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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26196
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe mal eine Frage

Kundenfrage

Ich habe mal eine Frage mein Mann hat ein Kündigungsschreiben erhalten wo drin steht Sehr geehrter Herr ....., wie sie uns mitgeteilt haben,möchten Sie auf eigenen Wunsch das Arbeitsverhältnis kündigen. Deshalb kündigen wir Ihnen fristgerecht zum 31.01.2013.Unter Einhaltung der vierwöchigen Kündigungsfrist endet das Arbeitsverhältnis zum 28.02.2013. Wir haben aber nichts schriftliches eingereicht oder unterschrieben. Bekommen wir denn nun Arbeitslosengeld bzw.Krankengeld? MfG XXX

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Hat denn Ihr Mann derartiges geäußert?



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Nein,er hat gesagt dann müßt ihr mich kündigen.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sie bekommen dann Arbeitslosen- und Krankengeld wenn das Jobcenter/Arbeitsamt keine Sperrzeit gegen Ihren Mann verhängt.

Eine Sperrzeit wird dann verhängt, wenn Ihr Mann die Arbeitslosigkeit vorsätzlich oder grob Fahrlässig verursacht hat, § 144 SGB III.

Eine derartige Sperrzeit wird verhängt wenn Ihr Mann die Arbeit selbst gekündigt hätte.

Dies ist vorliegend nicht der Fall.

Problematisch ist jedoch, dass der Arbeitgeber (absichtlich) in der Kündigung behauptet, dass Ihr Mann das Arbeitsverhältnis aus eigenem Wunsch kündigt. Daraus könnte das Jobcenter eine vorsätzliche Herbeiführung der Arbeitslosigkeit sehen und eine Sperrzeit verhängen.

Soweit sich der Arbeitgeber nicht bereit erklärt die Kündigung neu zu formulieren und erneut an Ihren Mann zu schicken, sollte Ihr Mann überlegen aus Sicherheitsgründen gegen diese Kündigung Kündigungsschutzklage zu erheben und eine einvernehmliche Aufhebung des Arbeitsverhältnisses vor dem Arbeitsgericht (gegen Abfindung) zu erhalten. In diesem Falle wäre eine Sperrfrist durch das Arbeitsamt ausgeschlossen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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