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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 24870
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

hallo ich habe da mal eine frage ,ich bin krank geschrieben

Kundenfrage

hallo ich habe da mal eine frage , ich bin krank geschrieben und mein chef verweigert zum wiederholten male nach 2010 mir die lohnzahlung (zahlung an ersten des monats).da ich jeweils im krankenhaus war.ich bin seit 19 januar krank geschrieben bin auch an diesen tag stationär im krankenhaus in chemnitz aufgenommen wurden wegen meniskus und kreuzbandriss,als ich dann am 29.01 2013 aus dem krankenhaus entlassen wurde habe ich mir einen krankenschein bei meinen hausarzt geholt und bin vorläufig bis 28.02.2013 krank geschrieben . habe denn krankenschein am 01.02.2013 meinen chef vorgelegt. wie soll ich mich verhalten und was kann ich dagegen tun.? mit freundlichen gruß X.Xxxxx

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Warum wurde Ihnen denn früher die Lohnzahlung (Entgeltfortzahlung) verweigert?

mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

weil ich da auch im krankenhaus war für 14 tage.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Nein, ein Widerrufsrecht gilt zwar nicht, aber Sie können trotzdem ganz beruhigt sein. Einen Maklerlohn müssen Sie in dem Fall unter keinen Umständen zahlen.

Warum:

§ 652 BGB regelt klar, dass ein Provisionsanspruch nur dann entsteht wenn

1. Der Makler Ihnen ein Mietobjekt zur Kenntnis bringt (also vermittelt)

und

2. Der Hauptvertrag also in Ihrem Falle der Mietvertrag zustandegekommen ist.

In Ihrem Falle fehlt es am Zustandekommen des Haupotvertrages so dass ein Maklerlohnanspruch offensichtlich ausscheidet.

Sie sollten dem Makler daher kurz und trocken schreiben, dass er keinerlei Ansprüche gegen Sie hat, da die Voraussetzungen des § 652 BGB nicht erfüllt sind (Ohne Mietvertrag keine Provision).

Unabhängig davon erfüllt die Drohung des Maklers meiner Ansicht nach den Tatbestand der Nötigung, § 240 StGB, wenn nicht sogar der Erpressung nach § 253 StGB.

Sie sollten daher überlegen, gegen den Makler bei Ihrer Nächsten Polizeistation Strafanzeige zu erstatten.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


haben sie mir die falsche antwort gesendet bei mir ging es um die verweigerte lohnzahlung durch meinen chef

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hilfe, dass ist mir ja noch nie passiert!!

Ihre Antwort ist dann offenbar verloren gegangen.

Hier also nochmals:

Nach § 3 I Entgeltfortzahlungsgesetz haben Sie einen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle gegen Ihren Arbeitgeber.

Wenn Sie Ihrem Arbeitgeber die AU-Bescheinigung in Vorlage gebracht haben, dann muss Ihr Arbeitgeber zahlen, also er hat dann kein Zurückbehaltungsrecht mehr.

Das bedeutet, wenn Ihr Arbeitgeber nicht zahlt, dann sollten Sie ihn nochmals kurz schriftlich anmahnen und ihm eine Frist von 3 Werktagen zur Zahlung setzen.

Sollte er dem nicht nachkommen, so sollten Sie Klage vor dem Arbeitsgericht auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfalle erheben.

Die Klage können Sie selbst zu Protokoll der Geschäftsstelle erheben. Ein Urkundsbeamter hilft Ihnen gerne bei der Formulierung.

Das Arbeitsgericht wird dann sofort einen Gütetermin anberaumen und Ihrem Arbeitgeber klarmachen, dass er die Entgeltfortzahlung zu leisten hat.

Sollte sich Ihr Arbeitgeber immer noch weigern, so wird das Arbeitsgericht Ihren Arbeitgeber zur Zahlung verurteilen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


ich habe meinen chef schon gemahnt und er sagte zu mir wenn er kein geld hat könnte er mir keinen lohn zahlen ,aber meine kollegen haben alle lohn bekommen. weil ich noch länger krank geschrieben bin will er mich kündigen . ist das rechtens?


wenn ich aufs arbeitsgericht gehe muss ich da irgendwelche papiere mitnehmen und was muss ich da bezahlen?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Dass Ihr Chef angeblich kein Geld hat ist kein Entschuldigungsgrund.

Eine Kündigung wegen Krankheit ist nur im Ausnahmefall möglich. Dies ist dann möglich, wenn Sie so schwer erkrankt sind, dass mit einer Besserung nicht mehr zu rechnen ist und es Ihrem Chef daher nicht zumutbar ist Sie weiter zu beschäftigen.

Bei Meniskus und Kreuzbandriß ist das sicherlich nicht der Fall.

Zum Arbeitsgericht sollten Sie Arbeitsvertrag und die letzte Gehaltsbescheinigung und Ihr Mahnschreiben mitnehmen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


das mit der gehaltsabrechnung ist ja auch so ein problem wir bekommen ja nicht jeden monat unsere abrechnung sondern im jahr zwei mal also oft nur halbjahrlich

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Nicht so schlimm!

Dann nehmen Sie die letzte Gehaltsabrechnung, sowie die Kontoauszüge aus denen sich die Zahlungen der letzten Monate ergeben mit.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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