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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26742
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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Congstar will meinen Handyvertrag kündigen, da ich mehr als

Kundenfrage

Congstar will meinen Handyvertrag kündigen, da ich mehr als ein Jahr meine Prepaid-Karte nicht aufgeladen habe. Ich habe noch ein Guthaben von ca. 17 €. Ist diese Kündigung rechtens? Meines Wissens ist dies seit geraumer Zeit nicht mehr statthaft.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Ist dieser Guthabensverfall in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen so geregelt?

mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich habe keinen Vertrag mit Congstar abgeschlossen. Ich habe nichts unterschrieben, nur die SIM-Karte gekauft und immer wieder aufgeladen.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Bei dem zwischen Ihnen und Congstar geschlossenen Vertrag handelt es sich um ein sogenanntes Dauerschuldverhältnis.

Soweit Sie mit dem Telefonanbieter keine feste Laufzeit vereinbart haben, kann dieser Aufgrund der Vertragsvereiheit den mit Ihnen geschlossenen Vertrag jederzeit ordentlich kündigen.

Die Kündigung als solche ist leider nicht zu beanstanden.

Allerdings muss Ihnen dann Constar das verbleibende Guthaben von 17 EUR auszahlen.

Dies wurde vor allem durch das OLG München so entschieden. Das OLG führte in diesem Zusammenhand aus, dass das bestehende Restguthaben nicht verfallen dürfe und auch keinerlei Entgelt für die Sperre des Telefons zu verlangen sei.

Also:

Die Kündigung ist leider rechtens, das bestehende Guthaben muss jedoch an Sie ausgezahlt werden.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt