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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15734
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Arglistige Täuschung bei Arbeitsunfähigkeit

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, guten Tag, wir haben eine kleine Firma mit 6 Mitarbeitern. Am 11.08.2012, erfuhren wir per Telefon, dass unsere Küchenhilfe im Krankenhaus liege, wegen eines akuten Herzinfarktes. Durch ihren Freund wurde uns mitgeteilt, ein sofortiger Schnelltest in der Klinik hätte einen definitiven Herzinfarkt diagnostiziert. Sie ließ uns AU-Bescheinigungen über den Krankenhausaufenthalt und insgesamt 2 Folgebescheinigungen ihres Hausarztes zukommen. Die letzte AU-Bescheinigung lief bis einschließlich 09.09.2012. Ich hatte 3 x telefonischen Kontakt zu der MA. In jedem Gespräch, was ich mit der MA in der Zwischenzeit führte, ging es um ihren Herzinfarkt. Sie erwähnte die Überweisung in eine kardiologische Praxis und interpretierte Befunde dazu. Weiterführende Untersuchungen sollten in einer Spezialklinik erfolgen und Mitte September solle Klarheit über die koronare Erkrankung vorliegen. Sie werde ca. zu Beginn des Oktobers wieder arbeitsfähig sein, sagte sie mir in einem Telefongespräch am 27.08.2012. Wir als AG, als auch die Kollegen der MA sind einen ganzen Monat - auch in mehreren Telefonaten bestätigt - darüber informiert gewesen, dass die MA wegen eines Herzinfarktes krank sei und sich erholen bzw. einen abschließenden Befund abwarten müsse. Jetzt kommt`s: Am 09.09.12 erhielten wir eine E-Mail, mit folgendem Wortlaut... "Zur Klärung: Ich bin schwanger, das ganze Durcheinander ist diesem Umstand geschuldet. Man müsse sich nicht mit dem Herzinfarkt, sondern mit den Verpflichtungen des Arbeitgebers hinsichtlich des Mutterschutzes auseinandersetzen." Die Auseinandersetzung von uns AG mit diesem nichtvorliegenden Herzinfarkt basiere wohl auf einem Missverständnis. Ab dem 10.09.2012 wolle sie ihre Arbeit wieder aufnehmen. Wir als AG hätten nur Bescheid sagen müssen, sie hätte bereits im August, mit ihrer Tätigkeit fortfahren können. Da fällt man als Chef doch aus allen Wolken! Wir fühlten uns nun über die ganzen Wochen hinweg belogen und getäuscht, mussten ihr Gehalt zahlen, selbst erhebliche Mehrarbeit leisten und hatten erhebliche Kosten durch fremdes Personal. Unsere Frage: Welche rechtlichen Mittel könnte man trotz offensichtlich bestehender Schwangerschaft einsetzen?


 


Abmahnung?


Fristlose Kündigung oder aber 


fristgerechte Kündigung?


 


Vorwurf der arglistigen Täuschung und Vorspiegelung falscher Tatsachen. Der Irrtum ist fast 4 Wochen aufrecht erhalten worden und wir gehen von definitiv vorsätzlichem Handeln der Mitarbeiterin aus, sich bezahlte 4 schöne Sommerurlaubswochen zu verschaffen, in denen der Schreck über die Schwangerschaft verarbeitet werden kann...


 


Vielen herzlichen Dank für eine baldige Antwort!

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Hat denn Ihre Mitarbeiterin über den gesamten Zeitraum Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen Ihnen zukommen lassen ?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Habe zwar schon geantwortet - gerne noch einmal:


die AU`s liegen lückenlos vor.


Vom 11.08.12 dem Krankenhausaufenthalt an, bis zum 09.09.12 einschließlich.

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank XXXXX XXXXX Nachtrag


Wenn Ihre Mitarbeiterin für den gesamten Zeitraum AU Bescheinigungen vorlegen kann, haben Sie als Arbeitgeber schlechte Karten.


Bei Arbeitsunfähigkeitsbesheinigungen, die von einem deutschen Arzt oder einem Art in der Europäischen Union ausgestellt sind, ist es so, dass diese den Beweis des ersten Anscheins haben dass sie auch zutreffend sind.


Also: auch wenn die Arbeitnehmerin Ihnen mitgeteilt hat, dass sie im August wieder hätte arbeiten können so gilt dich zuerst einmal die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.


Sie wissen ja nicht, ob es der Arbeitnehmerin wirklich gut ging, oder ob nicht doch der in der Bescheinigung festgestellte Zustand zutraf



Diesen Beweis des ersten Anscheins kann der Arbeitgeber aber erschüttern, indem er zb dem Arbeitnehmer nachweist dass er während der behaupteten Arbeitsunfähigkeit gar nicht krank war.


Das was Sie haben, sind die Äußerungen der Arbeitnehmerin


Sie würden hier aber schon etwas mehr Beweise brauchen , zB dass man die Arbeitnehmerin gesehen hat, bei einer Tätigkeit, die mit den angegebenen Krankheiten nicht in Einklang zu bringen sind.




Was Sie tun können ist abmahnen.


Kündigen ist sehr schwer solange Sie nichts nachweisen können

Selbst wenn Sie etwas nachweisen können , würden Sie um die Mitarbeiterin zu kündigen die Zustimmung der zsutändigen Behörde benötigen.






Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.


Wenn ja würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen


Sehr gerne können Sie nachfragen, bis Sie zufrieden sind


Wenn Sie noch Fragen haben, fragen Sie bitte gleich hier nach.

Bitte nicht auf habe Rückfragen klicken

vielen Dank




Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin













Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Evtl. könnten Sie mir hinsichtlich des komplizierten Themas einen korrekten Abmahnungsgrund in dieser Angelegenheit zukommen lassen. Die Formalien sind mir bekannt, der Grund müsste allerdings treffend formuliert sein.

 

Vielen Dank!

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,aber gerneAbmahnung ist die einzige arbeitsrechtliche Sanktion, die möglich wäre.Milderes Mittel wäre hier eine ErmahnungEs muss genau eruiert werden gegen welche vertragliche Pflicht verstoßen wurde.Da die Arbeitnehmerin ja die AU Bescheinigungen gebracht hat scheidet das schon einmal aus.Es ist zwar nicht nachzuweisen,dass sie die Krankheit vorgetäuscht hat, aber von der Hand zu weisen ist es nicht.Wenn sie ihr einen Denkzettel verpassen wollen, nehmen Sie die Krankheit , beschreiben sie das Telefonat und den Wortlaut dass sie schon im August wieder hätte arbeiten können.Dann schreiben Sie dass aus diesem Telefonat sich der Verdacht ergibt, dass sie nicht krank war, sondern die Krankheit nur vorgetäuscht hat.Sie müssen das Telefonat genau schildern.Dann schreiben Sie ihr dass wenn das noch einmal vorkommt, Sie kündigenwenn ich Ihnen helfen konnte bitte ich um positive Bewertungdanke
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15734
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Liebe Frau Schüssel, Sie haben das ganz toll gemacht! Ich fühle mich gut beraten...


Herzliche Grüße und vielen Dank

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich danke Ihnen vielmals !!!!

Bei Problemen rufen Sie mich gerne in der Kanzlei an

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