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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17095
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrter Experte, Unsere Firma gehört zu einem amerikanischen

Kundenfrage

Sehr geehrter Experte,

Unsere Firma gehört zu einem amerikanischen Konzern. Unser Standort wird aber bis 31.12.2012 aufgelöst. Sie bitten mir aber weiter in einer Schwesterfirma zu arbeiten, aber an einem anderen Standort (300 km weit weg von hier).
Wenn ich das Angebot nicht annehme werde ich automatisch gekündigt. Wenn ich mich für Kündigung entscheide, bekomme ich eine Abfindung? Ist es gesetzlich vorgesehen bei einem amerikanischen Konzern oder können die auch ohne Abfindung kündigen?

Mit freundlichen Grüßen
Paul Bauer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Da es sich offenbar um eine betriebsbedingte Kündigung handeln wird, steht Ihnen auch eine Abfindung zu.

Es kann nicht verlangt werden, dass Sie 300 km fahren.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Der Chef frägt mich, ob ich evtl. umziehe. Ich neige aber dazu abzusagen...


Habe noch nie eine Kündigung bekommen...


Wenn ich jetzt ein Schreiben unterschrieben habe, steht mir die Abfindung trotzdem zu? (hier anschauen) Läuft sowas dann automatisch? Oder muss ich da noch extra klagen? Ich mache mir Sorgen, ob ich nicht reingelegt wurde...

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sie müssen das nicht machen.

Er kann nicht verlangen, dass Sie den weiten Weg fahren oder umziehen.

Unterschreiben Sie das Schreiben nicht.

Sprechen Sie mit ihm und bieten an, freiwillig zu gehen, wenn er eine Abfindung zahlt.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Es steht doch nicht mehr in Frage, ob ich gehe... der Standort wird aufgelöst. Somit werden wir ja alle gekündigt, wenn wir nicht umziehen. Außerdem, habe ich ja schon unterschrieben... ist jetzt alles verloren? Habe ich nun keine Chance mehr auf Abfindung? Uns wurde gesagt, dass dieses Schreiben nur als Empfangsbestätigung dient. Ich weiß nicht, ob mir falsche Hoffnungen auf Abfindung mache... Was meinen Sie?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Aufgrund der betriebsbedingten Kündigung steht Ihnen nach § 1 a KSchG eine Abfindung zu.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ergänzend möchte ich wie folgt ausführen:

§ 1 a Kündigungsschutzgesetz sagt, dass die Abfindung dann zusteht, wenn der Arbeitnehmer keine Kündigungsschutzklage erhebt.

Darüber hinaus müsste man prüfen, ob in Ihrem Arbeitsvertrag vorgesehen ist, dass man Sie umsetzen darf.

Aber selbst wenn, würde dies nicht rechtfertigen, dass man die Arbeitnehmer 300 km entfernt einsetzen will.

Soweit geht das Direktionsrecht des Arbeitgebers nicht.

Im Ergebnis steht Ihnen die Abfindung also dann zu, wenn Sie sich mit der Kündigung abfinden und nicht klagen.

Klären Sie das am besten mit dem Arbeitgeber und schließen ggf. auch einen Aufhebungsvertrag. Dies muss dann aber so formuliert werden, dass Sie keine Sperre in Bezug auf das ALG bekommen.
raschwerin und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

welche Kündigungfrist gilt bei mir in diesem Fall. In dem von mir unterschriebenen Schreiben steht 4 Wochen. In meinem Vertrag stehen die 4 Wochen aber nur auf meine Probezeit begrenzt.


Der Konzern übernimmt manche Mitarbeiter und stellt sie in der Tochterfirma ein. Ich habe gehört, dass in so einem Fall wie meiner, gilt die gesetztliche Kündigungsfrist von 3 Monaten. Stimmt es?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Was steht sonst im Vertrag zu den Kündigungsfristen?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Nur dass es für Probezeit gilt und dass alles andere davon unberührt bleibt.


Aber der Berater von Arbeitsamt hat gesagt, dass wenn die Firma manche Mitarbeiter doch weitere Beschäftigung anbietet, dann gilt das was im Vertrag steht nicht mehr, sondert es gelten andere staatliche Gesätze. Oder hat es etwas falsches gesagt?


 


 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Seit wann sind Sie in der Firma?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

seit Mitte 2006

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Es gilt dann eine Kündigungsfrist von 2 Monaten nach § 622 Absatz 2 BGB.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank!


 


Wissen Sie, wie ich den Bescheid wegen der Abfindung mitgeteil bekomme? Ein Schreiben oder läuft es automatisch? Ich meine, muss es irgendwo schriftlich dargestellt sein?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sie sollten dies mal ansprechen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

ich möchte nur noch zur Ihrer Antwort von Freitag, 23. November 2012 10:13 (GMT+1) zurückkommen.



Sie schreiben über den § 1 a Kündigungsschutzgesetz und Abfindung. Die Firma sagt aber, dass es eine Regelung in § 23 gibt, weger der sie keine Abfindung zahlen müssen. Habe sie hier Recht.



Unsere Firma war mal größer als 10 Personen, aber jetzt halt weniger als 10. es gar noch 3 externe, aber diese zählen glaube ich nicht dazu, oder?



Habe ich überhaupt eine Chance auf eine Abfindung?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Da es aber mal 10 waren, gilt auch weiterhin § 1 a.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Die Firma will nichts zahlen....


Was würde es ungefähr kosten wenn ich klagen werde?


Würden Sie mich vertretten?


Oder ist es besser, dass ich vor Ort einen Anwalt frage?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Für die Kommunikation ist es besser, einen Anwalt vor Ort zu nehmen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

schade, aber danke. Ich werde versuchen hier jemand zu finden

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.


Ich kann Ihnen jemanden empfehlen, wenn Sie wollen.

In welcher Stadt / Region soll es sein?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich wohne in Villingen-Schwenningen, die Firma ist in Trossingen. der Chef sitzt bei der Schwesterfirma in Ismaning.


 


Ich soll wahrscheinlich mit jemanden Sprechen der in meiner Nähe ist, oder?


 


Wenn mein Bruttogehalt 4100€ ist, dann ist doch der Streitwert 12300€. Stimmts? Wie hoch werden dann für mich die Anwaltkosten?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

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