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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Hallo, wir sind ein kleiner Handwerksbetrieb mit 2 Angestellten.

Kundenfrage

Hallo, wir sind ein kleiner Handwerksbetrieb mit 2 Angestellten. Einer davon hat zu Ende Mai gekündigt. Die Kündigung ist am 3. Mai bei uns eingegangen. Wir hatten mit ihm agbesprochen, dass er den Resturlaub und die Überstunden im Mai nimmt. Nur die Woche vom 13.-17. Mai sollte er noch eine Baustelle mit abarbeiten. Im April hatten wir eine Baustelle von der der Mitarbeiter täglich mit unserem Firmenauto nach Hause gefahren ist
und dort Übernachtet hat. Dafür hat er keine Auslöse bekommen. Heute hat er auf dem Lohnzettel gesehen, dass die Auslöse für die 2 Wochen fehlt und hat die Baustelle, die er diese Woche noch mitmachen sollte verlassen und ist nach Hause gefahren (auf Grund der fehlenden Auslöse vom April) Ist das Arbeitsverweigerung? Sollen wir Ihm jetzt fristlos wegen Arbeitsverweigerung kündigen? Wir haben diese Woche erhebliche finanzielle Einbußen, wenn wir die Baustelle nicht abarbeiten. Wie sollen wir uns verhalten?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Das Verhalten des Arbeitnehmers stellt eine Arbeitsverweigerung dar. Alleine der Umstand, dass er keine Auslöse für diese 2 Wochen erhalten hat, berechtigt ihn nicht von der Arbeit fern zu bleiben.

Sie sollten mindestens dem Arbeitnehmer persönlich und schriftlich eine Abmahnung zukommen lassen. Am besten Sie übergeben das Schreiben selbst oder lassen es durch einen Boten überbringen. In diesem Schreiben fordern Sie den Arbeitnehmer auf, sofort zur Arbeit zu erscheinen. Kommt er dieser Aufforderung nicht nach, dann können Sie das Arbeitsverhältnis fristlos kündigen.

Wenn der Arbeitnehmer beim Verlassen der Arbeit aber angekündigt hat, nicht wieder kommen zu wollen, können Sie auch sofort fristlos kündigen.

Sollte sich der Arbeitnehmer arbeitsunfähig krank schreiben lassen, sollten Sie unverzüglich den Medizinischen Dienst der Krankenkasse einschalten, die dann prüft, ob tatsächlich eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt.

Soweit der Arbeitnehmer nicht zur Arbeit erscheint und Sie dadurch einen anderen Helfer kurzfristig beispielsweise über eine Zeitarbeitsfirma einstellen müssen, dann können Sie die Kosten, die Ihnen entstehen, dem Arbeitnehmer als Schadensersatz in Rechnung stellen. Allerdings können Sie hier nur die Mehrkosten die entstehen in Rechnung stellen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Das Verhalten des Arbeitnehmers stellt eine Arbeitsverweigerung dar. Alleine der Umstand, dass er keine Auslöse für diese 2 Wochen erhalten hat, berechtigt ihn nicht von der Arbeit fern zu bleiben.

Sie sollten mindestens dem Arbeitnehmer persönlich und schriftlich eine Abmahnung zukommen lassen. Am besten Sie übergeben das Schreiben selbst oder lassen es durch einen Boten überbringen. In diesem Schreiben fordern Sie den Arbeitnehmer auf, sofort zur Arbeit zu erscheinen. Kommt er dieser Aufforderung nicht nach, dann können Sie das Arbeitsverhältnis fristlos kündigen.

Wenn der Arbeitnehmer beim Verlassen der Arbeit aber angekündigt hat, nicht wieder kommen zu wollen, können Sie auch sofort fristlos kündigen.

Sollte sich der Arbeitnehmer arbeitsunfähig krank schreiben lassen, sollten Sie unverzüglich den Medizinischen Dienst der Krankenkasse einschalten, die dann prüft, ob tatsächlich eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt.

Soweit der Arbeitnehmer nicht zur Arbeit erscheint und Sie dadurch einen anderen Helfer kurzfristig beispielsweise über eine Zeitarbeitsfirma einstellen müssen, dann können Sie die Kosten, die Ihnen entstehen, dem Arbeitnehmer als Schadensersatz in Rechnung stellen. Allerdings können Sie hier nur die Mehrkosten die entstehen in Rechnung stellen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Gern helfe ich weiter.

Sollten Sie keine Nachfragen haben, würde ich mich über eine abschließende positive Bewertung freuen.

Vielen Dank.

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