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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Hallo,meine Frage ist zum Thema Kündigung. Ich bin bei

Kundenfrage

Hallo, meine Frage ist zum Thema Kündigung. Ich bin bei einem Pharmaziebetrieb angestellt. Im meinem Arbeitsvertrag steht, dass nach Ablauf der Probezeit beiderseits unter der Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Ende eines Quartals gekündigt werden kann. Nun bin ich schon 9 Jahre im Unternehmen tätig (seit 12/2003). Gilt für meinen Arbeitgeber dennoch das Kündigungsrecht, welches im Vertrag angegeben ist oder gibt es dennoch eine gesetztliche Fristverlängerung nach Anrechnung von Arbeitsjahren, an die er sich halten muss? Falls es zur Kündigung kommt, wie hoch kann ich eine Abfindung ansetzen, ohne dass es zu unverschämt wirkt? Im Internet kann man nachlesen, dass die Faustformel ca. 1 Monatsgehalt pro Arbeitsjahr ist. Ich weiß, dass es da keine gesetzliche Regelung gibt und eine Abfindung nicht zwingend gezahlt werden muss. Der Hintergrund ist, in unserem Unternehmen gab es zusammenhängend mit einem Geschäftsführerwechsel Umstrukturierungen im Unternehmen. (Mein alter Chef ist Ende 2010 verdient in Rente gegangen.) Das heißt, dass meine Abteilung, die ich von Anfang an mit aufgebaut habe, nach München gegangen ist. Ab diesem Zeitpunkt musste ich meinen Aufgabenbereich im Marketing abgeben. Ich genieße in diesem Unternehmen eine hohes Ansehen, also war bisher immer eine wertvolle Mitarbeiterin. Die jetzigen Tätigkeiten erfüllen mich trotz Anstrengungen einfach nicht mehr. Ende 2011 habe ich das Gespräch mit meinem Chef gesucht, doch meine Vorschläge wurden sofort abgewiesen und geändert hat sich auch nichts. Das hohe Arbeitspensum ist nach wie vor geblieben. Mitte April 2012 erlitt ich dann einen BurnOut, habe nach langer Wartezeit Therapien in Anspruch nehmen können, da ich schnell wieder auf die Beine kommen wollte. Ich hatte jetzt noch 6 Wochen Rehaaufenthalt hinter mir und wurde aber danach noch 2 Wochen krank geschrieben (also bis 31.01.) Im Nov. 2012 habe ich während der Therapiezeit um ein Gespräch mit meinem Chef und meiner Personalchefin gebeten verbunden mit der Frage, ob es nicht noch andere Möglichkeiten für mich gibt, wo ich mich kreativ mit einbringen kann, oder ob Änderungen in meine Aufgabenbereiche vorgenommen werden können. Ich möchte einfach nicht wieder dasselbe durchmachen müssen. Mein Eindruck ist, dass ich bei meinem neuen Chef einfach nicht auf großes Interesse stoße. Meine Personalchefin gab mir den gut gemeinten Rat, dass ich mich bei meinen Fähigkeiten doch lieber anderweitig mal umschauen soll. Da ich mir nicht vorstellen kann, so weiter zu machen wie bisher und bei gleichem Arbeitspensum ich mich um einen neuen Job kümmern kann, habe ich auch schon von gegenseitiger Trennung gesprochen und wie es mit Abfindung aussehen würde. Sie schienen mir in diesem Moment nicht abgeneigt, wollten aber von mir meine Vorstellungen wissen, und dass ich erst einmal meine Reha machen soll. Mein Ziel ist es, mich im Guten von meinem AG zu trennen und mich dann intensiv um etwas Neues zu kümmern. Daher ist es mit der Kündigungsfrist und der möglichen Abfindung für mich sehr wichtig zu wissen, damit ich vielleicht noch etwas Zeit für meine Bewerbungsoffensive gewinnen kann. Aus der Krankschreibung möchte ich unbedingt raus, da es für mich keine Dauerlösung ist und ich endlich wieder nach vorne schauen möchte. Vom vorigen Jahr habe ich noch 30 Tage Urlaub offen, die ich auch noch in Anspruch nehmen möchte. Pro Monat stehen mir 2,5 Tage Urlaub zu. Vielen Dank für Ihre Antwort.

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

raschwerin :

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für die Nutzung von Justanswer. Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

raschwerin :

Es gilt für den Arbeitgeber de Frist des § 622 BGB.

raschwerin :

Damit geltend längere Fristen.

Kunde :

Dann wären es 3 Monate zum Ende eines Kalendermonats, da ich ja jetzt erst im 10. Jahr bin. Also wenn die Kündigung im Februar ausgesprochen wird, wäre der früheste Kü-Termin Ende Mai, richtig?

raschwerin :

Ja, 3 Monate.

raschwerin :

Nein, 30.04.

raschwerin :

Februar, März, April

Kunde :

Wenn das Gespräch erst Mitte Februar stattfindet, dann gilt dieser Monat auch noch?

Kunde :

Ich frage nur so intensiv, weil die Meinungen im Umkreis echt auseinander gehen und ich diesbezüglich total verunsichert bin.

raschwerin :

Nein, die Kündigung muss bis zum 3. Werktag eingehen, damit der Monat noch mitzählt.

raschwerin :

Ansonsten wird es hier erst zum 31.5.

raschwerin :

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