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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22082
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo. Hab folgendes Problem: Ich habe vor 3 Monaten zu

Kundenfrage

Hallo.

Hab folgendes Problem:
Ich habe vor 3 Monaten zu 01.10 gekündigt und bereits eine neue Stelle.
Nun habe ich bereits mehrfach versucht meinen AG um eine Freistellung für die letzen 2 Wochen zu bitten, gern auch unbezahlt - wurde abgelehnt, ohne wirkliche Angabe von Gründen.
Die Freistellung hätte ich gern um an einem privaten Projekt zu arbeiten (Musik-Album), da ich zum 01.10 bereits bei der neuen Firma anfange und meine Energie/Zeit dann dafür brauchen werde.
Ich weiß sie werden mir zu nichts illegalen raten, deshalb lass ich "krank sein" ect. mal weg. Aber was ich wissen möchte: mit welchen Konsequenzen hab ich zu rechenen wenn ich die letzten 2 Wochen ungenehmigt nicht mehr zu Arbeit erscheine?
Kein Gehalt/Rückforderung wäre keine Problem, will eh kein Geld dafür das ich nicht arbeite.
Schaden sehe ich keinen. Mein Ersatz ist bereits eingestellt und eingearbeitet - meine Beschäftigung besteht eig. seid wochen aus Kaffe trinken, facebooken und youstube surfen (kein Witz - habe nichts mehr zu tun, altes Zeug fertig, neues Anfangen lohn nicht mehr) - mit ein Grund warum ich die Arbeit eigenmächtig einstellen möchte: möchte mit meiner Zeit was sinnvolle machen.
Ich trozdem mit einer Klage rechnen? Kann ich ggf. fristlos Kündigen aus Grund von "Zeitschwendung / Arbeitsmangel"?

Danke XXXXX XXXXX Hilfe.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Eine fristlose Kündigung könnten Sie selbst nur aussprechen, wenn Sie sich auf einen wichtigen Grund im Sinne des § 626 BGB berufen könnten. Das würde allerdings voraussetzen, dass Ihr AG eine so schwer wiegende Verletzung arbeitsvertraglicher Verpflichtungen zur Last fällt, dass Ihnen die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum 30.09. unzumutbar wäre.

Für solche Umstände ist Ihren Angaben aber nichts zu entnehmen, so dass eine fristlose Kündigung durch Sie ausscheidet. Allein die mangelnde Auslastung und Beschäftigung verschafft Ihnen leider kein fristloses Kündigungsrecht.

Soweit Sie eigenmächtig der Arbeit fernbleiben sollten, würden Sie das Risiko laufen, sich schadensersatzpflichtig zu machen. Der Schaden würde in den Kosten und Aufwendungen bestehen, die der AG durch die Beschaffung einer Ersatzkraft für Sie tätigen müsste.

Wenn Sie nun angeben, dass Ihr Ersatz bereits eingestellt und eingearbeitet ist,so würde Ihrem AG aber auch kein Schaden entstehen. Ersatzfähig ist nämlich immer nur derjenige Schaden, den der AG unter solchen Bedingungen auch konkret nachweisen kann. Steht Ihr Nachfolger aber schon bereit, würde Ihrem AG auch kein bezifferbarer Schaden entstehen. Sie würden sich dann auch nicht der Gefahr aussetzen, Schadensersatz leisten zu müssen, wenn Sie der Arbeit fernbleiben.



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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Vielen Dank für Antwort - hat mir bei meiner Entscheidung geholfen ;)

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr gern geschehen!


Alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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