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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26352
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag ich habe

Kundenfrage

Guten Tag ich habe bei meiner Arbeit eine Überweisung nicht getätigt und habe einen überweisungsschein gefälscht habe mich also strafbar gemacht mein Arbeitgeber hat mir die fristlose Kündigung oder einen aufhebungsvertrag im beiderseitigen Einverständnis angeboten ich habe die zweite Variante genommen muss jetzt nächste Woche zum unterschreiben dahin bin seit 1996 dort angestellt die vom Arbeitsamt haben mir gesagt ich solle das nicht unterschreiben ich habe doch keine andere Wahl da ich ein Dokument gefälscht habe oder? Wissen sie ob man dann auch gesperrt wird bei rin aufhebungsvertrag Ich hoffe sie können mir weiterhelfen MfG XXX

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Welcher Schaden ist denn dem Arbeitgeber entstanden?

Wann der Arbeitgeber von dieser Tat Kenntnis erhalten?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich habe mit dem Arbeitgeber ausgemacht das ich den Betrag schnellstmöglich bezahle

Gestern hat mein Arbeitgeber davon erfahren und heute habe ich die Tat zugeben
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nachricht

Haben Sie denn einen Geldbetrag an sich überwiesen?

Wie hoch ist der Schaden?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein ich habe das Geld ausgegeben habe es eingesammelt und den Betrag nicht überwiesen es beläuft sich auf 1420 Euro
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Die von Ihnen begangene Unterschlagung und Urkundenfälschung stellt einen Grund für eine fristlose Kündigung durch Ihren Arbeitgeber nach § 626 BGB dar.

Angesichts der Schadenssumme liegt auch keine Bagatelltat vor.

Der Arbeitgeber darf Sie daher in jedem Falle fristlos kündigen.

Insoweit sollte Sie den Aufhebungsvertrag vorziehen.

Eine Sperrzeit werden Sie jedoch in beiden Fällen erhalten.

Sie werden nach § 144 SGB III soweohl beim Abschluss eines Aufhebungsvertrages als auch bei einer fristlosen Kündigung eine Sperrzeit erhalten, da Sie in beiden Fällen das Arbeitsverhältnis schuldhaft beendet und die Arbeitslosigkeit selbst herbeigeführt haben.

Die einzige Möglichkeit die Sie vielleicht haben, ist dass Sie mit dem Arbeitgeber reden und ihn bitten Ihnen ordentlich zu kündigen. In diesem Falle hätten Sie eine Chance der Sperrzeit zu entgehen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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