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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26613
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Bin seit 1998 im Bereich Verwaltung (Sparkasse) mit Sekretariatsarbeiten,

Kundenfrage

Bin seit 1998 im Bereich Verwaltung (Sparkasse) mit Sekretariatsarbeiten, Vor-u. Nachbereitung von Veranstaltungen, Erfassung von Statistiken, Postverteilung und Versand, Formularverwaltung u.s.w. beschäftigt und in der Entgeltgruppe E5 Stufe 6 (75%) eingestuft. Nun plant mein Arbeitgeber eine Herabstufung! Was kann ich tun?

Mit freundlichen Grüßen
D. Krause
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Gibt es einen Grund für die Herabstufung?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Nein, keinen speziellen Grund. Einige Mitarbeiter sollen neu eingestuft werden!

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn Sie herabgestuft werden und damit verbunden weniger Geld erhalten sollen so liegt darin eine Änderungskündigung vor.

Eine solche Änderungskündigung muss erforderlich sein.

Das bedeutet, es muss eine Abwägung der Interessen des Arbeitgebers an der erstrebten Änderung gegenüber den Interessen des Arbeitnehmers an der Aufrechterhaltung seiner gegenwärtigen Arbeitsbedingungen stattfinden.

Diese Abwägung muss ergeben, dass das Interesse Ihres Arbeitgebers an der Änderung Ihrer Einkommenseinstufung so dringend ist, dass es die Einkommensherabsetzung billigenswert und angemessen erscheinen lassen.

Es müssen also für Ihren Arbeitgeber in jedem Falle Gründe vorhanden sein, Ihr Einkommen herabzusetzen (Beispiel: Vermeidung einer betriebsbedingten Kündigung).

Sind keine speziellen Gründe vorhanden, so ist eine Einkommensherabstufung nicht möglich.

In diesem Falle können Sie vor dem Arbeitsgericht gegen die Herabsetzung des Einkommens im Wege der sogenannten Änderungsschutzklage vorgehen.

Ziel dieser Änderungsschutzklage ist die Weiterbeschäftigung zu den ursprünglichen Einkommensbedingungen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt