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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22314
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich bin Auszubildende in einer Rechtsanwaltskanzlei. Seit August

Kundenfrage

Ich bin Auszubildende in einer Rechtsanwaltskanzlei. Seit August haben wir 2 neue Angestellte, neben den 2 Auszubildenden. Bevor diese gekommen sind, war mein Chef im allgemeinen zufrieden mit mir. Es gab immer Fehler, aber die passieren nunmahl oder?! Heute musste ich in ein Gespräch mit ihm. Dabei hielt er mir die ganzen Fehler vor und meinte, seit die neue da ist, hat er gemerkt wie viele Fehler ich eigentlich mache und dass ich mir jetzt aussuchen kann, ob ich selber kündigen möchte (ich bin im dritten lehrjahr, er hat sich wohl informiert, ich könnte die schule ohne ausbildung zu ende machen) oder ob er mir kündigt. dann zwang er mich was zu unterschreiben, wobei ich ja weiß dass man sowas auf keine fall macht. er meinte aber ich kann das morgen nochmal zurückziehen und ich soll das unterschreiben sonst lässt er mich jetzt nicht gehen. ich hatte zu der neuen nie guten kontakt, sie hat auch schon die andere auszubildende angeschwärzt und nie zu uns gehalten. und auch einfach behauptet ich hätte nicht die blumen gegossen obwohl ich es gemacht habe. ich weiß nun wirklich nicht was ich machen soll. ich muss morgen nochmal in die kanzlei um meine entscheidung mitzuteilen. ich erreiche keine anwälte mehr. ich hoffe, mir wird hier geholfen... mit freundlichen grüßen. sonja willig
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sollten dem Druck, den Ihr AG auf Sie ausübt, nicht nachgeben und in keinem Falle eine Eigenkündigung aussprechen.

Da Sie sich in der Ausbildung befinden, ist auf Sie das BBiG anwendbar.

Nach dessen § 22 Absatz 2 Nr. 1 kann Ihr Arbeitgeber Ihnen nach Ablauf der Probezeit (die in Ihrem Fall abgelaufen sein dürfte) nur kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt:

http://www.gesetze-im-internet.de/bbig_2005/__22.html

Ein wichtiger Grund liegt dann vor, wenn Ihnen so schwer wiegende Verletzungen Ihrer arbeitsvertraglichen Pflichten zur Last fallen, dass dem Arbeitgeber ein Festhalten an dem Arbeitsverhältnis/Ausbildungsverhältnis nicht zumutbar ist.

Diese Voraussetzungen liegen hier ersichtlich nicht vor, denn die von Ihnen geschilderten Fehler unterlaufen jedem. Im Übrigen hatte Ihr Arbeitgeber Ihnen noch vor kurzem zu verstehen gegeben, dass er mit Ihren Leistungen zufrieden ist. Daher liegt kein wichtiger Grund im Sinne des § 22 BBiG vor, der eine fristlose Kündigung durch Ihren Arbeitgeber rechtfertigen und tragen würde.

Da Ihr Arbeitgeber offensichtlich genau weiß, dass es an einem solchen wichtigen Grund fehlt, will er Sie zur Eigenkündigung drängen. Lassen Sie sich nicht darauf ein, und stellen Sie klar, dass Sie nicht gewillt sind, Ihr Ausbildungsverhältnis zu beenden und die Kündigung auszusprechen.

Sollten Sie heute unter Zwang eine Einverständniserklärung unterschrieben haben, so wäre diese anfechtbar wegen widerrechtlicher Drohung nach § 123 BGB. Sie sollten Ihren Arbeitgeber unmissverständlich darauf hinweisen, dass Sie diese Erklärung wegen des auf Sie ausgeübten massiven Zwanges als gegenstandslos betrachten.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Ich danke Ihnen, ich hoffe ich bring das morgen soweit gut über die Bühne... Man hat es ja immer schwer mit einem Anwalt..ich hoffe ich komme dagegen an! danke

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich drücke Ihnen die Daumen, und wünsche Ihnen alles Gute.

Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.

Fragen Sie bei Unklarheiten gerne nach ("Antworten Sie dem Experten"). Bestehen keine Unklarheiten mehr, darf ich Sie höflichst um eine positive Bewertung ersuchen, so dass eine Vergütung für die Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte teilen Sie mir mit, was Sie an der Abgabe einer positiven Bewertung hindert.

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Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

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Vielen Dank!


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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt