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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Firmenaustritt zum 30.09.2012. In der alten Firma hatte ich

Kundenfrage

Firmenaustritt zum 30.09.2012. In der alten Firma hatte ich einen Firmenwagen, den ich zum 03.09.2012 zurück gegeben habe. Es wurde der ganze Monat berechnet.
Firmeneintritt 10/2011, Umschulungsvertrag. Erfolgreich in 01/2012 beendet ->neuer Anstellungsvertrag. Erneut eine Probezeit vereinbart.
Auch wurde die Zahlung eines 13. Monatsgehaltes vereinbart, im Ein- und Austrittsjahr anteilig zu berechnen. Als Jahresurlaub wurden 30 Tage festgehalten. 25 Tage genommen, Resturlaub 5 Tage laut Abrechnung 08/2012.
Die letzte Abrechnung zeigt nun, dass weder die anteilige Zahlung des 13. Monatsgehaltes vorgenommen wurde noch der Resturlaub ausbezahlt wurde. Es wurden sogar noch Tage für zuviel genommenen Urlaub abgezogen. Begründung: Im Eintrittsjahr ist der Urlaub anteilig abzurechnen. Ich bin aber bereits 2011 in die Firma eingetreten. 13. Monatsgehalt nicht bei Austritt vor dem 31.12. Kann das sein?
Sollte ich hier gegen die Firma vorgehen?

Vielen Dank!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn das 13. Monatsgehalt vertraglich anteilig zu zahlen ist, haben Sie für dieses Jahr auch Anspruch auf die anteilige Auszahlung. Das muss dann aber tatsächlich auch so vertraglich vereinbart sein. Wenn es solch eine Vereinbarung nicht gibt, gilt, dass bei Austritt von dem Auszahlungszeitpunkt das 13. Gehalt nicht gezahlt werden braucht. Es käme also tatsächlich auf die zwischen Ihnen dbzgl. bestehende vertragliche Vereinbarung an.

Nachdem das Arbeitsverhältnis in der zweiten Hälfte des Jahres endet, haben Sie Anspruch, dass Ihnen der Urlaub, den Sie noch nicht genommen haben, auch vergütet wird, §§ 5, 7 BUrlG.