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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine wichtige Frage und möchte Ihnen diese

Kundenfrage

Guten Tag, ich habe eine wichtige Frage und möchte Ihnen diese kurz schildern!!!!

Ich arbeitete befristet ( Teilzeit 110h im Monat) vom 27.07.2010-26.07.2011 um ein Jahr weiterverlängert bis 26.07.2012 (also gesamt 2jahre) als Verkäuferin in einer Firma.

Man hätte mich warscheinlich unbefristet übernommen aber ich habe auf eigenen Wunsch aufgehört nach den 2Jahren weil ich was anderes in aussicht hatte. Das hatte leider nicht geklappt und ich bin seit 27.07.2012 arbeitslos.

Nun möchte mich die alte Firma zurück und stellt mich unbefristet Teilzeit 120h ein ab 10.09.2012, ich habe mir eben den Arbeitsvertrag durch gelesen und bin ziemlich verwundert warum ich eine Probezeit von 6Monaten drinnen stehn habe, ich habe ja schon 2jahre dort gearbeitet. Ist die Probezeit rechtkräftig?

Komicherweise hieß es erst mündlich das der Arbeitsvertrag auf 6Monate befristet wird, das wäre doch auch nicht rechtkräftig oder? Müsste mich die Firma jetz nicht unbefristet und ohne Probezeit einstellen?

Danke XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gern wie folgt beantworte:

In der Tat ist vorliegend die Vereinbarung über die Probezeit uinwirksam, da es sich um keine Erstvertrag handelt.

Im Falle der Kündigung während der Probezeit kann sich der Arbeitgeber nicht hierauf berufen.

Hierzu gibt es eine Grundsatzentscheidung des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg.

Im Übrigen wäre eine nochmalige sachgrundlose Befristung des Arbeitsvertrages ebenso unwirksam gewesen. Deswegen hat sich der Arbeitgeber wohl anders entschieden.

Sie können den vorgelegten Vertrag bedenkenlos unterschreiben. Es wäre taktisch unklug den Arbeitgeber auf die unwirksame Klausel zu verweisen, da er es sich andernfalls anders überlegt und von einer Anstellung Abstand nimmt.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

oh vielen Dank, XXXXX XXXXX Antwort habe ich gehofft.


 


Es ist also unabhängig davon das ich nach 2 Jahren freiwillig auf gehört habe auch wenn die mich vielleicht gleich übernommen hätten? Die Frage stand ja nie im Raum.....sollte ich dennoch gekündigt werden in der Probezeit, müsste ich mir denn rechtliche unterstützung holen? Da es ja nicht rechtkräftig ist und sich der Arbeitsgeber darauf nicht berufen kann!?

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

auch wenn Sie erst einmal aus der Firma ausgeschieden waren, handelt es sich vorliegend nicht um ein Erstarbeitsverhältnis, sondern um einen Folgearbeitsvertrag.

Die Probezeitvereinbarung ist unwirksam.

Wenn eine Kündigung erfolgen sollte, ist es schon ratsam, einen Anwalt zur Unterstützung hinzuziehen.

troesemeier und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Besten Dank Ihre antwort hat mich sehr beruhigt, denn brauche ich mir keine Sorgen zu machen.


 


Wünsche Ihnen einen schön Abend.....

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gern geschehen.

Alles Gute und viel Glück.

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