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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 21854
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Abend, ich habe eine Frage zum Thema Arbeitsrecht, ich

Kundenfrage

Guten Abend, ich habe eine Frage zum Thema Arbeitsrecht,
ich arbeite zur Zeit im Zwei-Schicht-System:Frühschicht von 5.30-14.00 Uhr und Spätschicht von 13.30-22.00 Uhr (wegen einer Behinderung kann ich keine Nachtschicht arbeiten)und werde gezwungen (ab Montag) in den Tagesdienst (von 7.00-15.30 Uhr) zu wechseln, wegen Umstrukturierung des Betriebes. Es soll nur noch eine Tagschicht und ein Drei-Schicht-System geben.
Meine Frage : Darf mein Arbeitgeber mir die Zuschläge streichen die ich bisher bekommen habe, obwohl ich nicht freiwillig im Tagesdienst arbeiten möchte?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Dem Arbeitgeber kommt ein Direktions- und Weisungsrecht zu. Dieses Weisungsrecht verleiht dem Arbeitgeber die Befugnis, Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung des Arbeitnehmers nach seinem billigen Ermessen festzulegen.

Das gilt auch, wenn betriebliche Belange - Umstrukturierung Ihres Unternehmens - eine neue Arbeitszeitordnung erforderlich machen. Der Arbeitgeber hat hier das Recht, auf der Grundlage seines Weisungsrechts bestimmte - auch neue - Arbeitszeiten zu bestimmen.

Allerdings: Soweit die Zuschläge Ihnen auf der Grundlage einer arbeits- oder tarifvertraglichen Regelung gewährt worden sind, haben Sie auch weiterhin Anspruch auf diese Zuschläge.

Dieser Anspruch folgt unmittelbar aus den entsprechenden vertraglichen Absprachen hierzu.

Der Arbeitgeber kann diese Regelung nicht einseitig ändern oder beseitigen, denn zu einer solchen Vertragsänderung benötigt er Ihre Zustimmung.

Einseitig kann der Arbeitgeber die Zuschlagsregelung daher nicht außer Geltung setzen.

Sie können daher auch weiterhin die Zuschläge verlangen.

Will der Arbeitgeber Ihnen diese nicht mehr zahlen, muss er eine Änderungskündigung aussprechen.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

was ist eine Änderungskündigung?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Eine Änderungskündigung ist eine Kündigung mit dem Angebot zur Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses zu geänderten Bedingungen.

Der Arbeitnehmer kann hierauf in dreierlei Weise reagieren:

1.) Der Arbeitnehmer stimmt der Änderung der Arbeitsbedingungen. Geschieht dies rechtzeitig, besteht das Arbeitsverhältnis zu den geänderten Arbeitsbedingungen fort und die Kündigung ist gegenstandslos.

2.) Der Arbeitnehmer kann die Änderung der Arbeitsbedingungen unter dem Vorbehalt annehmen, dass die Änderung der Arbeitsbedingungen nicht sozial ungerechtfertigt ist (§ 2 KSchG). Diesen Vorbehalt muss der Arbeitnehmer innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung erklären (§ 2 Satz 2 KSchG). Der Arbeitnehmer muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung eine Klage zum Arbeitsgericht erheben und die Feststellung verlangen, dass die Änderung der Arbeitsbedingungen sozial ungerechtfertigt ist. Stellt das Gericht dies fest, ist die Änderung unwirksam.

3.) Der Arbeitnehmer kann die Änderung der Arbeitsbedingungen ablehnen. Er kann innerhalb der Frist von drei Wochen bei dem Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage erheben. Sind die Änderungen der Arbeitsbedingungen sozial nicht gerechtfertigt (§ 2 KSchG), gewinnt der Arbeitnehmer die Kündigungsschutzklage. Das Arbeitsverhältnis besteht dann zu unveränderten Arbeitsbedingungen fort. Verliert der Arbeitnehmer, ist das Arbeitsverhältnis beendet.



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Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

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Kristian Hüttemann
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Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Seien Sie so freundlich, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Kristian Hüttemann
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