesagt, dass zur Nichtübernahme notwendig ist, dass mein Vorgesetzter mir auf der Hälfte der Zeit ein Feedback gibt, in dem deutlich formuliert wird, dass es Verbesserungspotenzial gibt. Das ist nicht geschehen. Vielmehr habe ich eine sehr positive schriftliche Zwischenbewertung bekommen. Leider ist der Vorgesetzte inzwischen gegangen; seitdem toben Intrigen und, wie ich befürchte, auch Bestrebungen, mich in der Probezeit loszuwerden.
Wie müsste sich mein Arbeitgeber verhalten, damit er das tun kann? Stimmt die Auskunft mit dem kritischen Feedback auf der Hälfte der Zeit?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Wenn Sie die Probezeit überstehern haben Sie im öffentlichen Dienst einen Einstellungsanspruch aus Art 33 Abs 2des Grundgesetzes


Aus diesem Grund verstößt eine Probezeitkündigung im öffentlchen Dienst gegen Treu und Glauben wenn Sie im Zeitpunkt der Kündigung einen Anspruch auf Einstellung gehabt hätten

Bei Ihnen ergibt sich der Anspruch aus Ihrer positiven Zwischenbewertung, so dass man Sie nicht einfach willkürlich während der Probezeit kündigen kann

Ein Gespräch, wie Sie es anführen ist zwar nicht ausdrücklich vorgeschrieben, aber aufgrund der strengen Voraussetzungen des Art 33 GG anzuraten

Grundlos darf man Ihnen nicht kündigen


Gegen eine solche Kündigung können Sie vor em Arbeitsgericht Klage erheben mit der Begründung, dass de Kündigung treuwidrig und daher nichtig ist



Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bestehen noch Fragen ?

Gerne






Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen?


Sehr gerne



wennn nicht bitte ich höflich um positive Bewertung


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo, vielen Dank zunächst einmal für die Antwort. Es geht mir nicht um eine Kündigung in der Probezeit, sondern um eine Nichtübernahme in ein reguläres Dienstverhältnis nach Ablauf der Probezeit. Kurzum: ich fürchte, dass man mir ein oder zwei Tage vor Ablauf der Probezeit mitteilt, dass ich nciht übernommen werde. Muss es dazu ein Vorgespräch mit meinen Vorgesetzten geben, oder finde ich ggf. einfach eine Nachricht im Fach? Welche Verpflichtungen haben meine Vorgesetzten diesbezüglich?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


hier gilt das, was ich Ihnen zur Probezeit geschrieben habe


Das Grundgesetz gibt Ihnen einen Rechtsanspruch auf Übernahme wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, so dass jede andereEntscheidung des Denstherrn ermessensfehlerhaft wäre

Wenn Sie also eine gute Zwischenbeurteilung haben und die Probezeit überstehen haben Sie einen solchen Anspruch

Würde der Arbeitgeber Ihnen kündigen wollen benötigt er einen Kündigungsgrund, den er Ihnen auf Verlangen darzulegen hat


Ein Gespräch ist hier aber nicht vorgeschrieben


An Ihrer Arbeitsstelle scheintves üblich zu srin, diesen den Angestellten in einem Gespräch darzulegen

Gesetzlch vorgeschrieben ist das nicht


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Welche Voraussetzungen sind gemeint? Die in der Ausschreibung genannten? Muss ich sie alle erfüllen? Und habe ich eigentlich einen Anspruch darauf, eine Tätigkeitsdarstellung ausgehändigt zu bekommen? Die fehlt mir nämlich auch noch.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

gemeint sind die in der Aussschreibung genannten Voraussetzungen, die Sie aber nicht alle zu erfüllen brauchen,denn schließlich hat man Sie auch so eingestellt

Sie haben einen Anspruch auf eine Stellenbeschreibung, da diese die Basis für Ihre Eingruppierung ist


Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ich weise noch darauf hin, dass eine fehlende Stellenbeschreibung in der Praxis meist dazu führt, dass der Angestellte höher eingruppiert wird