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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16747
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und bedanke XXXXX XXXXX

Kundenfrage

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und bedanke XXXXX XXXXX jetzt für Ihre Antwort.
Meine Tochter hat bis gestern ca. 15 Jahre in einer vorwiegend Nahrungsmittel verkaufenden Handelskette gearbeitet. In all den Jahren konnte sie beobachten, daß der Mitarbeiterstamm von festangestellten Vollzeitkräften durch 400 Euro-Jobs oder Geringverdiener mit geringer wöchentlicher Arbeitszeit ausgetauscht wurden. Mehrfach hat man versucht, sie durch eine andere Tätigkeit im Unternehmen, zur Aufgabe zu motivieren. Gestern hat es geklappt. Mit sofortiger Wirkung - das ist heute ihr letzter Arbeitstag bei uns. Entweder sie kündigen sofort, oder wir holen die Polizei und sie bekommem eine Anzeige - natürlich mit allen Folgen. Sie haben gestohlen und wir haben es dokumentiert (Fotos). Meine Tochter hat sich die Bilder vor lauter Aufregung nicht angeschaut. Ihr wurde gesagt, daß man einen Köder ausgelegt hat (vermutlich Vorher- und Nachher-Bilder). Sie hat weder im Verkauf noch im Lager "gestohlen". Sie hat aus einer Gitterboxpalette, welche hinten in der Nähe des Lagers extra für abgelaufene, zerstörte o.ä. Ware steht, einen Kinderriegel aus einer angerissenen (vermutlich von Kunden) Verpackung genommen und gegessen. Dieses haben auch andere Mitarbeiter praktiziert. Die Gitterboxpalette wird, wenn voll, im Container entsorgt.
Ihr wurde übrigens versichert, daß sie eine wohlwollende Beurteilung und auch kein Hausverbot bekommt. Das sei schließlich Tei des Deals - entweder oder !
Mit freundlichen Grüßen
Ch. Fuchs
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Haben Sie konkrete Fragen dazu?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich habe noch keine Antwort erhalten. Nur die Bestätigung über den Einzug von 45 Euro.


MfG Fuchs

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sie haben nur einen Sachverhalt geschildert und gar keine Fragen gestellt.


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Richtig! Ich dachte, Sie leiten meine Frage von der Schilderung ab.


Ist die Aufforderung zur Kündigung bzw. die Androhung auf Anzeige (mit dem von mir geschilderten Hintergrund) juristisch unumstößlich?


MfG Ch. Fuchs

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Die arbeitgeberseitig ausgesprochene Kündigung ist vorliegend unwirksam.

Der Arbeitgeber hat hier einen Grund gesucht und stützt sich nunmehr auf diese haltlose Sache.

Die Kündigung ist unwirksam, da kein Grund gegeben ist.

Der Arbeitgeber hat das Verhalten der Mitarbeiter geduldet.

Darüber hinaus hätte man hier eine Abmahnung aussprechen können.

Die Kündigung ist unwirksam.

Man muss binnen 3 Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung eine Kündigungsschutzklage erheben.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wie lauten Ihre Rückfragen?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Raschwerin, ich habe Ihnen bereits geschrieben, aber Sie heben diese Zeilen wohl nicht erhalten?


Meiner Tochter wurde nicht gekündigt, sondern sie mußte sich innerhalb von 2 Stunden entscheiden, daß sie selbst kündigt oder bei der Polizei wegen Diebstahls angezeigt wird. Sie hat aus Angst schriftlich selbst gekundig.


Welche Möglichkeit besteht, in Kopie, Einsicht durch einen Anwalt, in die gemachten Bilder zu erwirken.


Durch die Eigenkündigung besteht auch 3 Monate kein Anspruch auf Arbeitslosengeld. Vielleicht könnte ein Anwalt einen Aufhebungsvertrag erwirken? Sie hat solche Angst und will nicht mehr in diesem Unternehmen arbeiten. Ich danke XXXXX XXXXX einmal - mfG Ch. Fuchs


 


 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ja, leider sind die Zeilen offenbar nicht angekommen.

Aber jetzt habe ich ja Ihre Nachfrage bekommen.

Die Eigenkündigung kann man anfechten. Sie hat sich in unzulässiger Weise unter Druck setzen lassen.

Insgesamt war das ganze Vorgehen des Arbeitgebers nicht haltbar.

raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16747
Erfahrung: Rechtsanwalt
raschwerin und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Raschwerin,


ich habe mit meiner Tochter ein sehr ernstes Gespräch geführt. Sie hat mir hoch und heilig versprochen, daß sie nie (oft im Besitz des Generalschlüssels - Hausvollmacht) gestohlen hat. Was sie mir aber heute eingestanden hat, es war nicht nur der Schokoriegel. Sie hat aus der Gitterboxpalette (und das finde ich selbst sehr grenzwertig) aussortierte kaputte oder verbogene Tiefkühlsuppen entnommen (in der Mikrowelle erhitzt) und im Aufenthaltsraum gegessen (es hat mir die Sprache verschlagen). Sie wurde nie in die Schranken verwiesen bzw. abgemahnt. Entnahme aus der Gitterboxpalette erfolgte auch durch andere Mitarbeiter, jedoch hat wohl keiner eine Tiefkühlsuppe erwärmt. Auf meine Nachfrage, auf welchen Zeitraum sich ihre Handlungen beziehen, hat sie mir ca. 3 Monate (Umsetzung in eine andere Abteilung) benannt.


Alle diese Überschreitungen wurden angeblich bildlich dokumentiert und aus dieser Summe von "Diebstählen" wurde ihr nahegelegt zu wählen. Anzeige oder ihre eigene Kündigung!


Gesehen hat sie es durch andere Mitarbeiter und dann übernommen (die innere Alarmanlage hat nicht funktioniert) und bedenkenlos gehandelt.


 


Stellt sich für Sie, mit der selben Hintergrundproblematik (wie zuvor geschildert) jetzt ein völlig anderer Sachverhalt dar?


Stellt die Summe der Entnahme aus der Gitterboxpalette und der Verzehr jetzt die Handlung des Unternehmens gerechtfertigter dar?


Ich bin die treibende Kraft, sie ist völlig am Ende und liegt zerstört in der Ecke.


Mit freundlichen Grüßen - Ch. Fuchs


 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wenn sie tatsächlich mehrfach solche Kleinigkeiten genommen hat, dann wäre eine Kündigung durchaus gerechtfertigt.

Allerdings ist die Frage, ob der Arbeitgeber alles beweisen kann.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Raschwerin,


 


 


man wird schon ausreichend Vorsorge getroffen haben, um tatsächlich diese Art des "Diebstahls" zu beweisen.


Meine Tochter hat sich einfach "sehr dumm" verhalten.


Das Risiko einzugehen und gegen diesen großen Konzern anzutreten (mit eigener Rechtsabteilung) sieht sie unter Ihrer Einschätzung der Sachlage als aussichtslos an. Auch ich tendiere dahin. Sie hat vermutlich keine Chance. Sie weiß auch nicht, welche Art der Überwachung erfolgt ist.


Vor und neben ihr stand niemand und hat Aufnahmen gemacht. Ob man andere überwachenden Techniken extra wegen ihr angebracht hat, entzieht sich ihrer Kenntnis.


Im vergangenen Jahr wurde sie aus der Krankheit ins Unternehmen beortert. Ihr wurde (besser man hat es versucht) nachgewiesen, daß sie im großen Stil "Cola" angeblich in Massen getrunken habe und die leeren Flaschen entsorgt haben soll.


Meine Tochter trinkt keine Cola. Dieser Versuch hat nicht geklappt. Diesmal haben sie es besser gemacht. Aber Schuld an dieser Misere hat sie allein. Sie wußte, daß man sie im Auge hatte und hat sich durch das Handeln auch der Anderen (ohne Konsequenz) blauäugig verhalten.


 


Ich habe viel geschrieben, aber eigentlich möchte ich ja nur bestätigt haben, daß es bei dieser Sachlage sehr schwierig sein wird das Ruder herumzureißen?


Dumm gelaufen!


Ich bedanke mich bei Ihnen und wenn Not (hoffentlich nicht wieder) werde ich auf Sie zurückgreifen. Aber ich kann Sie empfehlen!


Ich wünsche Ihnen alles Gute.


Mit freundlichen Grüßen


Ch. Fuchs


 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ja, leider muss ich Ihnen bestätigen, dass sie aus der Sache nur noch schwerlich rauskommt.

Vielleicht kann sie darum bitten, einen Aufhebungsvertrag zu bekommen.

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