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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22060
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich bin Arbeitgeberin von 2 Angestellten. Eine ist seit

Kundenfrage

Hallo, ich bin Arbeitgeberin von 2 Angestellten. Eine ist seit 4 Wochen krank wegen einer Verletzung am Finger, angeblich während der Arbeit passiert. Ich habe sie, in Absprache und mit dem OK der Berufsgenossenschaft 2 x aufgefordert, wenigstens Telefondienst zu machen. Die erste Antwort war, als Rechtshänderin wäre sie nicht in der Lage mit links zu telefonieren. Auf die 2. Aufforderung habe ich keine Antwort bekommen. Kann ich kündigen? Mit Frist oder fristlos, mit welcher rechtssicheren Begründung? Es ist für mich eine sehr große Umsatzeinbuße, wenn aufgrund von Personalmangel das Telefon nicht besetzt ist. Vielen Dank
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Soweit die Arbeitnehmerin sich beharrlich und nachhaltig weigert, die ihr zugewiesene Arbeit zu übernehmen, obwohl sie diese Arbeit trotz der Verletzung übernehmen könnte, stellt diese Arbeitsverweigerung grundsätzlich einen wichtigen Grund im Sinne des § 626 BGB dar, der Sie als Arbeitgeberin zur fristlosen Kündigung berechtigt.

 

Nach der Rechtsprechung muss der Arbeitnehmer allerdings vor einer fristlosen Kündigung im Regelfall zunächst schriftlich abgemahnt werden, um diesem noch ein letztes Mal die Möglichkeit zu geben, sich wieder vertragstreu zu verhalten.

 

Unterlassen Sie diese Abmahnung, laufen Sie unter den gegebenen Umständen einer vorliegenden Krankschreibung der Arbeitnehmerin Gefahr, dass diese anschließend Kündigungsschutzklage erhebt und das Arbeitsgericht die fristlose Kündigung für unwirksam erklärt.

 

Daher rate ich Ihnen an, die Arbeitnehmerin nun zunächst abzumahnen und ihr anzukündigen, dass Sie die fristlose Kündigung aussprechen werden, soweit sie nicht unverzüglich die ihr zugewiesene Arbeit übernimmt.

 

 

 

Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

 

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Soweit die Arbeitnehmerin sich beharrlich und nachhaltig weigert, die ihr zugewiesene Arbeit zu übernehmen, obwohl sie diese Arbeit trotz der Verletzung übernehmen könnte, stellt diese Arbeitsverweigerung grundsätzlich einen wichtigen Grund im Sinne des § 626 BGB dar, der Sie als Arbeitgeberin zur fristlosen Kündigung berechtigt.

 

Nach der Rechtsprechung muss der Arbeitnehmer allerdings vor einer fristlosen Kündigung im Regelfall zunächst schriftlich abgemahnt werden, um diesem noch ein letztes Mal die Möglichkeit zu geben, sich wieder vertragstreu zu verhalten.

 

Unterlassen Sie diese Abmahnung, laufen Sie unter den gegebenen Umständen einer vorliegenden Krankschreibung der Arbeitnehmerin Gefahr, dass diese anschließend Kündigungsschutzklage erhebt und das Arbeitsgericht die fristlose Kündigung für unwirksam erklärt.

 

Daher rate ich Ihnen an, die Arbeitnehmerin nun zunächst abzumahnen und ihr anzukündigen, dass Sie die fristlose Kündigung aussprechen werden, soweit sie nicht unverzüglich die ihr zugewiesene Arbeit übernimmt.

 

 

 

Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

 

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, sofern Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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