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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 27042
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren! Ich bin an meinem Arbeitsplatz

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bin an meinem Arbeitsplatz von zwei kollegen gemobbt worden mit versuchter Körperverletzung! Es existieren zeugen für diesen umstand! Mein Chef hat mir auf grund dieses vorfalls die kündigung ausgesprochen in krankheit! Die versuchte Körperverletzung habe ich zur anzeige gebracht und gegen die kündigung eine schutzklage versucht zu erreichen! Mein problem die krankenkasse verweigert mir das krankengeld und die agentur für Arbeit fühlt sich nicht für mich zuständig weil ich noch Krankgeschrieben bin! Ich weiß nicht weiter! bitte um hilfe!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Mit welcher Begründung verweigert Ihnen denn die Krankenkasse das Krankengeld?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Mobbing ist keine Krankheit wofür die Krankenkasse zahlen müsste!


 


 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sind Sie denn von Ihrem Arzt krank geschrieben worden?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ja. Ist der krankenkasse auch bekannt!

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sie sind ja nicht an Mobbing erkrankt, sondern Sie haben aufgrund des Verhaltens Ihrer Kollegen typischerweise eine psychische Erkrankung erlitten (Beispiel: Depression, Panikattaken,...).

Für derartige Erkrankungen muss die Krankenkasse natürlich Krankengeld zahlen.

Die Sozialgerichte sprechen den Arbeitnehmern auch Krankengeld zu wenn die Erkrankung auf Mobbing zurückzuführen ist (SG Aachen Urteil vom 04.03.2008).

Sie sollten daher die Krankenkasse darauf aufmerksam machen, dass Sie nicht an sondern wegen Mobbings erkrankt sind, sollte die Krankenkasse Ihren Antrag ablehnen so sollten Sie Klage und eine einstweilige Verfügung auf Zahlung von Krankengeld beim Sozialgericht einreichen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt