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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites Staatsexamen Diplom Jurist
26039601
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Advopro ist jetzt online.

Ich arbeite seit 3 Tagen in einem Chemiebetrieb in der Schweiz,ich

Kundenfrage

Ich arbeite seit 3 Tagen in einem Chemiebetrieb in der Schweiz,ich wurde von einer Zeitarbeitsfirma dort hin vermittelt.<da ich schon Erfahrung in der Chemie habe weis ich das dieser Job nicht ungefährlich ist.In dem neuen Betrieb bekomme ich keineAnlernzeit oder Einarbeitungszeit weil nach Aussagen keine Zeit dafür wäre.Jede Chemieanlage ist anderst aufgebaut,ich finde es unverantwortlich und ich kann aus Sicherheitsgründen dort nicht weiterarbeiten.Kann ich aus diesem Grund,aus dem Vertrag gehen,und was bedeutet das für mich wenn ich dann Arbeitslosengeld in Deutschland beantrage.Nochmals,es ist mir nicht mehr möglich dort zu arbeiten.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Ich kann sie gut verstehen.

 

Zumindest nach deutschen arbeitsrechtlichen Gesichtspunkten verstößt die von Ihnen geschilderte Situation eklatant gegen arbeitssicherheitsrechtliche Gesichtspunkte.

 

Sofort dürften sie meiner Einschätzung nach aber nicht außerordentlich kündigen.

 

Sicherheitshalber sollten sie nachweisbar eine angemessenen Frist setzen, damit man die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen vornimmt.

 

Für den Fall der Verweigerung sollten sie ankündigen, dass sie außerordentlich kündigen werden.

 

Sollten sie dann außerordentlich kündigen, durften sie meiner Einschätzung nach grundsätzlich keine Sperre in Bezug auf das Arbeitslosengeld erhalten.

 

Zwar sieht das Gesetz (genauer genommen § 144 Abs. 2 SGB III) in bestimmten Fällen der Kündigung eine Sperre von bis zu 12 Wochen vor, dieses ist aber nur dann der Fall, wenn sie Anlass zur Kündigung gegeben haben.

 

Wenn sie letztendlich nach einer Abmahnung des Arbeitgebers ihrerseits kündigen, um ihre Gesundheit zu schützen, weil der Arbeitgeber geltende Arbeitsschutzbestimmungen missachtet, darf dieses nicht zu einer Sperre führen.

 

Im Streitfall müssten Sie dann aber auch nachweisen können, dass diese arbeitssicherheitsrechtlichen Verfehlungen tatsächlich vorgelegen haben (zum Beispiel durch Zeugen).


Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten. In diesem Fall möchte ich Sie bitten mir noch keine Bewertung (z.B. Frage nicht beantwortet) zu geben, sondern mich erst dann zu bewerten, wenn der Fragevorgang aus Ihrer Sicht abgeschlossen ist.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochabend!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

das Problem ist ich arbeite in der Schweiz ,vermittelt durch eine Schweizer Zeitarbeitsfirma,wäre es nicht möglich,wenn einfernämlich gekündigt wird,wie ist es dann mit dem Arbeitslosengeld

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Nachtrag.

Wenn ich sie richtig verstanden habe, geht es um Arbeitslosengeld in Deutschland.

Wie bereits mitgeteilt kann nach der oben genannten gesetzlichen Vorschrift auch bei einem Aufhebungsvertrag eine Sperre grundsätzlich verhängt werden.

Um diesem vorzubeugen sollten Sie also anmahnen, dass die Arbeitssicherheit eingehalten wird.

Sollte dieses nicht der Fall sein, die Arbeitssicherheit also nicht eingehalten werden, könnten Sie außerordentlich fristlos kündigen und dürften grundsätzlich keine Sperre erhalten.

Ich hoffe Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen.

Sollte noch etwas unklar sein, so dürfen Sie natürlich gerne nachfragen.

Mit freundlichem Gruß XXXXX XXXXX Nordseeküste

Danjel-Philippe Newerla , Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

da ich nur einen befristeten Vertrag besitze von 3 Monaten,muss es doch möglich sein da raus zu kommen.

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja, entweder über einen Aufhebungsvertrag oder über eine außerordentliche Kündigung.

Bei einem Aufhebungsvertrag (einvernehmliche Aufhebung des Arbeitsverhältnisses) würden Sie grundsätzlich eine Sperre erhalten, bei einer außerordentlichen Kündigung nicht.

Aufgrund der Sachlage und meiner Erfahrung kann ich Ihnen daher leider nur zu dem oben genannten Weg im Hinblick auf eine außerordentliche raten.

Mit freundlichem Gruß XXXXX XXXXX Nordseeküste

Danjel-Philippe Newerla , Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was noch unklar ist bzw. wo Sie noch Rückfrage bedarf haben,dann möchte ich Ihnen gerne darauf antworten.

Ansonsten wäre es nett, wenn Sie mir kurz eine Bewertung hinterlassen könnten. Erst durch eine neutrale (Frage beantwortet) Bewertung (aufwärts) erhalte ich eine Vergütung für meine Beratung.Kostenlose Rechtsberatung ist in Detuschland grundsätzlich verboten.

Bislang haben Sie mich noch nicht bezahlt, sondern lediglich eine Anzahlung geleistet. Diese wird erst durch eine entsprechende Bewertung für die Bezahlung des Experten (hier also mich) freigegeben.


Mit freundlichem Gruß XXXXX XXXXX Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


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Ansonsten wäre es nett, wenn Sie mir kurz eine Bewertung hinterlassen könnten. Erst durch eine neutrale (Frage beantwortet) Bewertung (aufwärts) erhalte ich eine Vergütung für meine Beratung.Kostenlose Rechtsberatung ist in Detuschland grundsätzlich verboten.

Bislang haben Sie mich noch nicht bezahlt, sondern lediglich eine Anzahlung geleistet. Diese wird erst durch eine entsprechende Bewertung für die Bezahlung des Experten (hier also mich) freigegeben.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


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