So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17094
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Hallo, ich beginne in Kürze ein Studium der Verwaltungswissenschaften. Aufgrund eines Alko

Kundenfrage

Hallo, ich beginne in Kürze ein Studium der Verwaltungswissenschaften. Aufgrund eines Alkoholproblems hat mir nun mein Suchtberater geraten eine Entziehungskur zu machen. Kann man danach überhaupt noch den öffentichen Dienst übernommen werden? Eigentlich ist das doch ein Ausschlusskriterium, oder? Und sollte ich stattdessen lieber eine normalen therapeutischen Klinikaufenthalt beantragen und dann vor Ort mit den Ärzten den Schwerpunkt auf Entzug besprechen? - Die sind da ja meist flexibler. Oder ist das genauso ein Ausschlusskriterium? Vielen Dank XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

raschwerin :

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für die Nutzung von Justanswer. Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

raschwerin :

Sind Sie vorbestraft?

JACUSTOMER-8jjaotej- :

nein

raschwerin :

Ok, dann steht dem Eintritt in den öD nichts entgegen.

raschwerin :

Jedenfalls steht das Alkoholproblem dem nicht entgegen, wenn es behandelt wurde.

JACUSTOMER-8jjaotej- :

Aber beim amtsarzt muss ich doch vor der Übernahmen das doch angeben und sowas ist doch ein Ausschlusskriterium. In jedem Fall beim Beamtenrecht, aber doch auch im öffentlichen Dienst.

raschwerin :

Ja, das ist richtig. Aber wenn die Sache behandelt ist, haben Sie nichts zu befürchten. Dies ist nicht per se ein Ausschlusskriterium.

JACUSTOMER-8jjaotej- :

Aber ist gibt doch Fälle, wo Lehrer nicht verbeamtet wurden wegen geringfügig zu hohem Gewicht u.ä.. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/tabu-psychotherapie-wenn-seelenlast-die-karriere-bremst-a-662197.html und im öffentlichen Dienst wird das ja soo anders nicht sein.

raschwerin :

Ja, es gibt solche Fälle. Aber wenn Sie das therapieren, dann sehe ich keine Probleme.

JACUSTOMER-8jjaotej- :

Wenn der amtsarzt anders entscheidet, kann ich da aber nichts machen, oder?

JACUSTOMER-8jjaotej- :

Gerade bei den hohen Rückfallquoten bei Alkoholismus....

raschwerin :

Wie gesagt, es ist kein zwingender Ausschlussgrund.

JACUSTOMER-8jjaotej- :

dürfen die amtsärzte denn einsicht in meine akte bei der rentenversicherung (die soll das bezahlen) und/krankenversicherung beantragen?

raschwerin :

Ja.

JACUSTOMER-8jjaotej- :

ok, es ist also nicht zwingend, aber gut möglich...

raschwerin :

Es kann passieren. Ich halte es aber für ausgeschlossen, wenn man das therapiert.

JACUSTOMER-8jjaotej- :

kennen sie ein urteil zu so einem fall?

raschwerin :

Parat hab ich gerade keines. Da müsste ich mal recherchieren.

JACUSTOMER-8jjaotej- :

wie teuer w

JACUSTOMER-8jjaotej- :

äre dass?

JACUSTOMER-8jjaotej- :

sorry.

raschwerin :

Das passt schon, es dauert nur. Ich würde mich dann heute Abend oder Morgen zurückmelden.

JACUSTOMER-8jjaotej- :

wäre super!

JACUSTOMER-8jjaotej- :

vielen dank schonmal!

raschwerin :

Gern, alles Gute.

JACUSTOMER-8jjaotej- :

Haben Sie noch ein Urteil gefunden?

raschwerin :

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (Az.: 15 Sa 911/12)

raschwerin :

Das passt nicht ganz direkt, aber ist ähnlich.

raschwerin :

LAG Köln, Urteil vom 07.07.1999, 7 Sa 22/99.