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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1349
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Sehr geehrte Damen und Herren Ich brauche Hilfe und weiss

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich brauche Hilfe und weiss nicht wo hin ich mich wenden soll. Lange zeit haben die Kollegien mich auf der Arbeit gemobbt bis ich ein Zusammenbruch hatte und erkrankte. Jetzt drängt mich der Arbeitgeber ein Auflösungsvertrag zu unterschreiben. Das bedeutet das ich für 3 Monate ohne Einkommen bleibe?
Wie kann ich mich schützen und meine Arbeit?

Fielen dank in vor-raus Alla
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nennt der Arbeitgeber einen Grund für die Auflösung?


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Kein Grund. Mit der Begründung das ich erkrankte und meine Arbeit nicht nachkomme.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht

Die Krankheit ist nur in Ausnahmefällen ein Grund das Arbeitsverhältnis zu beenden.

Nämlich dann, wenn (nach einigen Jahren) keine Besserung in Sicht ist und zugleich die betrieblichen Interessen Ihres Arbeitgebers beeinträchtigt werden.

Dies ist aber nur dann der Fall wenn Sie schwer und langwierig erkrankt sind.

In Ihrem Falle sollten Sie den Aufhebungsvertrag nicht unterzeichnen, da kein Grund für die Beendigung des Arbeitsvertrages besteht. Sie sollten Ihren Arbeitgeber vielmehr dazu anhalten gegen das Mobbing vorzugehen.

Ihren Arbeitgeber trifft hier eine Fürsorgepflicht Sie vor den Mitarbeitern zu schützen. Das bedeutet Ihr Arbeitgeber muss diese ermahnen, versetzen oder sogar entlassen (und nicht Sie).

Wenn Sie die Vereinbarung nicht unterzeichnen und Ihnen der Arbeitgeber daraufhin kündigt, dann können Sie sich dagegen mit einer Kündigungsschutzklage schützen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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