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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

hallo habe einen 88 std vertrag.bin noch in der probezeit.habe

Kundenfrage

hallo

habe einen 88 std vertrag.bin noch in der probezeit.habe im august ueber 200 std gearbeitet und am 4.september nen arbeitsunfall gahabt.war dann bis 14.sept. krank geschrieben.gestern habe ich von meiner chefin erfahren das sie die krankschreibung fuer ungerechtfertigt haelt und diese nicht verguetet sondern mit meinen ueberstunden von august verrechnet.ich wuerde gern passende paragrafen haben um das bei ihr zu wiederlegen.danke
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragestellerin,

inwiefern soll Ihre Krankschreibung ungerechtfertigt sein ?

Liegt eine ärztliche Krankschreibung vor ?



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

ja natuerlich war bei einem unfallchirurgen.habe eine teppichmesserklinge im bein gehabt und es musste genaeht werden.meine chefin selber hat mich noch bandagiert.aufgrund meiner probezeit hat sie erwartet das ich trotzdem arbeiten komme da ich es ja auch geschafft habe 2 amtliche termine einzuhalten.


 

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung wie folgt beantworte:

Liegt eine ordnungsgemäße Krankschreibung vor, kann diese durch die Chefin nicht einfach negiert werden, denn der Arzt hat die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt.

In diesem Falle gilt das Engeltfortzahlungsgesetz.

Wird ein Arbeitnehmer durch Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit an seiner Arbeitsleistung verhindert, ohne daß ihn ein Verschulden trifft, so hat er nach § 3 EntgfG Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit bis zur Dauer von sechs Wochen, soweit das Arbeitsverhältnis bereits länger als 4 Wochen bestanden hat.

Aufgrund dieser gesetzlichen Regelung ist eine Anrechnung von Überstunden für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit rechtlich unzulässig.

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Gern helfe ich weiter.

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben meine Antwort gelesen und auch meine Nachfrage, ob weiterer Klärungsbedarf besteht.

Leider haben Sie kein Feedback hinterlassen.

Ich bitte höflichst um Mitteilung, ob Ihre Frage beantwortet ist. Gern können Sie Nachfragen stellen.

Vielen Dank..